Zum Hauptinhalt springen
AutoScout24 steht Ihnen aktuell aufgrund von Wartungsarbeiten nur eingeschränkt zur Verfügung. Dies betrifft einige Funktionen wie z.B. die Kontaktaufnahme mit Verkäufern, das Einloggen oder das Verwalten Ihrer Fahrzeuge für den Verkauf.

Porsche 991

porsche-991-l-01.jpg
porsche-991-l-02.jpg
porsche-991-l-03.jpg

Stärken

  • sehr präzise Lenkung
  • komfortable Ausstattung
  • hochwertige Verarbeitung und Materialien

Schwächen

  • hohe Anschaffungskosten
  • hohe Erhaltungskosten

Moderner Sportwagen von Porsche mit alten Tugenden

Kaum ein aktuelles Automodell blickt auf eine derart lange Modellhistorie zurück wie der Porsche 911. Seit seinen Anfängen im Jahr 1963 ist viel Zeit vergangen und so ging der 911er als Porsche 991 im Jahr 2011 bereits in der siebten Generation an den Start. Wie in den Generationen davor ist er erneut auf allen Ebenen moderner geworden – außen, innen und unter der Haube. Und immer noch vereint er gekonnt die beiden Welten aus Sportlichkeit und Komfort. Diese erfolgreiche Balance wird umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Porsche beim 911er immer noch an einem im Grunde völlig veralteten System festhält. Der klassische Heckantrieb mit dem Motor noch über und hinter der Hinterachse, wie man ihn unter anderem nur aus dem VW Käfer kennt, hat bei anderen Herstellern schon längst ausgedient. Der Frontmotor hat sich weitgehend durchgesetzt. Sportliche ambitionierte Vertreter setzen auf Mittelmotoren, doch Heckmotoren sind äußerst selten geworden. So spricht der Porsche 991 weiterhin die unzähligen Fans der 911er-Reihe und jene, die es noch werden wollen, an. Die großen Problemquellen zeichnen sich nach den wenigen Jahre noch nicht ab. Am ehesten geht es bei diesem Porsche noch um möglichen Verschleiß bei Kupplung oder bei den Bremsen. Weiterlesen

Interessiert am Porsche 991

Unser Wissen zu Deiner Suche

Alternative Modelle

Was gibt es Neues?

  • Neue Aluminium-Stahl-Karosserie
  • Als Coupé, Cabrio und Targa erhältlich
  • Mit langstreckentauglichem Interieur
  • Sportlich wie eh und je

Innenraum & Karosserie

Ein Blick auf diesen Porsche genügt und man sieht: Ja, das ist ein 911er. Dieses Prinzip funktioniert mittlerweile in der siebten Generation. Die Entwickler von Porsche schaffen es jede Generation aufs Neue, dass der Porsche 911 seine klassische Grundform behält und dennoch an ausreichend vielen Stellen eine Verjüngungskur oder ein Upgrade bekommt. Einer der größeren Unterschiede zum Vorgängermodell Porsche 997 sind die 100 mm mehr Radstand. Die Karosserie des Porsche 991 ist die erste, die aus einer speziellen Mischung aus Aluminium und Stahl besteht. Das macht den siebten 911er deutlich leichter, bei gleichbleibender, wenn nicht sogar verbesserter Stabilität. Einfacher zu sehen sind die verschiedenen kleinen, äußeren Unterschiede zum Vorgänger. Dazu zählen schmalere Rückleuchten, Außenspiegel, die wieder an der Tür und nicht am Fensterdreieck befestigt sind oder eine veränderte Frontschürze des Porsches.

Auch im Innenraum blieb weitgehend alles beim Alten. Fahrer und Beifahrer haben genug Platz und Komfort. Die Rücksitze eignen sich weiterhin vor allem als zusätzliche Ablagefläche oder höchstens als sehr unbequeme Übergangslösung für sehr kleine Passagiere. Passend zum bereits in der Basisversion sehr üppigen Preis lässt es sich auch in dieser schon bestens im Porsche 991 aushalten. Das komfortable und durchaus luxuriöse Interieur eignet sich auch für die Langstrecke. Nichtsdestotrotz büßt der Porsche 991 beim Thema Sportlichkeit nichts ein. Motor und Antrieb spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Motoren & Antrieb

Für die nötige Leistung sorgt in allen 991er-Modellen ein Boxermotor mit sechs Zylindern. In der Grundvariante 911 Carrera hat dieser 3,5 Liter Hubraum mit 350 PS. Bei den etwas sportlicheren Varianten rund um Carrera S und GTS sind es schon 3,8 Liter mit 400 oder 430 PS. Noch mehr Hubraum bieten die Varianten GT3 RS und 911 R mit 4,0 Litern und 500 PS. Die beiden Top-Modelle sind wie gewohnt die Turbo-Modelle. Sie haben ebenfalls den 3,8-Liter-Motor, allerdings mit Turboaufladung, was wiederum 521 PS oder 560 PS aus ihnen herausholt.

Bei den Porsche-Modellen mit 350, 400 und 430 PS überträgt die Leistung des Sechszylinder-Boxermotors serienmäßig eine manuelle 7-Gang-Schaltung. Optional gibt es das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Dieses wiederum ist bei den stärkeren Varianten wie dem GT3 oder den Turbo-Modellen serienmäßig verbaut. Die einzige Ausnahme bildet der Porsche 911 R mit seiner manuellen 6-Gang-Schaltung. Angetrieben werden je nach Modell die Hinterräder oder alle vier Räder auf einmal.

Ausstattung & Sicherheit

Gestartet wird der Porsche 991 mit dem 911-typischen Zündschloss links vom Lenkrad. Auch der Rest ist vom Vorgänger durchaus vertraut. Hochwertige Materialien und Verarbeitung sorgen auch nach längerer Zeit noch für einen soliden Eindruck. Mit der idealen Dosis an Luxus und Komfort fühlen sie Fahrer und Beifahrer auch bei längeren Fahrten äußerst wohl. Wem die umfangreiche Ausstattung noch zu wenig war, der konnte sich im Extra-Regal bedienen. Da gab es noch bessere Sitze, Sitzheizungen und ähnliche Aufwertungen.

Auch das Thema Sicherheit hat im Porsche mit den wilden, unsicheren Anfängen der ersten 911er-Modelle nicht mehr viel zu tun. Umfangreiche Airbagsysteme, ein durchdachter Seitenaufprallschutz sowie das Porsche Stability Management rund um ABS und Co machen die Fahrten mit dem Porsche 991 besonders sicher. Auch die elektromechanische Servolenkung gehört hier dazu und sie trägt auch einen wertvollen Teil dazu bei, dass der Porsche 991 aller Sicherheit und allem Komfort zum Trotz immer noch äußerst sportlich unterwegs sein kann.

Modellvarianten

Von verschiedenen Sondermodellen abgesehen, war der Porsche 991 in folgenden Modellvarianten erhältlich:

  • Porsche 911 Carrera & Carrera 4
  • Porsche 911 Carrera S & Carrera 4S
  • Porsche 911 Carrera GTS & Carrera 4 GTS
  • Porsche 911 GT3 & GT3 RS
  • Porsche 911 R
  • Porsche 911 Turbo & Turbo S

Bei Ausstattung und Optik unterschieden sich die jeweiligen Varianten nur wenig. Den größten Unterschied machte hier die unterschiedliche starke Motorisierung. All diese Varianten waren zudem wahlweise als Coupé oder als Cabriolet zu haben. Als eine Art Zwischenschritt gab es auch noch den Porsche 911 Targa in drei Varianten. Dabei kann das Dach des Targa in mehreren Teilen abmontiert werden.

Verbrauch & Umwelt

Ein Porsche wird sich wohl nur selten bis nie für den Titel als Spritspar-Weltmeister bewerben. Nichtsdestotrotz konnte auch Porsche im Laufe der 911er-Generationen den Verbrauch senken. Offiziell sollen sich die sparsamsten Varianten mit 9,0 Litern Benzin auf 100 Kilometern begnügen können. Mit der Realität wird dieser Wert wohl nur wenig zu tun haben. Noch weiter davon entfernt sind die sportlichen Varianten rund um GTS, GT3 und Konsorten. Auch beim Schadstoff-Ausstoß haben derartige Fahrzeuge natürlich ihre Schwächen.

Probleme

Der Porsche 991 wurde von 2011 bis 2019 gebaut. Dementsprechend jung sind alle verfügbaren Exemplare aktuell noch. Zudem werden sie in der Regel von ihren Besitzern gut gehegt, gepflegt und geschont. In der Pannenstatistik taucht er höchsten mit leeren Batterien auf und auch ansonsten ist nur Verschleiß an den Bremsen und an der Kupplung ein Thema. Doch auch ohne konkrete Probleme, sind die regelmäßigen Werkstattbesuche für die üblichen Checks bei einem Porsche allein schon ausreichend kostspielig.

Fazit

Der Porsche 991 schafft es mittlerweile in der siebten 911er-Generation die ideale Mischung aus Sport und Komfort zu finden. Er sieht gut aus wie eh und je, ist im Inneren durchaus komfortabel sowie zugleich sicher und dennoch sportlich unterwegs. Durch modernste Technik und viele schlaue Ideen schafften es die Entwickler in Zuffenhausen erneut, aus dem alten Konzept mit Heckmotor und -antrieb einen modernen Sportwagen zu konstruieren. Er eignet sich also weiterhin für alle, die gerne ausgesprochen sportlich, aber dennoch ohne Rennoverall unterwegs sein wollen. Sowie für all jene, die einfach ihren eigenen Teil vom Mythos Porsche 911 ihr Eigen nennen möchten.

Weiterführende Links im Überblick

Fahrzeugtyp