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BMW 645

BMW 645 - Karosserieform

Mit dem BMW 645 starten die Bayern im Baujahr 2003 ihre neue 6er-Reihe

Lange Zeit konzentrierte man sich beim deutschen Autobauer BMW auf die Fertigung sportlich ausgelegter Limousinen, die seit der Einführung der Neuen Klasse genannten Modelle zu Beginn der 1960er Jahre die Grundlage für den Erfolg des bayerischen Herstellers bildeten. Mit dem großen Coupé BMW 2000 ergänzten die Münchener zwar ab dem Baujahr 1965 ihr Fahrzeugprogramm, doch ließen sie den in nur wenigen hunderten Exemplaren gebauten Viersitzer in Lizenz beim Osnabrücker Karosseriespezialisten Karmann fertigen. Auch der zwischen 1968 und 1975 gebaute Nachfolger lief zunächst noch in Osnabrück vom Band, bevor mit der Einführung der ersten BMW 6er-Reihe die Coupés der Luxusklasse zum festen Bestandteil des eigengefertigten Fahrzeugprogramms wurden. Nach dem wirtschaftlich wenig erfolgreichen Versuch, in den 1990er Jahren eine 8er-Reihe für die Oberklasse-Coupés zu etablieren, kehrten die Bayern mit dem Baujahr 2003 zur alten Bezeichnung 6er-Reihe zurück. Als erstes Modell der neuen Reihe wurde der BMW 645 Ci vorgestellt, der in zwei Karosserieformen als Coupé und erstmals auch als Cabrio bis ins Jahr 2005 produziert wurde.

Der BMW 645 als Coupé

Während die bayerischen Konstrukteure die erste 6er-Reihe auf der Bauplattform der schweren Oberklasselimousinen entwickelt hatten, basierte die Neuentwicklung des BMW 645 nunmehr auf der technischen Basis der BMW 5er-Reihe. Der Vorteil: Beim neuen Coupé und Cabriolet des BMW 645 konnte Gewicht gespart und damit mehr Fahrdynamik realisiert werden. Gesteigerte Leistungswerte wurden zudem durch den Einsatz von aus dem Leichtmetall Aluminum gegossenen Motorblöcken möglich gemacht. Mit seinem 4,4 Liter hubraumstarken V8-Motor konnte der BMW 645 über 245 kW (333 PS) verfügen, was ihn bis zur Einführung des BMW 650 im Baujahr 2005 zum kräftigsten Modell der 6-Reihe machte. Aus dem Stand erreichte das BMW 645 Coupé in 5,8 Sekunden die Marke von einhundert Stundenkilometern; die Höchstgeschwindigkeit wurde bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Als Getriebe standen eine Sechsgang-Handschaltung und eine Sechsgang-Automatik zur Verfügung.

Der BMW 645 als Cabrio

Beim Design des BMW 645 Coupés setzten die Entwickler auf die klassischen Formen eines Gran Turismo mit langgezogener Motorhaube und sanft abfallender Dachlinie. Mit seinem daraus resultierenden eleganten Erscheinungsbild hob sich das Coupé optisch deutlich von den bullig vorfahrenden BMW-Limousinen dieser Zeit ab. Passend zu diesem Designkonzept des Coupés setzte BMW bei der offenen Version des BMW 645 ein traditionelles Stoffdach ein, das mit einer eingearbeiteten Schaumstoffisolierung Windgeräusche und Kälte draußen halten sollte. Zusammen mit der einklappbaren Heckscheibe verschwand das Dach auf Knopfdruck in knapp 30 Sekunden im 350 Liter fassenden Kofferraum, in dem dann noch 300 Liter Stauraum zur Verfügung standen. Eine Besonderheit beim Cabrio: Für ein halboffenes Fahrfeeling ließ sich die variable Heckscheibe auch bei geschlossenem Verdeck ins Gepäckabteil absenken. Mit einem im Vergleich zum Coupé konstruktionsbedingten Mehrgewicht von fast 200 Kilogramm schaffte die Cabrioversion des BMW 645 die Hundertermarke in 6,1 Sekunden; die Spitzengeschwindigkeit wurde wie bei der geschlossenen Karosserieversion bei 250 km/h abgeregelt.

Fahrzeugbewertungen zu BMW 645

2 Bewertungen

4,0

Technische Daten BMW 645

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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