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Ford Fiesta

Stärken
  • Agiles Fahrverhalten
  • Gute Sicherheitsausstattung
  • Große Auswahl an Gebrauchten
Schwächen
  • Fahrwerk und Bremsleitungen mit Rostproblemen
  • Schnell entladende Batterien

Ein flotter Kleinwagen mit langer Tradition

Bereits in der achten Generation ist der Ford Fiesta unterwegs. Mittlerweile ist er ein stolzer Kleinwagen, der eine große Ladung an Ausstattungsmöglichkeiten mitbringt. Auch bei den Motoren möchte er mit einer großen Auswahl und zwei Mildhybriden überzeugen. Kann er im Konzert der großen, hochwertigen Kleinwagen mitspielen? Weiterlesen

Technische Daten

60 - 200 PS

Leistung

4.3 - 7.4 l/100 km

Verbrauch (komb.)

99 - 177 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

151 - 230km/h

Höchstgeschwindigkeit

6.7 - 18.5s

von 0 auf 100 km/h

Technische Daten anzeigen

Video - Ford Fiesta Steckbrief

Alternative Modelle

Wie viel kostet ein Ford Fiesta?

Ein fabrikneuer Ford Fiesta kostet mindestens EUR 13.450,00. Der teuerste Serien-Fiesta kommt auf EUR 25.550,00. Dazwischen kommt es durch die vielen Motor- und Ausstattungsvarianten zu einer schönen Verteilung der Preise.

Die lange Modellhistorie bringt einen riesigen Gebrauchtwagenmarkt mit sich. Dabei gibt es alte Modell schon für sehr wenig Geld. Wer ein gebrauchtes Exemplar der neuesten Generation haben möchte, der muss mit Beträgen knapp unter EUR 10.000,00 rechnen.

Die Kontrahenten des Ford Fiesta

Der Konkurrenzkampf unter den Kleinwagen besteht aus einem sehr bunten Feld an Kandidaten. Dazu zählen der VW Polo, der Opel Corsa, der Audi A1oder der Peugeot 208. Aus Asien spielen der Hyundai i20, der Mazda 2und der Kia Picantomit.

Geschichte und Entwicklung des kleinen Fords

Die Geschichte dieses Fahrzeugs beginnt in den 1970ern. Zu dieser Zeit entwickelten immer mehr Hersteller kleine, sparsame Modelle. Im Mai 1976 schickte Ford seine Antwort in Form eines Kleinwagens ins Rennen. Der erste Ford Fiesta ging als Limousine mit fünf Sitzen und als kleiner Lieferwagen an den Start. Er war eines der ersten Ford Modelle überhaupt mit Frontantrieb und quer eingebautem Motor. Die ersten Motoren stammten aus der Typenreihen Valencia und Kent und hatten zwischen 1,0 und 1,6 Litern Hubraum. Der Fiesta ‘76 schaffte es zwischen 1977 und 1980 als kleines, europäisches Auto sogar auf den US-amerikanischen Markt.

Im Jahr 1984 folgte der zweite Ford Fiesta. Er baute weiterhin auf der ersten Plattform auf, hatte sich aber optisch und technisch weitgehend verändert. Damit ist er deutlich mehr als ein weiteres Facelift. Anders sah das 1989 beim dritten Fiesta aus. Er war eine völlige Neuentwicklung und erstmals auch als Fünftürer verfügbar. Mit Dingen wie ABS, elektrischen Fensterheber, Servolenkung und Klimaanlage machte er einen großen Sprung nach vorne.

Die Fiesta Generationen vier bis sieben

Die vierte Generation alias Ford Fiesta ’96 übernahm erneut die Plattform seines Vorgängers. Technisch und optisch konnte er sich jedoch deutlich weiterentwickeln. Interessantes Detail am Rande: In den Kölner Ford-Werken baute Ford den fast baugleichen Mazda 121. Zusätzlich diente der vierte Fiesta als Basis für den polarisierenden Kleinstwagen Ford Ka. Die fünfte Generation folgte im Jahr 1999. Erneut war es ein schmaler Grat, der diesen Fiesta noch als neue Generation und nicht einfach nur als Modellpflege durchgehen ließ.

Der sechste Ford Fiesta folgte dem allgemeinen Trend rund um Kleinwagen und wurde in Länge und Breite deutlich größer. Dazu brauchte es eine neue Plattform und mit ihr viele weitere technische und optische Änderungen. Sieben Jahre lang lief diese Generation von 2001 bis 2008 vom Band. Mit der siebten Generation haben wir bereits einen sehr modernen Kleinwagen vor uns. Überraschung: Er basierte wieder einmal auf der Plattform des Vorgängers. Gleichzeitig bekam er sehr umfangreiche optische und technische Verbesserungen. Der Fiesta ’09 war übrigens erst der zweite Fiesta, der es auch in die USA geschafft hat.

Der aktuelle Ford Fiesta

Ende November 2016 feierte die aktuelle Generation des Ford Fiesta ihre Premiere. Im Mai 2017 startete die Produktion in Köln und im Juli kamen die ersten Exemplare zu den Händlern. Auf den ersten Blick hat sich optisch vergleichsweise wenig verändert. Bei den Abmessungen sieht das anders aus. Erneut ist er größer geworden. Sieben Zentimeter mehr Länge und 1,2 Zentimeter mehr Breite machen den Kleinwagen erneut etwas größer. Mittlerweile stehen 15 Assistenzsysteme zur Verfügung.

Welche Motoren stehen im aktuellen Ford Fiesta zur Verfügung?

Der Ford Fiesta bietet eine durchaus große Auswahl an Motoren:

  • 1,1 l, Benziner, 75 PS, manuelle Schaltung
  • 1,0 l EcoBoost, Benziner, 95 PS, manuelle Schaltung
  • 1,0 l EcoBoost, Benziner, 125 PS, Automatik
  • 1,0 l EcoBoost Hybrid, 125 PS, manuelle Schaltung
  • 1,0 l EcoBoost Hybrid, 155 PS, manuelle Schaltung
  • 1,5 l TDCi, Diesel, 85 PS, manuelle Schaltung

Die Benzinmotoren

Alle Benzinmotoren haben drei Zylinder in Reihenbauweise und fast alle haben 1,0 Liter Hubraum. Nur der schwächste tanzt aus der Reihe und hat 1,1 Liter. Damit leistet er 75 PS sowie 105 Nm maximales Drehmoment. Die Leistung überträgt eine manuelle 5-Gang-Schaltung. Für den Sprint auf 100 km/h braucht er laut Ford gemächliche 14,5 Sekunden. Bei kombinierter Fahrweise soll er sich mit 4,7 bis 4,5 Liter Benzin auf 100 Kilometern fahren lassen.

Die nächste Stufe ist ein Benzinmotor mit 95 PS und 170 Nm Drehmoment. Er hat ein 6-Gang-Schaltgetriebe und soll in 10,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen können. Der höchste, reine Benziner leistet 125 PS und ebenfalls 170 Nm. Mit seiner siebengängigen Automatik erreicht er die 100 km/h Grenze noch eine Sekunde schneller. Auf 100 Kilometern soll er sich 5,0 bis 4,6 Liter Benzin genehmigen.

Die beiden Mildhybridmotoren

Bei den beiden EcoBoost Hybrid Varianten handelt es sich um zwei Mild-Hybrid-Systeme (MHEV). Dabei hilft ein Elektromotor samt 48-Volt-Batterie dem Benzinmotor, Benzin zu sparen. Damit fährt der Fiesta jedoch nie rein elektrisch und er kann auch nicht von außen geladen werden. Den Strom für die Batterie holt sich das System von der Energie, die beim Bremsen und Ausrollen entsteht. In dieser Konfiguration haben beiden Motorvarianten die manuelle 6-Gang-Schaltung. Sie leisten 125 und 155 PS sowie 210 und 240 Nm maximales Drehmoment. Der stärkere der beiden schafft die Beschleunigung auf 100 km/h in 8,9 Sekunden. Der Benzinverbrauch sinkt durch die Mildhybrid-Technik auf Werte zwischen 4,6 und 4,0 Litern.

Der Dieselmotor

Der einzige Turbodiesel-Kandidat fällt etwas größer aus. Er hat vier Zylinder und 1,5 Liter Hubraum. Damit leistet er 85 PS und 215 Nm Drehmoment. Er hat die manuelle 6-Gang-Schaltung und gibt sich mit 3,8 bis 3,5 Liter Diesel auf 100 Kilometern zufrieden.

Die Ausstattungsvarianten des Ford Fiesta

Beim Thema Ausstattung bietet Ford für den Fiesta eine sehr große Auswahl an Varianten an:

  • Trend (Grundausstattung)
  • Cool & Connect
  • Titanium &Titanium X
  • Vignale
  • ST-Line & ST-Line X
  • Active & Active X

In der Grundausstattung hat der Ford Fiesta unter anderem folgende Dinge zu bieten:

  • 15 Zoll Stahlräder
  • Elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel in Wagenfarbe
  • Dachspoiler in Wagenfarbe
  • Reifendruckkontrollsystem
  • Scheinwerfer mit LED-Abblendlicht und Tagfahrlicht
  • Elektrische Fensterheber vorne
  • Komfortsitze vorne
  • Rücksitzlehne in 60:40 umklappbar
  • Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Intelligentes Sicherheits-System (Front- und Seitenairbags vorne, Kopf-Schulterairbags)
  • Scheinwerfer mit Begrüßungsfunktion
  • Fahrspurassistent und Fahrspurhalteassistent
  • Ford EcoCoach
  • MyKey Schlüsselsystem
  • Selectiver Fahrmodus-Schalter
  • Start-Stopp-System

Die Variante Cool & Connect macht den Fiesta attraktiver mit dem Infotainmentsystem Ford SYNC 3 mit 8-Zoll-Touchscreen, 6 Lautsprechern, einem Multifunktionslenkrad und Bluetooth Freisprecheinrichtung. Dazu kommen ein WLAN-Hotspot, ein Notrufassistent und ein Tempomat. Für ein besseres Klima im Auto sorgt die manuelle Klimaanlage.

Die komfortable Ausstattungsvariante Titanium baut unter anderem mit folgenden Features auf Cool & Connect auf:

  • 15 Zoll Leichtmetallräder
  • Ambientebeleuchtung
  • Elektrische Fensterheber vorne und hinten
  • LED-Technik für die Innenbeleuchtung
  • Automatisch abblendender Innenspiegel
  • Klimaautomatik
  • Lederlenkrad mit 3 Speichen
  • Mittelarmlehne vorne
  • Nebelscheinwerfer
  • Einparkhilfe hinten
  • Sportsitze vorne mit verstärktem Seitenhalt

Die exklusive Erweiterung haben wir mit dem Ford Fiesta Vignale:

  • 17 Zoll Leichtmetallräder
  • Aktiver Park-Assistent zum Ein- und Ausparken
  • Armaturenträger in Leder-Optik
  • Toter-Winkel-Assistent beim Außenspiegel
  • Beheizbare Frontscheibe
  • Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage
  • Beheizbares Lederlenkrad
  • Pre-Collision-Assist
  • Premium-Lederpolsterung in Schwarz
  • Rückfahrkamera
  • Dunkel getönte Seitenscheiben hinten
  • Lederschaltknauf
  • Sitzheizung vorne

Mit der ST-Line lässt sich die Variante Titanium sportlich übertreffen:

  • 17 Zoll Leichtmetallräder
  • Body-Styling-Kit (Stoßfänger vorn und hinten im ST-Line-Design, Seitenschweller)
  • Ford Power Startfunktion
  • Kühlergrill im ST-Line-Design
  • LED-Rückleuchten
  • Aluminium-Pedale
  • Schaltwippen am Lenkrad (bei Automatik)
  • Sportliches Fahrwerk
  • ST-Line Lenkrad und Schaltknauf

Etwas abenteuerlustiger sieht der Fiesta in der Crossover Variante Active aus. Das liegt vor allem am Crossover-Body-Kit mit speziellen Stoßfängern vorne und hinten, Seitenschwellern und schwarzer Radkastenverkleidungen. Das Fahrwerk ist zudem um 18 Millimeter erhöht.

Wem die Pakete Titanium, ST-Line oder Active noch nicht reichen, der kann das Ganze mit den X-Varianten noch einmal stark übertreffen. Dazu zählen Highlights wie das B & O Sound System, das Ford Navigationssystem, eine induktive Ladestation für passende Smartphones, ein intelligenter Tempomat, LED-Rückleuchten und ein Müdigkeitswarner.

Für wen ist der Ford Fiesta am besten geeignet?

Der Ford Fiesta spricht ein breites Publikum an. Ältere Generationen sind für sehr wenig Geld als Auto für Fahranfänger oder als schlichter Zweitwagen erhältlich. Für etwas mehr aber immer noch nicht allzu viel Geld lassen sich sehr moderne, gut ausgestattete Kleinwagen finden. So ist wirklich für jeden etwas dabei.

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Fahrzeugbewertungen zu Ford Fiesta

556 Bewertungen

4,4