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Kia Soul

Kia Soul

Knuffiger Koreaner ohne Konkurrenz

Mit dem Kia Soul brachte die Hyundai-Schwester bereits 2008 ein Modell auf den Markt, dass irgendwie in kein Segment passen will. Experten klassifizieren den Koreaner gern als Minivan. Fakt ist: Der Soul ist kompakt und fällt mit seinem kantig-knuffigen Design auf. Drittens: Künftig gibt es den Soul zumindest bei uns in Europa nur noch als Elektroauto. Mit der neuen Generation setzt Kia nämlich voll und ganz auf Strom. Im Folgenden dreht sich alles um den Kia Soul1. Weiterlesen

Technische Daten Kia Soul

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Außenfarbe

Vorstellung Kia Soul: Kompakter, Minivan, Stromer

Seine Geburt feierte der Kia Soul auf dem Pariser Autosalon 2008. Schon damals schied der Koreaner die sprichwörtlichen Geister. Das Design war und ist kantig, die Dachlinie hoch, die Motorhaube fast einschüchternd. Das Problem ist eher die Fahrzeugklasse, die nicht einmal der Hersteller selbst bestimmen kann. Im Fazit ist der Kia Soul wohl ein Crossover aus (Mini)SUV, (Mini)Van und Kompaktmodell. Das Aber folgt prompt: Für einen Van fehlt dem Soul die Variabilität. Für einen SUV wiederum die Bulligkeit sowie die Offroad-Anleihen.

Ende 2008 ging der Koreaner mit Platz für fünf Passagiere in die Produktion. Diese erfolgt seit jeher im Kia-Werk Gwangju in Südkorea. Marktstart in Europa war im Februar 2009, in den USA kurz darauf im April. Trotz des ungewöhnlichen Looks scheint der kantige Asiate bei den Käufern anzukommen. Allein in Deutschland verkaufte Kia 2017 und 2018 jeweils über 3.500 Einheiten, 2015 sogar fast 6.000 Modelle. Ende 2018 stellte Kia daher auf der LA Auto Show die mittlerweile dritte Generation vor. Das Konzept des kantigen Designs und die quasi undefinierbare Fahrzeugklasse behielt Kia bei.

Die Seitenansicht im Vergleich zur ersten Generation scheint unverändert. Die Länge des Fahrzeugs ist nach wie vor kurz, die Überhänge knackig, der Radstand recht lang. Die Front zeigt neuerdings extrem schmale Scheinwerfer, mehr Chrom und keinen Grill. Trotz der optischen Nähe zu seinen Ahnen ist der Crossover laut Kia komplett neu konstruiert. Wobei die Koreaner mit der dritten Generation auch technisch neue Wege gehen. Was noch fehlt, sind die Preise. Denn beim Händler steht der neue Soul III erst im Laufe des Jahres 2019. Einen Anhalt könnte die auslaufende 2. Generation geben. Der konventionelle Soul ist ab 17.200 € erhältlich, die alternative E-Version ab 29.490 €.

Kia Soul: Konkurrenzmodelle sind Mangelware

Aufgrund seiner schlecht definierbaren Klasse ist der Kia Soul nahezu konkurrenzlos, denn vergleichbare Modelle sind Mangelware. Kia selbst ordnet den Soul übrigens zwischen seinem kleinen Rio sowie dem Ceed (ehemals cee’d) ein. Also zwischen Kleinwagen und Kompaktmodell. Experten und Autogazetten vergleichen den Koreaner einmal mit Minivans, ein anderes Mal mit Mini-SUVs.

Entsprechend könnte man entsprechende Modelle als Konkurrenz ansehen. Zu nennen sind bei den Vans Modelle wie der 2017 eingestellte Citroen C3 Picasso oder auch der Honda Jazz. Im Vergleich zu diesen Modellen fällt der Kia Soul mit seiner Höhe auf, was letzten Endes Kopffreiheit sowie dank der großen Fenster eine gute Rundumsicht heißt. Trotzdem schnitt der Honda Jazz in puncto Ladevolumen besser ab. Dafür bietet der Soul selbst im Fond viel Platz. Bei den Motoren glänzen alle drei Modelle mit Benziner sowie Diesel. Mit seiner E-Version genießt der Kia Soul gegenüber C3 und Jazz aber ein Alleinstellungsmerkmal.

Vergleicht man den Soul wiederum mit in etwa gleich großen SUVs, sind Fahrzeuge wie Opel Crossland X, Renault Captur oder Citroen C4 Cactus zu nennen. Allerdings sind alle drei Modelle klar als SUVs erkennbar, zeigen also das typische Design und einen gewissen Offroad-Look. Geht es um die Leistung, liegt der Soul (2. Generation) mit bis zu 204 PS deutlich vorn. Der C4 Cactus kommt auf maximal 131 PS, der Crossland auf maximal 130 PS, der Captur gar nur auf maximal 118 PS. Dafür bieten speziell Citroen und Opel deutlich mehr Auswahl bei den Benzinern und Dieseln.

Kia Soul III: Mit der 3. Generation auf Strom fokussiert

Die 2. Generation ist bzw. war mit drei Optionen verfügbar: Benziner, Diesel und als Elektroversion. Als Benziner stehen der 1.6 GDI mit 132 PS (97 kW) sowie der 1.6 T-GDI mit 204 PS (150 kW) parat, als Diesel der 1.6 CRDi mit 136 PS (100 kW). Die 3. Version stellt der elektrische Kia Soul EV, der 2014 auf den Markt kam. Der verbaute E-Motor liefert 81 kW bzw. 110 PS bei 285 Nm und erlaubt 145 km/h Spitze. Ein Lithium-Ionen-Polymer Akku mit 27 kWh, ab Sommer 2017 mit 30 kWh ermöglicht 212 bzw. sogar 250 km nach NEFZ. Das Mehr an Reichweite mit dem 2017er Upgrade beruht weniger auf der dezent größeren Batterie, sondern auf weiteren Modifizierungen wie besonders rollwiderstandsarmen Reifen von Michelin.

Zum Sommer 2018 gab es den großen Paukenschlag: Kia bietet den Soul seitdem nur noch als E-Version an. Verbrenner gibt es in Europa seitdem keine mehr. Diesem Weg folgt Kia mit der neuen 3. Generation. Hierzulande ist der Soul III künftig allein als Stromer erhältlich, und zwar mit einem 204 PS und 395 Nm starken E-Motor und einem 64 kW großen Akku. So stromert der Kia e-Soul fortan rund 400 km. Tatsächlich liegen seitens Kia noch keine offiziellen Werte vor, ein Verbrauch von 14,9 kWh/100 km nach WLTP legt diese Reichweite aber nahe. Der Kauf eines elektrischen Kia Soul gebraucht könnte daher im Vergleich zum neuen Modell die schlechtere Wahl sein.

Die Ausstattung des neuen Kia Soul III

Die Ausstattung des neuen Modells ist natürlich ebenfalls schon bekannt. Dank einem neuen Fahrwerk mit einer Mehrlenkerachse (statt der bisherigen Verbundlenkerachse hinten) verspricht Kia vor allem mehr Fahrspaß. Dazu stehen vier Fahrmodi parat:

  • Komfort
  • Sport
  • Eco
  • Eco+.
Ganz neu ist eine spezielle „Brake & Hold“ Funktion, bei welcher der Kia e-Soul allein per Rekuperation abbremst – und zwar bis zum Stillstand. Mit der Bremsenergie wird wieder der Akku geladen, womit ein paar Kilometer extra möglich sind. Davon abgesehen orientiert sich der Van bei der „Brake & Hold“ Funktion auch am vorausfahrenden Verkehr, bremst also bei Bedarf automatisch ab. Entsprechend sind dem neuen Kia Soul III etliche moderne Assistenten verbaut. Kia nennt hier zum Beispiel:
  • Frontkollisionswarner inklusive Notbremsassistent,
  • Spurhalteassistent,
  • Spurwechselassistent,
  • Querverkehrwarner,
  • Müdigkeitswarner sowie
  • eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop & Go.

Sicherheit garantieren obendrein sieben Airbags. Der Fahrer erhält typische Infos über eine digitale Instrumenteneinheit, die Kia „Smart Eco Pedal Guide“ taufte. Zur Bedienung von Komfortfeatures wie Navigation, Klimaanlage oder Audio ist mittig in der Armaturentafel ein Touchscreen in 10,25 Zoll verbaut. Alternativ ist die Steuerung der Systeme via Bluetooth, Smartphone oder Sprachbefehl möglich. Eine weitere Neuheit im Kia Soul III ist das Telematiksystem UVO. Dieses beobachtet und überwacht die nähere Umgebung und gibt zum Beispiel Infos zu nahe gelegenen Ladestationen oder erlaubt die Ortung des Fahrzeugs per GPS. Im Falle eines Unfalls sendet das System zudem automatisch einen Notruf und erlaubt per Mikrofon die Kommunikation zwischen Rettern und Insassen. Genaue Ausstattungsfeatures sind erst zum Marktstart des neuen Soul zu erwarten.

Kia Soul: Ein Fahrzeug nur für Ökos?

Das Fazit zum Kia Soul ist etwas zwiespältig. Als Elektroauto dürfte der Kompakte wohl viele Käufer abschrecken. Laut Kia machte zuletzt aber vor allem die E-Version die Verkäufe aus, weswegen man 2018 die Verbrenner komplett aus dem Programm nahm. Dennoch wird der neue Kia Soul III wohl nicht billig: Mit 30.000 € ist sicher zu rechnen. Mit Extras und Optionen kommen schnell weitere 10.000 € zusammen. Pluspunkt: In Zeiten drohender Fahrverbote speziell für Diesel ist der Kia e-Soul eine sichere Bank. Wer dennoch einen Verbrenner vorzieht, findet in einem Kia Soul Gebrauchtwagen eine Alternative. Ein noch relativ junges Modell mit Baujahr 2012 ist bereits ab rund 10.000 € erhältlich.

Fahrzeugbewertungen zu Kia Soul

6 Bewertungen

4,9