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Rolls-Royce Silver Spirit
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Der Rolls-Royce Silver Spirit kommt im Baujahr 1980 auf den Markt

Die typischen barocken Formen, die in den 1950er Jahren überall auf der Welt kennzeichnend für große Limousinen waren, gaben auch den Stil vor, mit dem der britische Luxushersteller Rolls-Royce in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg startete. Im Vergleich zu anderen Herstellern hielt Rolls-Royce allerdings seinem Verständnis von Traditionen gemäß länger am Barock-Design fest, das nicht nur die Karosserien der unmittelbaren Nachkriegsmodelle wie des Rolls-Royce Silver Dawn prägte. Vielmehr wurden Gestaltungsmerkmale wie die ausladenen Kotflügel auch in die nächste Limousinen-Generation hinübergerettet, die als Silver Cloud bis Mitte der 1960er Jahre im Programm blieb. Dieser klassische Stil passte zum Image der Marke, trug aber nicht dazu bei, Käufer zu gewinnen, die auch bei den Produkten eines Traditionsherstellers eine gewisse Modernität goutiert hätten. Doch das lange Festhalten an alten Stilformen hatte auch einen ganz praktischen Hintergrund: Bei den überaus langen Produktionszyklen fiel es Rolls-Royce naturgemäß schwerer, bei seinen Modellen durch regelmäßige Modellpflegemaßnahmen wenigstens neue Akzente in der Gestaltung zu setzen. Einen Rolls-Royce mit moderner gestalteter Karosserie gab es erst Mitte der 1960er Jahre mit Einführung der Rolls-Royce Silver Shadow. Dessen kantigere Formen sollten das Bild der Luxuslimousinen mit dem hoch aufbauenden und figurengeschmückten Kühlergrill auf Jahrzehnte hinaus prägen. Leicht umgestaltet fanden sie sich auch beim bis 1998 gebauten Nachfolger wieder, der als Rolls-Royce Silver Spirit ab dem Baujahr 1980 auf den Markt kam.


Als Einstiegsmodell wird der Rolls-Royce Silver Spirit in drei Bauphasen bis 1998 gefertigt


Im Programm des Herstellers nahm der Rolls-Royce Silver Spirit als Selbstfahrerlimousine so etwas wie die Position eines Einstiegsmodells neben dem Premium-Modell Rolls-Royce Phantom ein. Abgesehen vom modernisierten äußeren führte der Silver Spirit allerdings durchaus Traditionen des Rolls-Royce Silver Shadow fort. Denn technisch basierte er auf dessen Bauplattform. Und auch bei der Motorisierung änderte sich durch den Modellwechsel in der ersten Bauphase von 1980 bis 1989 wenig. Verbaut wurde weiterhin das bekannte V8-Aggregat mit 6,75 Litern Hubraum, das auch in der zweiten Bauphase des Rolls-Royce Silver Spirit von 1989 bis 1993 zum Einsatz kam und in der dritten Bauphase bis 1998 mit einigen Modifikationen zur Leistungssteigerung wieder Verwendung fand. Neben dem Standardmodell mit über drei Metern Radstand gab es den Rolls-Royce Silver Spirit in den unterschiedlichen Bauphasen zugleich als Rolls-Royce Silver oder Flying Spur mit verlängertem Radstand.


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