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VW Golf Van

Entwicklung des Golf Plus

Mit dem VW Golf Van setzt VW die einmalige Erfolgsgeschichte des Golf fort und erweitert die Produktpalette in Richtung Hochdachkombi mit einem Image von sportlich bis bieder. Der Golf, welcher 1974 als letzte Hoffnung nach den starken Umsatzeinbrüchen beim Käfer galt, wurde vom VW-Konzern bewusst eher konservativ und unauffällig gestaltet, um eine breite Käuferschicht zufriedenzustellen. Über Jahre hinweg hatte der Golf Schrägheck-Varianten wie Kombi, Coupé oder Stufenheck. Diese wurden teils unter anderen Namen angeboten. Scirocco, Jetta und Bora sind eigentlich nur Aufbauvarianten des Golf. Der erste VW Golf Van trug die Bezeichnung Golf Plus. Damit stießen die Wolfsburger erstmals mit dem Golf in das Marktsegment Kompaktvan vor. Die Fahrzeuge zeichnen sich durch Abmessungen aus, die im Bereich des herkömmlichen Pkws bleiben. Die Sitzposition ist erhöht und damit verbunden auch die Fahrzeughöhe. Typischerweise haben Vans einen Innenraum, der variabel zu gestalten ist. Daher sind Kompaktvans vielseitig einsetzbar, was sich auch bemerkbar macht, wenn man dieses Fahrzeug gebraucht kaufen möchte. Der Golf Plus, also der erste VW Golf Van, basiert auf dem Golf V. Die Serie startete im Jahr 2004. Zum Jahresende 2008 wurde er technisch und optisch überarbeitet und erhielt das Aussehen des Golf VI. Der Golf Plus hat gegenüber dem Golf V eine höhere Karosserie, die für diesen Wagen neu entwickelt wurde. Vieles, wie die Kopfstützen oder die Außenspiegel, wurde vom Golf V übernommen. Auch die Motoren und Getriebe des Golf V kamen unverändert zum Einsatz. Lediglich der serienmäßige Einbau von LED-Rückleuchten in der überarbeiteten Version war eine Besonderheit. Das hohe Auto erfreute sich eher bei älteren Käufern großer Beliebtheit. Dem Golf Plus hängt ein biederes Image an, er wird auch häufiger als Rentnergolf bezeichnet. Daran änderte auch die Version Sportline mit den 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, dem Sportlenkrad und dem Schaltknauf in Leder nicht viel. Die Wagen waren mit Ottomotoren von 55 bis 125 kW und mit Dieselmotoren von 66 bis 103 kW erhältlich. Bei der Überarbeitung im Jahr 2008 bekam der Wagen ein deutlich anderes Aussehen, die Instrumente ähneln nun dem Golf VI, die Rückleuchten sind dunkler und der Wagen hat nun serienmäßig eine Dachreling. An der Technik hat sich aber nichts Wesentliches geändert. Die Benzinuhr ist nach der Modifikation im Tachometer und die Kühlmitteltemperaturanzeige im Drehzahlmesser integriert. Außerdem bekam die Klimaanlage neue Bedienelemente. Der neue Van trägt die Bezeichnung Sportvan. VW bietet verschiedene Ottomotoren von 63 bis 110 kW an und Dieselmotoren von 81 bis 110 kW. Technisch gesehen ist der Golf Van eine Mischung aus Kombi und Limousine. Die Motorleistung ist beim Sportvan kaum höher als beim Golf Plus. Aber die Motoren sind spritziger, der Wagen reagiert insgesamt dynamischer.

Der Van im Vergleich zum Normal-Golf

Der VW Golf Van fährt sich wie ein typischer Golf - der um zehn Zentimeter verlängerte Radstand des Sportvans macht sich bei den Fahreigenschaften nicht unangenehm bemerkbar. Dafür profitieren die Passagiere durch die Länge des Fahrzeugs von mehr Beinfreiheit im Heck, die hintere Sitzbank lässt sich zudem verschieben. Selbst in der hintersten Position hat der VW Golf Van noch 500 Liter Gepäckraum Volumen. Mit umgeklappten Sitzen fasst der Wagen 1.520 Liter. Der Vorteil der Van-Bauweise zeigt sich beim Einstieg. Der VW Golf Van hat gigantische Türen, durch die der Innenraum bequem zu erreichen ist. Besonders große Menschen haben im Golf oft das Problem, weder bequem einsteigen zu können, noch eine günstige Sitzposition zu finden. Im VW Golf Van gibt es diese Probleme nicht.