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Jaguar XK Cabrio

Die XK-Reihe von 1950 bis zur Gegenwart

Die Bezeichnung XK, die heute ein Synonym für Sportwagen aus dem Hause Jaguar ist, war eigentlich nur eine Bezeichnung für einen Motor. X steht für "Experimental", also Entwicklung. Diese begann mit der Ausführung A, gefolgt von B. Die elfte Ausführung trug logischerweise die Bezeichnung K. Der XK-Motor war ursprünglich für eine viertürige Luxuslimousine vorgesehen, deren Entwicklung sich aber verzögerte. Daher wurde der Motor erstmals im zweisitzigen Roadster XK 120, der im Jahr 1948 als Nachfolger des S.S.100 bei der Motor Show in London vorgestellt wurde, eingebaut. Ohne den Zweiten Weltkrieg wäre nie ein Jaguar XK Cabrio erschienen, zumindest nicht unter diesem Namen. Ursprünglich trugen die Fahrzeuge des 1922 in Blackpool gegründeten Unternehmens die Bezeichnung SS. Dieses Kürzel entstand, da die Marken "Standard" und "Swallow" am Bau der Wagen beteiligt waren. Da SS auch die Abkürzung für die Schutzstaffel der deutschen Nationalsozialisten war, verzichteten die Entwickler darauf, diesen Namen weiter zu verwenden. Die Marke "Jaguar" entstand und die Fahrzeuge trugen nun die Entwicklungszeichen der Motoren als Bezeichnung.

Unter dem Begriff Jaguar XK Cabrio wurde ein einziges Fahrzeug des Herstellers angeboten, denn zu dem Kürzel XK gehört traditionell eine weitere Bezeichnung, welche die Höchstgeschwindigkeit in Meilen angibt. Der erwähnte XK 120 fuhr 120 Meilen in der Stunde. Bereits 1954 folgten der XK 140 und 1957 der XK 150. Beide Modelle wurden auch als Jaguar XK Cabrio angeboten. Die Käufer konnten zwischen den Versionen OTS = Open Two Seater, die ganz ohne Dach angeboten wurden, und DHC = Drop Head Coupé, mit versenkbarem Faltdach aus Stoff, wählen. Anfang der 1960er Jahre ging diese erste Ära der XK-Sportwagen zu Ende. Erst 1996 brachte Jaguar wieder ein Jaguar XK Cabrio heraus. Die interne Werksbezeichnung lautet X100. Das Jaguar XK Cabrio dieser Generation ist entweder ein XK8 mit Saugmotor oder ein XKR mit Kompressormotor. 2005 löste das Unternehmen die Serie X100 durch die Serie X150 ab. Aus dieser Serie sind XK Cabrios mit den Bezeichnungen XK 3.5 und XK 4.2 aus der Zeit von März 2006 bis Februar 2009 auf dem Markt. Gebrauchtwagenkäufer, die mit dem XK 3.5 liebäugeln, sollten sich in Österreich und der Schweiz umsehen, in Deutschland kamen nur 300 Fahrzeuge dieses Typs auf den Markt und sind daher schwer gebraucht zu finden. Von 2009 bis 2014 bot das Unternehmen ein Jaguar XK Cabrio an, das mit einem V8-Saugmotor mit 283 W Leistung ausgestattet ist. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h abgeriegelt. Dieser Wagen ist das einzige Cabrio von Jaguar, das nur die Bezeichnung XK trägt.

Ein Sondermodell zum Abschied

Die Modellreihe wird nicht weiter aufgelegt. Im Mai 2014 bot Jaguar das Modell "XK66 One of 66" an. Das XK Cabrio aus dieser Serie kostete neu über 100.000 Euro. Da von der gesamten Sonderedition nur 66 Stück gebaut wurden, dürften diese Fahrzeuge absolute Raritäten werden, die als Gebrauchtwagen über dem Neupreis gehandelt werden. Das Jaguar XK Cabrio aus dieser Serie war nur in British Racing Green und Stratus, einem Anthrazit, erhältlich. Der Innenraum ist mit Leder und Walnussholz ausgekleidet. Angetrieben wird das XK Cabrio von einem 5,0-Liter-V8-Motor mit 283 kW. Mit 66 Fahrzeugen verabschiedet sich Jaguar von einem Fahrzeug, das in seiner ersten Version vor 66 Jahren auf den Markt kam.