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Fiat Freemont

Fiat Freemont

Fiat Freemont: Für Autofahrer, die mehr wollen

Weit nach der Jahrtausendwende hatte sich Fiat vorgenommen, eine Großraumlimousine zu konzipieren. Allerdings fehlten finanzielle Mittel, um dieses Vorhaben umzusetzen. Das Erfolgsrezept: Man entschied sich für eine Kooperation mit Chrysler, um in Zusammenarbeit dem einstigen Dodge Journey seinen persönlichen Stempel aufzusetzen. Was das Vorgängermodell nicht schaffte, gelang dem Fiat Freemont, sodass sich binnen kurzer Zeit die Verkaufszahlen der Großraumlimousine vervielfachten. Weiterlesen

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Hintergrundinformationen zum Fiat Freemont

Der Fiat Freemont ist ein Crossover der Marke Fiat, der ab Sommer 2011 in Europa erhältlich war. Der Kombi wurde im mexikanischen Toluca produziert, bis die Produktion im Jahre 2016 eingestellt wurde. Der Grundpreis belief sich je nach Ausstattungsvariante auf 27.000 bis 34.000 €. Heute sind keine Neuwagen mehr erhältlich. Wer sich dennoch für einen Fiat Freemont Gebrauchtwagen entscheidet, kann dafür bares Geld sparen.

Zurecht wird ein Fiat Freemont gebraucht mit dem Begriff “Badge Engineering” in Verbindung gebracht. Die Rede ist von einem Vermarktungskonzept, bei dem ein bereits vorhandenes Produkt ganz einfach das Label einer anderen Marke erhält. Dieses Konzept hat zwar einen negativen Beigeschmack, tat dem Verkaufserfolg des Crossovers jedoch keinen Abbruch. Die Zahlen sprechen für sich.

Die Geschichte der Großraumlimousine

Nachdem sich der Fiat-Konzern und Chrysler auf eine Zusammenarbeit geeinigt hatten, entschieden sich beide Unternehmen für eine Koordination ihrer Modellpaletten. In der Modellpalette der Marke Fiat reiht sich der Freemont als Nachfolger des Fiat Ulysse sowie als Schwestermodell des Dodge Journey ein. Seine Premiere feierte der Kombi im Jahre 2011 auf dem Genfer Auto-Salon. Für dieses Jahr planten die Hersteller in Europa einen Absatz von rund 13.000 Fahrzeugen. Doch bis zur Jahresmitte waren 2011 schon 18.000 Bestellungen eingegangen. Noch im gleichen Jahr erfolgte in Deutschland die Markteinführung.

Fiat: Eine Marke stellt sich vor

Die Bezeichnung “Fiat” ist die Abkürzung für “Fabricca Italiano Automobil Torino”. Heute geht das Unternehmen als einer der Pioniere für Automobile in die Geschichte ein, da er schon Ende des 19. Jahrhunderts mit der Produktion der Fahrzeuge begann. Bis in die 1970er Jahre wurde Fiat in einem Atemzug mit preiswerten, robusten und besonders schnellen Fahrzeugen genannt, bis das Image des Fahrzeuganbieters heftige Makel erlitt. Rostprobleme und katastrophale Mängel in der Qualität der Fahrzeuge nagten am Fiat-Image. Doch in jüngster Vergangenheit raffte sich der italienische Staatskonzern wieder auf, um im Jahr 2003 den Panda zu präsentieren. Dieser solide Kleinwagen im Minivan-Stil läutete bei Fiat eine neue Ära ein, der auch der Fiat Freemont angehört.

Diesen Modellen sagt der Fiat Freemont Konkurrenz an

Einer der größten Konkurrenten des Fiat Freemont ist der Hyundai i40 Kombi. Mit seiner markanten Frontpartie oder den riesigen Scheinwerfern ist der Hyundai dem Fiat zwar optisch überlegen. Doch im Innenraum hat der Freemont mit seiner hochwertigen Ausstattung die Nase vorn. Becherhalter, geräumige Fächer und jede Menge Stauraum überzeugen bei dem Italo-Amerikaner auf ganzer Linie. Der Hyundai i40 punktet hingegen mit einem Laderaumvolumen von bis zu 1.719 l. Im Hyundai gibt es zwar eine serienmäßig integrierte Bluetooth-Verbindung. Doch im Gegenzug verspricht der bis zu 1.461 l fassende Fiat angenehm viel Knie-, Kopf- und Ellenbogenfreiheit.

Mehr Motoren für den Hyundai i40 Kombi

Bei der Auswahl an Motoren bietet der Hyundai i40 Kombi mit zwei Dieseln und zwei Benzinern wiederum mehr Entscheidungsfreiheit. Der gute Fahrkomfort sowie die klassenübliche Sicherheitsausstattung sprechen ebenfalls für den Hyundai. Im Gegenzug hat der Kleinwagenspezialist Fiat mit dem Freemont eindeutig bewiesen, dass er auch große Autos anfertigen kann. Insbesondere dank der Platzverhältnisse und dem Design setzt der Siebensitzer Maßstäbe.

Details zur Motorisierung

Als Antrieb steht dem Freemont ein Zweiliter-Dieselmotor zur Verfügung. Wer sich für die Großraumlimousine mit Frontantrieb entscheidet, hat die Wahl zwischen einer Sechsgang-Handschaltung oder einem sechsgängigen Automatikgetriebe. Für die Allradvariante ist hingegen nur ein Automatikgetriebe vorhanden. Die Allradversion kostete beim Freemont Neuwagen anfangs 3.500 € mehr. Der Vierzylinder-Selbstzünder sprintet auf bis zu 170 PS. Die Höchstgeschwindigkeit des Crossovers beläuft sich auf etwa 190 km/h. Je nach Motor verbraucht das Kfz durchschnittlich 8 bis 9 l/100 km. Diesen Kraftstoffverbrauch können Autofahrer mit der Aktivierung der Start-Stopp-Automatik etwas reduzieren.

Vorteile der Allradversion

Dank des Drehmoments von 350 Nm erreicht der Kombi auf der Straße zwar ausreichend Schwung. Dennoch ist dezente Laufkultur nicht gerade die Paradedisziplin des Crossovers. Insbesondere bei Überschreiten des Drehmoment-Maximums verweist die Motorakustik unmissverständlich auf ihre Grenzen. Im Gegenzug meistert die Allradvariante schneebedeckte Auffahrten oder matschige Waldwege, ohne mit der Wimper zu zucken. Dennoch vereint der Freemont nicht alle Stärken eines Geländewagens. Hierfür mangelt es dem Fahrzeug an der erhöhten Bodenfreiheit, Bergabfahrhilfe und Getriebeuntersetzung.

Ausstattung: Was hat der Fiat Freemont zu bieten?

In dem knapp 5 m langen und 1,76 m hohen Fahrzeug sind serienmäßig sieben Sitze verbaut. Optional können zwei dieser Sitze einfach im Ladeboden verstaut werden, wenn diese nicht benötigt werden. Ein weiterer Vorteil sind die serienmäßig integrierten Stau- und Ablagemöglichkeiten, die sich beispielsweise in den Türen oder an der Mittelkonsole befinden. Vor der Rückbank sind im Bodenbereich zwei verschließbare Wannen untergebracht, die zusätzlichen Stauraum bieten. Konsole sowie Cockpit sind übersichtlich angelegt. Ein deutlicher Vorteil: Hier wirkt nichts überladen. Wer bereit ist, das nötige Geld zu investieren, lädt in der Lounge-Version weit mehr als einen Hauch von Luxus in den Fiat Freemont ein. Diese Zusatzausstattung umfasst folgende Features:

  • Touchscreen-Kontrollsystem mit Media- und Navigations-Funktionen
  • 8,4 Zoll großer Bildschirm mit zentraler Menüleiste
  • Lederpolster
  • Rückfahrkamera
  • Dreizonen-Klimaautomatik
  • Einparksensoren
  • CD-Wechsler
  • SD-Kartenleser
  • USB-Buchse
  • Licht- und Regensensor
  • Tempomat
  • schlüsselloses Zugangssystem
  • Nebelscheinwerfer

Mit diesen Features steht einem angenehmen Fahrvergnügen nichts mehr im Wege.

Fazit: Ein Auto für Menschen, die besonders viel möchten

Ein Auto wie der Fiat Freemont ist die richtige Wahl für Autofahrer, die besonders viel von ihrem Fahrzeug möchten. Doch wer viel verlangt, muss hin und wieder auch Kompromisse eingehen. Der Crossover ist Kombi und SUV in einem, da das Fahrzeug hohe Sitze bietet und optisch an einen Van erinnert. Zugleich ist der Freemont ein gemütlicher Cruiser, der dennoch mit einem kräftigen Antritt überzeugt. Die Großraumlimousine bietet viel Stauraum und punktet zugleich mit einer sicheren Traktion. Von jedem ein bisschen - so präsentiert sich der Allrounder.

Auf dem deutschen Markt fand der Fiat Freemont großen Anklang. Doch dieser gute Ruf kommt nicht von ungefähr. Der Italo-Amerikaner überzeugt mit einer umfassenden Ausstattung und einem hohen Nutzwert. Da der Crossover von allem ein paar Charakteristika besitzt, müssen Autofahrer mit der Großraumlimousine Kompromisse eingehen. Insbesondere der Antrieb weist beim Freemont einige Schwächen auf. Für Familien oder andere große Personengruppen begeistert der Kombi als vielseitiger robuster Wegbegleiter, der mit Allradantrieb jedoch auch auf unebenem Terrain eine gute Figur macht.

Fahrzeugbewertungen zu Fiat Freemont

21 Bewertungen

4,8

Technische Daten Fiat Freemont

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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