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Jaguar XF

Jaguar XF

Ein Sportcoupé als auffällige Business-Limousine

Ein Luxusmodell der oberen Mittelklasse für individuelle Gentleman – so etwa lässt sich der Jaguar XF beschreiben. 2008 tritt er die Nachfolge der Limousine Jaguar S-Type an und ist schon in der 2. Generation auf dem Markt. Über 20.000 Exemplare sind inzwischen auf den Straßen in Deutschland unterwegs – von der Limousine über den Sportbrake-Kombi bis hin zur Sportversion Jaguar XFR. Dank Leasing-Rückläufer gibt es den teuren Luxuswagen aus Großbritannien als günstigeren Jaguar XF Gebrauchtwagen. Weiterlesen

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Karosserieform

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Radikaler Bruch mit dem S-Type

1999 baute der britische Hersteller sein Angebot nach unten aus und brachte den Jaguar S-Type auf den Markt – als Anlehnung an die S-Type-Baureihe aus den 60er Jahren. So ließ sich der historische Jaguar auch am Stil und an der Karosseriegestaltung erkennen: Die rundlichen Formen, die vier Schweinwerfer und der trapezförmige Kühlergrill erinnern an den früheren S-Type. Beim Nachfolger Jaguar XF ist davon nichts mehr zu sehen. Hier hat Chefdesigner Ian Callum das Design radikal geändert. Somit ging das Retrodesign mit dem Auslaufen der S-Type-Reihe 2007 zu Ende. Die 1. Generation des XF wurde dann 2007 auf der IAA in Frankfurt unter der Bezeichnung X250 vorgestellt und ab 2008 ausgeliefert. 2011 bekam der Jaguar XF eine Modellüberarbeitung und wurde äußerlich an den Jaguar XJ angeglichen. Erkennbar ist die Modellreihe am LED-Tagfahrlicht. Vier Jahre später ging der XF in die 2 Generation namens X260 über. Als Grundlage verwendete er erstmals eine Aluminiumkarosserie – wie auch der Jaguar X351, Jaguar XE und der Jaguar F-Type. Dadurch wurde das Auto 190 kg leichter als sein Vorgänger. Trotz größerem Radstand ist der neue Jaguar XF kürzer und kleiner geworden. Im Innenraum gibt es etwas mehr Platz. Der Jaguar basiert auf der modularen iQ[AI]-Plattform, welche sich zu einem Viertel mit dem Jaguar XE deckt.

Eher Sportcoupé als Limousine

Technisch basiert der Jaguar XF auf dem Coupé Jaguar XK, welches seit 2006 in der 2. Generation gefertigt wurde. Dazu zählen unter anderem Bodengruppe, Antrieb und Fahrwerk. So sieht der XF mit seiner lang abfallenden Dachlinie und seinem kurzen Heck auch mehr nach einem Sportcoupé als nach einem Jaguar S-Type aus. Das unterscheidet ihn auch von der Konkurrenz. Die eingeschränkte Rundumsicht dank Heckscheibe und tief montierter Sitze ist jedoch nicht gerade ein Pluspunkt. An Front und Heck unterscheiden sich der XF und XK dann doch deutlich. Hier kommt beim XF mit einem hochgestellten Kühlergrill und einer wuchtigen Rückpartie die Limousine durch. Dank dieser Heckkonstruktion ist im Kofferraum jedoch Platz für 500 Liter Gepäck – bei umgeklappten Rücksitzen sogar für 960 Liter. Mit der Kombi-Version ab 2012 ließ sich der Kofferraum auf 550 Liter ohne und 1.675 Liter mit umgeklappten Rücksitzen erweitern.

Jaguar XF Sportbrake als Kombi

Eine Kombi-Variante ist bei Jaguar eher selten im Programm. Erstmals hatte ein Kombi seinen Auftritt von 2004 bis 2008 als „Estate“ beim Jaguar X-Type. Davor fehlte von dieser Karosserieversion jede Spur. 2012 wagte Jaguar einen zweiten Versuch, kombinierte Funktionalität mit Sportlichkeit sowie Eleganz und machte aus dem XF einen Kombi: den Jaguar XF Sportbrake. Während der Jaguar X-Type Estate äußerlich noch eher konservativ daherkam, reflektiert der Sportbrake als XF-Kombi das sportliche Image der Marke Jaguar. Dazu zählt die coupéartige Karosserie mit der dynamisch gewölbten Front, den schmalen Scheinwerfern, dem Kühlergrill in Wabenoptik und dem in die Heckklappe integrierten Spoiler. 2017 erlebte der XF-Kombi auch in der 2. Generation ein Comeback – enthüllt von Tennisprofi Andy Murray in Wimbeldon.

Jaguar XFR als sportliches Spitzenmodell

Seit Mitte der 90er Jahre gibt es bei Jaguar die R-Modelle – als Spitzenausführung der jeweiligen Baureihe. Beim Jaguar XJ und Jaguar XK hatten die R-Versionen ihre ersten Auftritte im Fahrzeugprogramm. Ein Jahr nach Einführung des Jaguar XF steht auch schon das sportliche Topmodell parat: der Jaguar XFR. Rein äußerlich unterscheidet sich das R-Modell vom XF unter anderem durch die breite Frontschürze, die Motorhaube mit Lüftungseinlässen und die ausgeprägten Seitenschweller. Innerlich natürlich durch den aus Aluminium gegossenen 5,0-Liter-Achtzylinder-Motor mit 510 PS – ab 2013 auch mit 550 PS. Dank Kompressor kann er mehr Leistung liefern als Saugmotoren.

Die Business-Limousine fällt auf

Der Jaguar XF rangiert mit Audi, BMW und Mercedes im Segment der Business-Limousinen, fällt dort jedoch allein schon durch das coupéartige Design etwas aus der Reihe. Ein Jaguar ist eben doch etwas für Individualisten. Im Vergleich führen der Mercedes-Benz E 350 und der Mercedes-Benz CLS 400 die Liste der Limousinen an. Natürlich ist ein Mercedes-Benz nicht gerade günstig, aber die Luxuswagen haben in fast allen Punkten die Nase vorn: Komfort, Leistung und Sicherheit. Die Ausstattung rechtfertigt den Preis. Ebenfalls vorne dabei sind der Audi A6 und der Audi A7, mit einer gelungenen Kombination aus Antrieb und Fahrwerk sowie einer fortschrittlichen digitalen Vernetzung. Nur bei der Sicherheitsausstattung gibt es die ein oder andere Lücke. Beim Thema Sicherheit und mit bester Brems-Leistung kann wiederum der Volvo S90 punkten. Der BMW 530D überzeugt mit toller Fahrdynamik. Dank seines geringen Gewichts kann der Jaguar XF auch mit weniger Leistung mithalten. Das Fahren macht mit einem lebendigen Motor und dem knackigen Handling viel Spaß und läuft nicht ganz so ruhig wie bei der Konkurrenz. Auch kann sich der X250 mit 4 von 5 Sternen und der X260 mit 5 von 5 Sternen beim Euro NCAP-Crashtest rühmen. Allerdings wird der Jaguar XF beim Komfort und vor allem bei der Multimedia-Ausstattung dann doch von der Konkurrenz überholt.

Kräftiger Benziner oder sparsamer Diesel

Kräftiger Benzinmotor oder spritsparender Dieselmotor – das ist beim Jaguar XF die Frage. In beiden Varianten bietet er verschiedene Modelle an, wie auch schon beim S-Type üblich. Der Jaguar X250 geht 2008 mit einem 3,0-Liter-Sechszylinder- und einem 4,2-Liter-Achtzylinder-Ottomotor in V-Bauart an den Start. In den folgenden Jahren wird das Angebot in alle Richtungen ausgebaut, sodass Benzinmotoren in der 1. Generation zwischen 238 und 550 PS zur Verfügung stehen. Dabei liegt der Verbrauch auf 100 km zwischen 8,9 und 12,6 Liter Super. Bei den Dieselmotoren stand zunächst nur ein 2,7-Liter-Sechszylinder-Biturbo mit 207 PS zur Verfügung, bevor die Palette von 163 bis 275 PS ausgebaut wurde. In der 1. Generation ist der Jaguar nur mit Hinterradantrieb erhältlich, in der 2. Generation ist teilweise auch Allradantrieb erhältlich. In beiden Generationen arbeitet Jaguar mit 6-Gang- und 8-Gang-Getrieben. Der Jaguar X260 ist entweder mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder- oder einem 3,0-Liter-Sechszylinder-Ottomotor unterwegs und schafft zwischen 200 und 380 PS. Beim Diesel stehen ebenfalls diese beiden Motorvarianten zur Verfügung und liefern hier 163 bis 300 PS.

Fazit

Der Jaguar XF erinnert in vielen Dingen erst einmal an ein Sportcoupé und unterscheidet sich dadurch von den Konkurrenz-Limousinen in der oberen Mittelklasse. Mit der lebendigen Fahrweise will der Jaguar nicht sachte dahingleiten, sondern vor allem Spaß machen. Das kriegen ringsherum aber auch alle mit. Als Business-Limousine eignet sich ein Jaguar XF Gebrauchtwagen, wenn man selbstbewusst durch die Straßen fährt und Aufmerksamkeit erregen will – und lieber Spaß statt Komfort sucht.

Fahrzeugbewertungen zu Jaguar XF

25 Bewertungen

4,7

Technische Daten Jaguar XF

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