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Porsche Cayman

Porsche Cayman

Ein Sportwagen-Coupé für echte Tempo-Fans

1993 präsentierte Porsche den beliebten Porsche Boxster auf der Detroit Motor Show. 1996 kam der Roadster nach Deutschland. Und 2005 erweiterte Porsche sein Portfolio mit dem Cayman – einer Coupé-Variante des Boxster. Beide Modelle basieren auf der gleichen Technik und werden parallel weiterentwickelt. 2016 verschmolzen die beiden Baureihen sogar zum Modell 718 und werden seitdem als Porsche 718 Boxster und Porsche 718 Cayman fortgeführt. Weiterlesen

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Porsche Cayman - Außenfarbe

Der Porsche Boxster als Coupé-Variante

Das markante Design gehört zu jedem Porsche dazu. Ebenso der obligatorische Heckflügel, der ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h automatisch ausfährt. Auch wurden sowohl der Porsche Boxster als auch der Porsche Cayman zu großen Teilen im finnischen Uusikaupunki gebaut, bevor die Produktion 2012 ins VW-Werk Osnabrück übersiedelte und 2016 in Zuffenhausen bei Stuttgart ankam – dem Stammsitz von Porsche. So wurde jede Cayman-Generation an einem anderen Standort gefertigt. Ansonsten unterscheidet sich ein Porsche Cayman Gebrauchtwagen jedoch deutlich von einem gebrauchten Porsche Boxster oder Porsche 911 – vor allem im Design. Große Lufteinlässe, die großflächige Heckklappe und die asymmetrischen Hauptscheinwerfer sind das Markenzeichen für das Mittelmotor-Sportcoupé. Ein genauerer Blick zeigt: Die Ausstattung von Boxster und Cayman ist ungefähr gleich. Der Cayman hat rund 10 PS mehr unter der Haube und eine steifere Karosserie, wodurch er sich präziser und agiler fahren lässt. Dafür ist die Boxster-Karosserie durch das Verdeck etwas aufwendiger. Während der Cayman in der Preisliste anfangs noch über dem Cabrio positioniert war, haben die beiden Sportwagen mit der Einführung der 3. Generation 2016 die Plätze getauscht.

Ein Raser unter den Sportcoupés

Nicht nur im Vergleich mit seinen Porsche-Kollegen muss sich der Porsche Cayman Gebrauchtwagen als eigenständiger Sportwagen-Vertreter behaupten. Auch andere Hersteller haben ähnlich sportliche Coupés im Angebot. Kurz nach seiner Einführung erhielt der Porsche Cayman S auf der New York International Auto Show 2007 die Auszeichnung zum „World Performance Car“ und setzte sich damit vor die Mitbewerber Audi RS4 und BMW M5. Auch bei den jüngeren Modellen mischen Audi und BMW als Konkurrenten weiter mit. So bietet der Audi TTS Coupé mit seiner geräumigen Karosserie und seiner hochwertigen Ausstattung mehr Alltagstauglichkeit und Fahrkomfort auf langen Strecken. Der BMW M240i verbraucht weniger Sprit und klingt wesentlich besser als der Cayman, hat aber – wie viele BMWs – zu viel Gewicht an Bord. Und dann gibt es da noch den britisch-eleganten Jaguar F-Type, der allein schon durch sein stimmiges Design die Blicke auf sich zieht. Aber wenn es um Geschwindigkeit und Fahrspaß geht, dann hat der Porsche Cayman ganz klar die Nase vorn. Der Porsche ist ein Sportwagen und genauso fährt er sich auch. Mehr will er auch gar nicht. Das merkt man schon am sehr lauten und aufdringlichen Sounddesign, das sogar die kleineren Modelle aggressiv klingen lässt und alle Nachbarn aus dem Schlaf reißt. Für einen Sportwagen auf der Rennstrecke ist das genau richtig! Aber auf langen Autobahnfahrten kann die Geräuschkulisse auch mal auf die Nerven gehen.

Boxster & Cayman fusionieren zum 718er Porsche

Mitte der 90er Jahre hat der Stuttgarter Autohersteller mit dem Porsche Boxster als Roadster ein Einsteigermodell in die Sportwagen-Klasse herausgebraucht, auf dessen Grundlage rund zehn Jahre später die geschlossene Coupé-Variante in Form des Porsche Cayman entstand. Den Anfang machte die Sportversion Porsche Cayman S auf der IAA 2005 und setzte sich damit an die Spitze der mit Mittelmotoren ausgestatteten Baureihe. Im Herbst kam der Zweisitzer dann als Typ 987c in Deutschland auf den Markt. Nach einer Modellpflege im Jahr 2009 ging 2013 die 2. Cayman-Generation mit der Bezeichnung Typ 981c an den Start. Kurz davor hat auch beim Porsche Boxster die Generation gewechselt. Mit dem Boxster Typ 981 teilt sich der Cayman wieder die technische Plattform. Im Vergleich zum Vorgänger ist er leichter, knapp fünf Zentimeter länger, optisch modifiziert, hat 10 PS (Cayman) bzw. 5 PS (Cayman S) mehr Leistung unter der Haube und einen neuen Sechszylinder-Boxermotor mit Benzindirekteinspritzung an Bord. Anfang 2016 wurde zunächst der neue 718 Boxster vorgestellt, im April erblickte der 718 Cayman Typ 982 auf der Autoshow in Peking das Licht der Öffentlichkeit. In der 3. Generation sind beide Modelle nun einheitlich nach dem früheren Rennwagen Porsche 718 benannt, der ebenso von einem Vierzylinder-Motor angetrieben wurde. Der Boxster ist nun die geschlossene Variante des Cayman und umgekehrt. Außerdem brachte die umfassende Modellpflege eine komplett neu entwickelte Antriebseinheit sowie eine bessere Fahrwerksabstimmung mit sich, sodass der Porsche 718 Cayman noch mehr zum Sportwagen wurde.

Das sind die drei Generationen des Porsche Cayman im Überblick:

  • Porsche Cayman Typ 987c (2005–2013)
  • Porsche Cayman Typ 981c (2013–2016)
  • Porsche 718 Cayman Typ 982 (seit 2016)

Vom Sechszylinder- zum Vierzylinder-Boxermotor

In der 1. Generation 2005 ist der Porsche Cayman mit einem 2,7-Liter-Sechszylinder-Boxermotor als Mittelmotor ausgestattet und hat 245 PS unter der Haube. Die nächstgrößere Version ist der Cayman S mit einem 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor und 295 PS. In kleiner Auflage wurde auch noch der Cayman S Sport mit gleichem Motor und 303 PS gefertigt. Mit der Modellpflege 2009 erhielt die Cayman-Basisversion einen 2,9-Liter-Motor mit 20 PS mehr, während das Sportmodell mit einem 3,5-Liter-Sechsyzlinder mit Benzindirekteinspritzung ausgestattet wurde und so 320 PS leisten kann. Dazu kam ein neues Modell mit dem Namen Porsche Cayman R, der es auf 330 PS und 282 km/h Höchstgeschwindigkeit bringt. Für alle drei Modelle gab es optional das 7-Gang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK), welches den Verbrauch um 10 % reduzieren kann. 2013 ging der Porsche Cayman mit 275 PS in die nächste Runde, wobei der Cayman S mit 325 PS und der Cayman GTS als Nachfolger des Cayman R mit 340 PS auftrumpfen konnten. Alle Modelle haben bis 2016 den Sechszylinder-Boxermotor mit Direkteinspritzung sowie ein 6-Gang-Schaltgetriebe in der Serienausstattung gemeinsam. Mit der 3. Generation folgte dann der Wechsel auf den Vierzylinder-Boxermotor mit Turbolader für alle Modelle:

  • 718 Cayman mit 300 PS & 275 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • 718 Cayman S mit 350 PS & 285 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • 718 Cayman GTS mit 365 PS & 290 km/h Höchstgeschwindigkeit

Cayman R (2010–2013) & Cayman GTS (seit 2013)

Auf der LA Auto Show 2010 veröffentlichte Porsche den Cayman R – der noch sportlichere Bruder des Cayman S. Der Cayman R ist leichter, schneller, spritsparender, teurer, um 20 mm abgesenkt und hat 10 PS mehr unter der Haube. Mit diesen Anpassungen hat er eine bessere Fahrdynamik, ähnlich wie ein Porsche Boxster Spyder. In Kombination mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe erreicht er die 100 km/h in 4,7 Sekunden. Äußerlich sieht er mit dem feststehenden Spoiler hinten, den größeren Spoilerlippen vorne und dem Porsche-Schriftzug an den Türen noch mehr nach Sportwagen aus. Die Türen aus Aluminium stammen vom Porsche 911 Turbo. Weniger Dämmmaterial, keine Türablagen und ein fehlender Getränkehalter sorgen für weniger Gewicht. In der 2. Generation erhielt der Cayman R den Namen Cayman GTS und hat jetzt 15 PS mehr als der Cayman S und 65 PS mehr als der Standard-Cayman. Auch in der 3. Generation gibt es – wie auch beim 718 Boxster – seit 2017 eine GTS-Variante: den 718 Cayman GTS. Mit 365 PS führt er die Spitze der 718er Cayman-Reihe an. Den Rekord stellt jedoch 2015 der Cayman GT4 mit 385 PS aus einem 3,8-Liter-Boxermotor auf, der aus dem Porsche 911 Carrera S entliehen ist. Vorderachse, Bremsen und Teile der Hinterachse stammen wiederum aus dem Porsche 911 GT3. Durch die abweichenden Bauteile hat der GT4 auch einen anderen Radstand als seine Cayman-Kollegen aus der 2. Generation. Dieser Porsche ist ganz klar für die Rennstrecke konzipiert.

Fazit

Der Porsche Cayman ist ein klasse Sportwagen im Coupé-Verschnitt und eine echte Alternative zum kultigen Porsche 911 oder zur Cabrio-Version Porsche Boxster. Durch das feste Dach ist er auch als Ganzjahreswagen geeignet. Für den Alltag gibt es bei der Konkurrenz zwar durchaus komfortablere Modelle, aber durch die Fahrdynamik, die Leistung, das geringe Gewicht und den Motorsound macht das Fahren im Porsche Cayman am meisten Spaß. Für alle Sportwagen-Liebhaber ist ein Porsche Cayman Gebrauchtwagen also durchaus eine Überlegung wert.

Fahrzeugbewertungen zu Porsche Cayman

12 Bewertungen

5,0

Technische Daten Porsche Cayman

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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