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Ferrari 348

Ferrari 348

Die Planungen für den Ferrari 348 orientieren sich optisch am V12-Modell

Als die italienische Sportwagenschmiede Ferrari Mitte der 1980er Jahre mit dem Ferrari Testarossa ein neues V12-Spitzenmodell vorstellte, wurde mit dem Coupé zugleich eine legendäre Typenbezeichnung wiederbelebt, mit der an die großartigen Rennerfolge der ersten Testa Rossa fast dreißig Jahre zuvor erinnert werden sollte. Weiterlesen

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Ferrari 348 - Karosserieform

Mit seinen die Seitenfronten dominierenden sechsstufigen Lüftungsschlitzen fiel der neue Testarossa jedoch deutlich aus dem Rahmen dessen, was Ferrari-Fans bisher zu sehen bekommen hatten. Angesichts der guten Verkaufszahlen hatten die Stylisten aber keinen Zweifel: Das neue Design kam gut an. Als nach der Markteinführung des Ferrari Testarossa beim Stylisten Pininfarina die Planungen für ein neues V8-Modell begannen, verwunderte es daher wenig, dass das Konzept der in den Türrahmen integrierten Lüftungsöffnungen nun auch für das neue zweisitzige Einstiegsmodell übernommen werden sollte, das im Baujahr 1989 Serienreife erlangte und unter der Bezeichnung Ferrari 348 im Werk Maranello gefertigt wurde.


Der Ferrari 348 als Coupé, Targa und Cabriolet


Von der Optik her war der Ferrari 348 tatsächlich so etwas wie der kleine Bruder des V12-Modells. Von diesem übernommen wurden die Klappscheinwerfer und die nun allerdings etwas gemäßigtere Keilform der Front. Die Lüftungsschlitze verliehen wie geplant auch dem Ferrari 348 seinen Charakter, allerdings wurden sie im Vergleich zum Ferrari Testarossa um eine Stufe reduziert. Und auch bei den Abmessungen ordnete sich der Ferrari 348 dem großen Modell eindeutig unter. Mit einer Länge von 4,23 Metern fiel er über zwanzig Zentimeter kürzer aus. In der Breite fehlten ihm mit 1,89 Metern fast acht Zentimeter, so dass er mit einem Plus von drei Zentimetern in der Höhe (1,17 Meter) optisch etwas weniger flach auf der Straße lag als der Testarossa. Gefertigt wurde der Ferrari 348 als Zweisitzer in drei Karosserieversionen als Coupé, mit Targadach sowie als Cabriolet mit Stoffdach. Die Spider-Version mit einem in der Leistung angehobenen Triebwerk wurde allerdings nur in den letzten beiden Baujahren des Ferrari 348 von 1993 bis 1995 produziert.


Die Motorausstattungen des Ferrari 348


Im Ferrari 348 arbeitete ein Mittelmotor mit acht Zylindern, der ebenfalls Verwendung im 2+2sitzigen Coupé Ferrari Mondial fand. Das längs eingebaute Aggregat verfügte über 3,4 Liter Hubraum und mobilisierte anfangs eine Leistung von 220 kW (300 PS). Das reichte für eine Beschleunigung von Null auf Hundert innerhalb von 5,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei gut 275 km/h. In den Baujahren ab 1993 erhielt der Ferrari 348 dann einen modifizierten Motor mit nun 235 kW (320 PS), der Coupé und Targa unter den neuen Bezeichnungen Ferrari 348 GTB und GTS bis auf 281 km/h brachte. Den Spurt aus dem Stand bis zur Hundertermarke legte der Ferrari 348 mit dieser Motorisierung in nunmehr 5,2 Sekunden zurück.


Im Baujahr 1993 kommt der Ferrari 348 als Cabriolet und Competizione


Im Baujahr 1993 wurde das Cabriolet des Ferrari 348 nachgereicht, das über identische Motorleistungen verfügte und mit einer Spurtzeit von 5,3 Sekunden und 275 km/h nur leicht hinter den Leistungen des Coupés und des Targas zurückblieb. Eine für den Renneinsatz entwickelte Version des Ferrari 348 wurde unter dem Namen Competizione auch mit Straßenzulassung angeboten. Das Top-Modell des Ferrari 348 mobilisierte bis zu 370 kW (504 PS). Abgelöst wurde der Ferrari 348 dann im Baujahr ab 1994 vom Nachfolger Ferrari 355.