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Opel Vectra

Karosserieform

Außenfarbe

Opel Vectra: Rüsselsheimer Mittelklasse mit Wertbeständigkeit

Der Opel Vectra war ein Automodell der Mittelklasse, das der Rüsselsheimer Hersteller ab Ende der 1980er bis Ende der 2000er produzierte. Je nach Markt wurde der Vectra außerdem als Vauxhall Cavalier (GB), Chevrolet Vectra (Südamerika) oder Holden Vectra (Australien) verkauft. Ab 2003 war auf Vectra-Basis ein Kombi erhältlich, der als Signum verkauft wurde. Nachfolger des Vectra wurde nach drei Generationen der Opel Insignia. Bei Fans der Marke ist der Vectra dennoch unvergessen.

Vorstellung des Opel Vectra

Auf den Markt kam der Vectra 2018 als Erbe des Ascona. Der Stufenhecklimousine schob Opel 1989 erst eine Allradversion, dann eine Fließheckvariante nach. Der ersten Generation Vectra A folgte 1995 der Vectra B. Dieser war ebenfalls als Limousine und Fließheck zu kaufen, ab 1996 außerdem als Kombi Vectra Caravan. Dieser war quasi ein Novum, den letzten Opel-Kombi in der Mittelklasse gab es 1975 mit dem Ascona. Der Opel Vectra B war jedenfalls recht erfolgreich in Deutschland. Im besten Jahr 1997 verkaufte Opel 141.000 Einheiten, im letzten vollen Jahr 2001 allerdings nur noch 47.000 Modelle. Mit dem Vectra C folgte jedoch schon 2002 die dritte und letzte Generation.

Auf Basis der Epsilon-Plattform von General Motors gab es diese wieder als Stufenhecklimousine, ab September obendrein als Fließheckversion. Diese war als sportlicher GTS ausgelegt und tiefergelegt. Oktober 2003 folgte außerdem der Kombi Vectra Caravan, den der Hersteller einen längeren Radstand verpasste. Überhaupt war der Vectra C mit 4.611 bis 4.840 mm deutlich gewachsen. Der Vectra B kam lediglich auf 4.477 bis 4.490 mm. Der Grund für den Zuwachs: Opel stellte im Sommer 2003 den Omega ein, weswegen die Rüsselsheimer mit einem größeren Vectra auch in der Oberen Mittelklasse Kunden gewinnen wollten. Für die Passagiere war das ein Vorteil, denn auch der Radstand wuchs von 2.637 auf 2.700 bis sogar 2.830 mm. Der Kofferraum fasste je nach Version 500 bis 1.240 l (Limousine), 365 bis 1.360 l (Fließheck) bzw. 530 bis 1.850 l (Kombi).

Neben dem Vectra Caravan bot Opel zudem ab 2003 den Signum an. Ebenfalls als Kombi ausgelegt war dieser etwas kürzer als der Vectra Kombi. Dennoch zielte Opel mit dem Modell sowie dem FlexSpace Innenraumkonzept auf die Obere Mittelklasse. Zum Sommer 2008 stellte Opel die Produktion der Mittelklasse ein, Nachfolger wurde der Opel Insignia. Eingepreist war die dritte Vectra-Generation zuletzt ab 20.145 Euro, das Topmodell begann bei 40.720 Euro. Die Produktion erfolgte über die Jahre unter anderem in Eisenach, Rüsselsheim, Bochum, Luton und Ellesmore Port (England), Antwerpen (Belgien) oder Zaragoza (Spanien).

Opel Vectra innerhalb der Opel Familie und den Konkurrenten

Innerhalb der Opel-Familie stellte der Vectra wie erwähnt die Mittelklasse. Entsprechend war der Opel Vectra über den Kleinwagen Corsa und Tigra sowie dem kompakten Kadett bzw. Astra angesiedelt. Außerdem über den Vans Agila , Meriva und Zafira . Über dem Vectra verkaufte Opel lediglich die Sportwagen Speedster (2001 bis 2005) und GT (2006 bis 2009), die SUVs Frontera (1991 bis 2003) und Antara (2006 bis 2017) und den Kleinbus Arena bzw. Vivaro.

Konkurrenz fand der Rüsselsheimer in Ford Sierra bzw. Mondeo , Toyota Carina und Avensis , Honda Accord , Mazda 626 bzw. Mazda6 oder VW Passat . In Ausstattung und Motoren waren die Modelle recht ähnlich, zumal alternative Antriebstechnologien noch keine Rolle spielten. Entsprechend setzten die Hersteller durchweg auf Benziner und Diesel. Der Mondeo kam Ende 2000 auf maximal 220 PS, der Avensis auf 177 PS. Honda lieferte bis zu 190 PS, Mazda bis zu 163 PS. Volkswagen schärfte seinen Passat B6 als R36 dagegen auf bis zu 299 PS.

Die Motoren des Opel Vectra

Die Rüsselsheimer konnten mit der Konkurrenz aus Wolfsburg aber durchaus mithalten, war der Opel Vectra zuletzt doch mit bis zu 280 PS verfügbar. Eine Sondermodell von Tuner Irmscher brachte es sogar auf 302 PS, war allerdings nur 2004 und 2005 erhältlich. Wer einen Opel Vectra Gebrauchtwagen mit Leistung sucht, sollte daher nach einem Opel Vectra OPC oder einem Irmscher i35 schauen.

Über die Jahre standen dem Vectra C diverse Motoren zur Option. Auf Seite der Benziner waren das die Vierzylinder

  • 1.6 mit 100, ab 2005 mit 105 PS
  • 1.8 mit 122, ab 2005 mit 140 PS
  • 2.0 Turbo mit 175 PS
  • 2.2 mit 147 PS
  • 2.2 direct mit 155 PS

sowie die Sechszylinder

  • 2.8 V6 Turbo mit 230, ab 2006 mit 250 PS
  • OPC mit 255, ab 2006 mit 280 PS
  • 3.2 V6 mit 211 PS
  • Irmscher i35 mit 302 PS

Die Motoren entsprechen allesamt der Norm Euro 4. Alternativ bot Opel diese Diesel an:

  • 1.9 CDTI mit 100 PS
  • 1.9 CDTI mit 120 PS
  • 1.9 CDTI mit 150 PS
  • 2.0 DTI mit 100 PS
  • 2.2 DTI mit 125 PS
  • 3.0 V6 CDTI mit 177, ab 2005 mit 184 PS

Der 1.9 CDTI sowie der 3.0 V6 CDTI ab 2005 erfüllten Euro 4, 2.0 und 2.2 DTI sowie der frühere 3.0 V6 CDTI vor 2005 lediglich Euro 3. Mit Blick auf drohende Fahrverbote könnte der Kauf eines Opel Vectra gebraucht mit Diesel also die falsche Wahl sein. Die 1,9er Diesel kamen übrigens von Fiat und wurden vom Joint Venture Fiat-Opel-Powertrain weiterentwickelt. Der 2.0 Turbobenziner stammte wiederum aus einer Kooperation zwischen Opel und Saab. Den V6-Diesel kaufte Opel bei Isuzu ein.

Die Ausstattung des Opel Vectra

Erhältlich war der (letzte) Vectra über die Jahre in zahlreichen Ausstattungen. Im letzten Verkaufsjahr 2008 stand die Limousine als Vectra, Edition Plus und Cosmo Plus zur Wahl, Fließheck und Kombi außerdem als OPC. Zur Serie des Basismodells gehörten:

  • Interaktives Dynamisches FahrSystem (IDS) mit ABS samt Kurvenbremskontrolle und Bremsassistent, ESP Plus und Traktionskontrolle
  • Drehzahlmesser
  • Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer
  • Kopfairbags vorn und hinten außen
  • aktive Kopfstützen
  • Gurtkraftbegrenzer und Gurtstraffer (vorn)
  • Kindersicherung (Fond)
  • Ablagefach in der Mittelkonsole
  • Getränkehalter (vorn)
  • beleuchtetes Handschuhfach
  • elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel
  • Dachreling (Caravan)
  • elektrische Fensterheber vorn mit Einklemmschutz
  • Halogenscheinwerfer mit Leuchtweitenregulierung
  • ausziehbare Gepäckraumabdeckung (Caravan)
  • Klimaanlage
  • höhen- und längseinstellbare Lenksäule
  • Raucher-Paket (Aschenbecher, Zigarettenanzünder)
  • Reifen-Reparatur-Set
  • höhenverstellbarer Fahrersitz
  • Mittelarmlehne hinten mit Durchlademöglichkeit
  • geteilt umklappbare Fondlehne
  • Stoßfänger und Seitenschutzleisten in Wagenfarbe
  • Triple Info Display (Uhrzeit, Datum und Außentemperatur)
  • grün getönte Wärmeschutzverglasung
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung

Die zweite Linie Edition Plus enthielt zusätzlich:

  • Leichtmetallräder in 17 Zoll
  • Geschwindigkeitsregler
  • Bordcomputer
  • Radio mit CD, MP3 und sieben Lautsprecher
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik
  • Lederlenkrad
  • Lederschaltknauf
  • Polster in Stoff/Ledernachbildung
  • Sitz-Paket
  • Mittelarmlehne vorn
  • Getränkehalter hinten
  • Nebelscheinwerfer
  • 12-Volt-Steckdose im Kofferraum (Caravan)
  • verchromte Fensterzierleisten
  • Sonnenbrillenfach

Die dritte Linie Cosmo Plus umfasste obendrein:

  • Polster in Leder
  • verchromte Türeinstiegsleisten
  • elektrische Fensterheber vorn und hinten
  • Sichtpaket
  • Einparkhilfe vorn und hinten
  • Bi-Xenon-Kurvenlicht
  • elektrische Heckklappe (Caravan)
  • Wärmeschutzverglasung (Caravan)
  • Sitzheizung vorn

Die Linie OPC bot als Sportversion spezifische Anbauteile wie Dekorleisten, Seitenschweller, Heck- oder Dachspoiler sowie einen Grill in Wabenoptik. Außerdem OPC Leichtmetallräder in 18 Zoll, höhenverstellbare Recaro-Sportsitze (vorn), Polster in Stoff/Leder, Sportfahrwerk mit elektronischen Dämpfern oder eine doppelflutige Sportabgasanlage.

Einige Extras bündelte Opel in Paketen wie:

  • Basis-Paket: Designräder, CD-Radio
  • Caravan-Paket: schwenkbare Anhängerkupplung, Anhänger-Stabilitätsprogramm, automatische Niveauregulierung
  • Sicht-Paket: automatisches Abblendlicht, Regensensor, automatisch abblendender Innenspiegel, elektrisch anklappbare Außenspiegel
  • Sitz-Paket: verstellbare Sitzhöhe und -neigung, Lendenwirbelstütze für Fahrer und Beifahrer
  • Sport-Paket: Leichtmetallräder in 18 Zoll, Sportfahrwerk mit 20 mm Tieferlegung, Sportsitze in Stoff/Leder, Heck-/Dachspoiler, getönte Scheinwerfer und Rücklichter, OPC-Stoßfänger, OPC Line Sportlenkrad

Über die Jahre gab es zudem diverse Sondermodelle: 2003 Shadowline (Limousine), Silverline (Limousine) und Turbo Edition (Fließheck), 2004 Edition (Fließheck), 2005 First Edition (Limousine, Fließheck, Kombi).

Fazit zum Opel Vectra

Der Vectra war eine typische Mittelklasse, welche die Masse ansprach. Als Stärken galten Ladevolumen, Platzangebot, Straßenlage, Wertbeständigkeit und Federung. Als Schwächen die schlechte Sicht nach hinten, unpraktische Schalter, eine zu tiefe Rückbank, Mängel an der Auspuffanlage oder ein zu großes Lenkungsspiel. Tipp beim Kauf eines Opel Vectra gebraucht: Als zuverlässig gelten erst die Baujahre ab 2007. Die Preise für einen solch „späten“ Opel Vectra Gebrauchtwagen starten bei 4.500 Euro.

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Fahrzeugbewertungen zu Opel Vectra

258 Bewertungen

4,3

Technische Daten Opel Vectra

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