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Porsche Cayman

Porsche Cayman

Porsche Cayman: Sportwagen-Einstieg mit 300 PS aus Zuffenhausen

Mit dem Porsche Cayman stellt die bekannte Marke aus Stuttgart seit Mitte der 2000er einen kleinen Sportwagen, der ausschließlich in geschlossener Form und somit allein als Coupé erhältlich ist. Dennoch scheint das Modell durchaus beliebt zu sein: Im Jahre 2016 rollte Porsche die mittlerweile 3. Generation in den Handel. Dennoch müssen selbst die Schwaben mit der Zeit gehen. Mit dem neuen Cayman setzt Porsche nur noch auf vier statt sechs Zylinder. Weiterlesen

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Porsche Cayman: Coupé auf Basis des Boxster

Eingeführt wurde der Cayman als Typ 987c im Jahre 2005. Wobei es sich die Stuttgarter einfach machten und den offenen Boxster als Basis nutzten. Der Roadster kam 1996 in den Handel, 2004 folgte die zweite Generation Typ 987. Mit den neuen Modellen ab 2016 legte Porsche die Baureihe auch endlich zusammen und vertreibt die Zwillinge nun als 718 Cayman bzw. 718 Boxster. Einziger Unterschied: Während der Porsche Cayman 2016 erst in seine dritte Generation ging, ist es für den Porsche Boxster bereits die vierte.

Gebaut wird der Cayman ebenfalls parallel zum Boxster im Porsche-Stammwerk Stuttgart-Zuffenhausen, wo auch der Neunelfer vom Band rollt. Im Vergleich zum 911 sind Cayman und Boxster allerdings als Zweisitzer ausgelegt. Eingepreist ist der aktuelle Cayman dritter Generation Typ 982 ab 54.360 Euro, der offene Boxster startet bei 56.383 Euro. Format wie Preisklasse scheinen bei den Porsche-Kunden anzukommen: 2014 verkaufte Porsche 23.597 Einheiten, 2015 22.663 Stück. Die Zahlen gelten allerdings für Cayman und Boxster zusammen.

Porsche Cayman: Kleiner Sportler unterhalb des Elfers

Innerhalb der Porsche-Familie gliedern sich Cayman und Boxster klar unter dem Porsche 911 ein. Das zeigt sich bereits am Preis: das Duo kostet nur rund die Hälfte des „großen“ Sportwagens. Dessen kommende Basisversion 911 Carrera ist zwar noch nicht auf dem Markt, dürfte aber um die 100.000 Euro teuer sein. Mit Blick auf die gesamte Flotte des Herstellers stellen Cayman Schrägstrich Boxster überhaupt die Einstiegsmodelle. Die Oberklasse Panamera ist mit einem Basispreis von 90.655 Euro deutlich teurer, ebenso das große SUV Cayenne ab knapp 75.000 Euro. Einzig das kleine SUV Macan ab rund 58.800 Euro spielt in einer Preisliga mit Cayman und Boxster. Deutlich günstiger ist natürlich ein Porsche Cayman Gebrauchtwagen.

Konkurrenzmodelle: Muster und Audi gegen Porsche Cayman

Konkurrenz findet der Cayman schließlich in Sportcoupés wie Audi TT, Ford Mustang, Chevrolet Camaro oder auch Nissan 370Z und Peugeot RCZ. Wobei Mustang und Camaro eher typische Muscle Cars sind und im Vergleich zum Cayman vier Personen Platz bieten. Davon ab gehören die Amerikaner nicht zu den Premiummodellen, was ebenso für Peugeot und Nissan gilt. Somit bleibt eigentlich nur der Audi TT übrig, der wie der Cayman ein Zweisitzer ist.

Beim Vergleich der Leistung zeigen sich ebenfalls Unterschiede. Mustang und Camaro bestechen mit 290 bis 533 bzw. 275 bis 659 PS. An die Topmodelle Mustang Shelby GT350 sowie Camaro ZL1 reicht der Cayman nicht heran. Der Schwabe kommt als GTS maximal auf 365 PS. Gegenüber Audi TT, Peugeot RCZ und Nissan 370Z schaut die Bilanz besser aus. Der TT kommt als TTS auf 306 PS, der (2015 eingestellte) RCZ auf bis zu 270 PS, der 370Z auf maximal 344 PS. RCZ und TT glänzen dafür mit einem Alleinstellungsmerkmal in Form eines Diesels. Beim TT wurde dieser allerdings mit dem 2018er Facelift gestrichen.

Der Porsche Cayman setzt auf einen Mittelmotor

Das Basismodell des Cayman mobilisiert übrigens 300 PS. Typisch Porsche sind in Cayman sowie Boxster generell Boxermotoren verbaut. Mit der neuen Generation Typ 982 brachen die Stuttgarter allerdings mit ihrer Tradition, statt sechs Zylinder sind es seit 2016 nur noch vier. In den ersten zwei Generationen Typ 987c (2005 bis 2013) sowie Typ 981c (2013 bis 2016) setzte Porsche generell auf Sechszylinder. Diese lieferten 245 bis 303 PS (Typ 987c) bzw. 275 bis 385 PS (Typ 981c). Entsprechend dürfte sich im aktuellen Porsche 718 Cayman noch etwas tun, stellt das Topmodell derzeit doch der GTS. Der künftige Porsche 718 Cayman GT4 könnte hingegen um die 400 PS liefern. Gerüchte sagen sogar 420 bis 430 PS voraus, außerdem einen Sechszylinder mit vier Litern Hub. Offiziell ist ein solcher freilich noch nicht, 2019 dürfte Porsche aber mehr verraten.

Fakt ist, dass auch in einem GT4 ein Boxer für Vortrieb sorgt. Ebenfalls Fakt ist, dass Porsche derzeit zusammen mit Subaru der einzige Hersteller ist, der einen Boxer mit vier Zylindern anbietet. Im 718 Cayman kommt übrigens ein Turbo mit zwei Litern Hub zum Einsatz, im Cayman S sowie im Cayman GTS ein Turbo mit 2,5 Litern. Im S mit 350 PS, im GTS wie gesagt mit 365 PS. Gepaart sind die Motoren in Serie mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe, eine 7-Gang-PDK (Doppelkupplungsgetriebe) kostet Aufpreis. Serie ist außerdem Heckantrieb, Allrad wie im Neunelfer bietet Porsche nicht an. Eingebaut sind Vierzylinder als Mittelmotor, der Boxer sitzt also vor der Hinterachse.

Die Ausstattung des Porsche 718 Cayman

Erhältlich ist der Porsche 718 Cayman derzeit in vier Linien:

  • 718 Cayman,
  • 718 Cayman S,
  • 718 Cayman GTS und
  • 718 Cayman T.

Bereits das Basismodell enthält folgende Eigenschaften:

  • Räder in 18 Zoll samt 235/45er Reifen vorn bzw. 265/45er hinten,
  • Porsche Stability Management (PSM) samt ABS und erweiterter Bremsfunktion,
  • elektrische Parkbremse,
  • Porsche Communication Management (PCM) samt Handyvorbereitung und Schnittstellen,
  • Porsche Car Connect (Abruf diverser Fahrzeugdaten per App),
  • Car Connect Services mit Remote-, Safety- und Security-Services,
  • das Sound Package Plus samt acht Lautsprechern und 150 Watt,
  • Bi-Xenon-Scheinwerfer,
  • LED-Tagfahrlicht,
  • LED-Rücklichter,
  • elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel,
  • Kombiinstrument mit zentralem Drehzahlmesser und 4.6-Zoll-Screen,
  • digitale Anzeigen für Tempo, Gang, Kilometer und Uhrzeit,
  • Klimaanlage mit Feinstaubfilter,
  • Wärmeschutzverglasung (grün getönt),
  • elektrische Fensterheber,
  • Sportsitze in Alcantara und Kunstleder,
  • ein längs- und höhenverstellbares Sportlenkrad in 365 mm,
  • Steckdosen (12 Volt) im Fußraum des Beifahrers oder
  • einen automatisch ausfahrenden Heckflügel.

Der Cayman S ist ab 66.855 Euro erhältlich und enthält zusätzlich:

  • Räder in 19 Zoll mit 235/40er Reifen vorn bzw. 265/40er hinten,
  • eine verstärkte Bremsanlage mit roten Bremssätteln,
  • Fahrlichtassistent inklusive Heimleuchtautomatik,
  • Porsche Side Impact Protection System mit Seitenaufprallschutz, Thorax- sowie Kopf-Airbags für Fahrer und Beifahrer,
  • Alarmanlage,
  • manuell längs- und höhenverstellbare Sportsitze mit elektrischer Lehnenverstellung,
  • ein längs- und höhenverstellbares Sportlenkrad in 375 mm und Schaltpaddles (PDK),
  • Schalt- bzw. Wählhebel in Glattleder,
  • Pedalerie und Fußstütze in Sportoptik.

Der Cayman GTS hingehen ist erst ab 77.208 Euro zu verkaufen und umfasst darüber hinaus:

  • Porsche Torque Vectoring (PTV) samt einer mechanischen Hinterachsquersperre,
  • spezifische Räder in Schwarz und 20 Zoll mit 235/35er Reifen vorn sowie 265/35er hinten,
  • das Sportfahrwerk PASM mit 10-mm-Tieferlegung,
  • spezifische GTS Bug- und Heckunterteile,
  • abgedunkelte Rücklichter,
  • manuell längs- und höhenverstellbare Sportsitze Plus mit erhöhten Seitenwangen, elektrischer Lehnenverstellung sowie Kopfstützen mit gesticktem GTS-Schriftzug,
  • GT-Sportlenkrad in 360 mm (längs- und höhenverstellbar) und Schaltpaddles (PDK),
  • Dachhimmel in Alcantara.

Ganz neu ist seit Anfang 2019 der Cayman T ab 63.047 Euro, der für Puristen gedacht ist. Für „maximalen Fahrspaß“ enthält die Linie unter anderem den Basismotor mit 300 PS, das Sport-Chrono-Paket, den speziellen Sport-Plus-Modus für Getriebe, Motor und PASM-Sportfahrwerk sowie den PSM-Sport-Modus. Für die anderen Linien ist das Sport Chrono Paket gegen Aufpreis erhältlich. Inhalt sind unter anderem eine analoge und digitale Stoppuhr, ein spezieller Mode-Schalter am Lenkrad zur Auswahl der Fahrmodi, der Sport Plus Modus, ein Individual-Modus oder (bei PDK) eine Launch Control.

Als weiteres Paket ist SportDesign verfügbar, bei welchem Bug- und Heckteil in Wagenfarbe oder Bicolor lackiert sind. Weitere Extras sind ein spezifischer Frontspoiler oder in Hochglanz Schwarz lackierte Airblades, abgedunkelte Bi-Xenon-Scheinwerfer sowie getönte Rücklichter.

Für wen eignet sich der Porsche Cayman?

Mit dem Cayman zielt Porsche klar auf jüngere Käufer ohne Familie ab, denen ein Zweisitzer ausreicht. Hinzu kommt die Zielgruppe mit gut betuchten, jungen Familien, denen der kleine Sportwagen als Zweitwagen dient. In dem Fall kann auch ein gebrauchter Porsche Cayman interessant sein. Ein Porsche Cayman Gebrauchtwagen mit dem Baujahr 2006 ist schon ab 20.000 Euro zu erwerben.

Fahrzeugbewertungen zu Porsche Cayman

12 Bewertungen

5,0

Technische Daten Porsche Cayman

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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