Gebrauchte Ferrari 328 bei AutoScout24 finden

Ferrari 328

Ferrari 328

Der Ferrari 328 setzt die Tradition der V8-Modelle von 1985 bis 1989 fort

Als der italienische Sportwagenbauer Ferrari mit dem Dino in den 1960er Jahren sein Programm mit preiswerteren Coupés und Cabriolets nach unten hin ausbaute, hielten es einige für ein Wagnis, neben den V12-Topmodellen zugleich Fahrzeuge mit Sechszylindertriebwerken anzubieten. Weiterlesen

Finden Sie jetzt Ihr Wunschauto.

Aus über 2,4 Mio. Fahrzeugen im europaweit größten Online-Automarkt.

Sehr bald jedoch stellte sich heraus, dass die Strategie erfolgreich war und dazu beitrug, die Stückzahlen zu steigern. Das zeigte sich insbesondere bei den 1975 vorgestellten Ferrari 308, die gut zehn Jahre als Coupé und Targa vom Band liefen und mit ihren V8-Mittelmotoren erneut eine technische Innovation bei Ferrari eingeleitet hatten. Zum speziellen Erfolg dieser Baureihe trug jedoch auch das Design des Ferrari 308 bei, das lange Zeit Image und Gesicht der Marke aus Maranello mitprägte. Als die Entwicklungsarbeiten für den Nachfolger Ferrari 328 begannen, agierten der Hersteller und sein Hausdesigner Pininfarina daher vorsichtig. Das Erfolgskonzept der V8-Modelle sollte nicht grundlegend geändert werden. Das bedeutete konkret: Der 328 wurde zwar technisch weiterentwickelt. Als das neue Modell dann im Jahr 1985 auf dem Markt präsentiert wurde, zeigte sich jedoch zugleich, dass der bis 1989 gebaute Ferrari 328 die charakteristischen Gestaltungsmerkmale der Vorgänger übernahm.


Der Ferrari 328 wird als Coupé und Targa gebaut


Der neue Auftritt des Ferrari 328 machte allerdings ebenso deutlich, dass sich die Designer von den extremen Formen der 1970er Jahre zu verabschieden begannen, die die V8-Modelle des Herstellers seit dem Ferrari Dino 308 GT4 gekennzeichnet hatten. Zwar behielt auch der wiederum in zwei Karosserievarianten als Coupé und Targa gebaute Ferrari 328 die typische zugespitzte Front. Doch wurde die Keilform durch einen breiter gestalteten Kühlergrill gemildert. Erhalten blieben die ausklappbaren Frontscheinwerfer und die weit bis hinter die Sitze reichende Heckkarosserie. Die große, fast ebene Fläche mit den Lüftungslamellen wurde schon allein aus konstruktionstechnischen Gründen benötigt: Hier musste der weiterhin quer eingebaute V8-Mittelmotor seinen Platz finden.


Weiterentwickeltes V8-Aggregat für den Ferrari 328


Für die Generation des Ferrari 328 entwickelten die Techniker aus Maranello das bereits vom Vorgänger bekannte V8-Aggregat weiter. Der Achtzylinder wurde auf einen Hubraum von jetzt 3,2 Liter vergrößert, was einen Leistungszuwachs auf 199 kW (270 PS) ermöglichte. Damit erreichte der Ferrari 328 eine Spitzengeschwindigkeit von knapp über 260 km/h. Die Wegstrecke von Null auf einhundert Stundenkilometer legte das Coupé in 5,8 Sekunden zurück und verbesserte damit die Performance im Vergleich zum Vorgänger Ferrari 308 noch einmal. Kombiniert wurde das Triebwerk des Ferrari 328 GTB und der Spiderversion Ferrari 328 GTS mit einem manuellen Fünfgang-Schaltgetriebe.