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SUV

Die beliebtesten SUVs im Überblick

(SUVs:) Design, Leistung und Fahrkomfort

Ob Mini, Kompakt oder groß – SUVs sind zur modernen Lifestyle-Alternative des Vans aufgewachsen, gehören aber nicht nur bei Familien zu den Favoriten. Sport Utility Vehicles, kurz SUVs, zeichnen seit etwa Mitte der 90er Jahre zunehmend das Straßenbild. Überhaupt existiert der Begriff „SUV“ bei uns auch erst seit dieser Zeit, und zwar im Zuge der ersten Ableger wie der Toyota RAV4 oder der Land Rover Freelander. Die ersten Vorläufer gab es aber schon in den 60er und 70er Jahren in Gestalt des Jeep Wagoneer ab 1963 und des Range Rover ab 1970. Allerdings findet sich im Vergleich zu diesen Modellen bereits einer der wesentlichen Unterschiede zum SUV der heutigen Definition: Ein SUV hat vornehmlich optisch einen Offroad-Charakter mit dem Komfort einer normalen Limousine, ist in den meisten Fällen aber nur sehr begrenzt geländetauglich. Das war bei den genannten Vorläufern noch anders, die wie normale Geländewagen optimal für Schotter, Stein und Steigungen ausgelegt waren. Daher gelten vor allem die größeren SUVs gemeinhin als Prestige-Autos – also Fahrzeuge, die mehr etwas darstellen als leisten können. Dennoch haben SUVs durch ihre Größe und den manchmal mitgebrachten Allradantrieb auch Vorteile – einige wenige kommen auch in etwa an den Rangieranspruch eines Geländewagens heran. Unter den SUVs gibt es also zum Teil große Unterschiede, zudem sind durch den starken Trend zu diesem Fahrzeugtyp Subkategorien wie Kompakt-SUVs und, noch kleiner, der Mini-SUVS entstanden. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die heutigen Variationen eines Sport Utility Vehicle:

Das zeichnet einen SUV aus

Ein SUV ist deutlich komfortabler als ein vornehmlich praktisch orientierter Geländewagen und ähnelt in dieser Hinsicht eher einer Limousine, was ein SUV auch für längere Fahrten geeignet macht. Allerdings kommen bei SUVs in der Regel selbsttragende Karosserien zum Einsatz und nicht Leiterrahmen wie bei Geländewagen, was die Geländegängigkeit per se erheblich einschränkt. Auch der Verzicht mancher SUV-Modelle auf Allradantrieb mindert die Einsatzfähigkeit des Fahrzeugs im Gelände. Doch gibt es auch SUVs wie den Kompakt-SUV Honda CR-V oder den Toyota RAV 4, die prinzipiell mit Frontantrieb fahren, aber auf Allradantrieb umstellen können, wenn es der Untergrund verlangt. Manche Modelle wie der Subaru Forester sind auch mit permanentem Allradantrieb ausgestattet. Der Übergang zwischen einem großen und einem kompakten SUV ist oftmals fließend, so zu sehen etwa an den Modellen BMW X5 und X3, die sich in der Länge nur um 20 Zentimeter unterscheiden – jedoch ist der erste ein regulärer SUV und der zweite ein Kompakt-SUV. Bei den Modellen Audi Q7 und Q5 ist der Längenunterschied vergleichsweise doppelt so groß.

Vorteile von SUVs

Ein SUV besitzt schon wegen seiner Größe und Höhe einige Vorteile gegenüber einer Limousine: Ein SUV verfügt über ein großes Gepäckraumvolumen und auch das Platzangebot im Allgemeinen ist deutlich größer als bei einer vergleichbaren Limousine. Manche SUV-Modelle werden ähnlich wie Vans sogar als Sieben- oder gar als Neunsitzer angeboten, so dass sie vor allem bei Großfamilien beliebt sind. Die erhöhte Sitzposition des Fahrers und Beifahrer erlaubt zudem eine bessere Einsicht in den Verkehr. Was Unfälle angeht, entsteht durch SUVs ein gewisses Gefälle: Wegen der größeren Masse und den höher angeordneten Frontstrukturelemente ist das Risiko, bei einem Unfall tödlich zu verunglücken, erheblich geringer ist als in einem Kleinwagen – umgekehrt hat dies für Unfallgegner aber häufiger viel schwerere Verletzungen zur Folge.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines SUVs achten

Bei Interesse an einem SUV ist man gut beraten, sich vorab zu erkundigen, inwieweit der Wagen geländegängig und mit welcher Art Antrieb er ausgestattet ist. Wer nur auf befestigten Straßen unterwegs ist, braucht im Grunde nicht mehr als einen normalen Frontantrieb. Wer gelegentlich in die Berge fährt, könnte von einem zuschaltbaren Allradantrieb profitieren. Hier sei allerdings angemerkt, dass die Zuschaltung des Allradantriebs auf der flachen Straße je nach Modell zu Verspannungen im Fahrwerk führen und dieses somit verfrüht Schaden nehmen kann. Bei einem permanenten Allradantrieb gibt es dieses Problem nicht. Bei Allradantrieb – ob zugeschaltet oder permanent – muss man einen höheren Verbrauch in Kauf nehmen: SUVs sind damit in der Regel um mehr als 100 kg schwerer und es entstehen zusätzliche Reibungsverluste im Antriebsstrang. Daher macht ein SUV mit Allradantrieb im Stadt- bzw. Straßenverkehr nur wenig Sinn, sondern sollte eher dann zum Objekt der Begierde werden, wenn das Fahrzeug vornehmlich im Gelände unterwegs sein wird. Darüber hinaus ist die Bauart und Größe entscheidend. Für Europa erwiesen sich die in den USA seit Jahrzehnten mit anhaltendem Verkaufserfolg vom Band laufenden Full-Size Sport Utility Vehicles (SUV) als zu groß und zu verbrauchsintensiv. Viele Hersteller entwickelten daher kleinere Baureihen, die optische Elemente eines SUV übernahmen, in ihren Abmessungen jedoch eher einer kompakten Limousine angeglichen wurden. Dazu gehören die Kompakt- und die Mini-SUVs:

Kompakt-SUVs

Der Boom der Kompakt-SUVs entstand ebenfalls bereits Ende der 90er Jahre und sehr bald waren diese ein neuer Programmschwerpunkt der meisten europäischen Hersteller. Zu den Gründen für die Beliebtheit zählen das Raumgefühl und die ebenso erhöhte Sitzposition wie bei den großen SUV, jedoch mit dem Vorteil, dass Kompakt-SUVs wesentlich leichter und damit sparsamer im Unterhalt sind. Asiatische Hersteller von Kompakt-SUVs sind Honda mit dem HR-V oder Hyundai mit dem Tucson und seinem Nachfolger Hyundai ix35. Die konkurrierenden deutschen Hersteller Audi und BMW sind im Segment der Kompakt-SUVs mit Modellen wie den Audi Q3 sowie dem BMW X3 und X1 vertreten. Volkswagen fertigte als Einstiegsmodell der SUV-Klasse den VW Tiguan, während die tschechische Tochter den Skoda Yeti ins Programm nahm. Von Renault-Nissan kamen Kompakt-SUVs wie der Renault Koleos sowie der Nissan Qashqai und Murano auf den Markt. Die Renault-Tochter Dacia brachte Modelle wie den Duster und Peugeot die Modelle 3008 und 4007/4008 heraus.

Mini-SUVs

Da die Fahrzeugklassen auch bei den SUVs immer weiter aufgeschlüsselt werden, ist es oftmals genauso schwierig, einen Mini-SUV von einem Kompakt-SUV zu unterscheiden, da auch hier die Grenzen fließend sind. Der Begriff Mini-SUV wurde vor allem deswegen eingeführt, um der noch sehr überschaubaren Gruppe der SUVs im Vier-Meter-Format einen Namen zu geben. Wie auch seine großen Brüder verfügt ein Mini-SUV über ein leicht erhöhtes Fahrwerk und zusammen mit den größer dimensionierten Rädern erlaubt das Fahrzeug in gewissem Maße eine erhöhte Bodenfreiheit. Ebenso sitzen Fahrer und Beifahrer in erhöhter Position – wenn auch vergleichsweise etwas niedriger, was aber nachwievor einer besseren Sicht zu Gute kommt. Nach den Vorstellungen der Autobauer soll ein Mini-SUV das Beste aus drei Welten vereinen: den Style und die Sitzposition eines SUV, den Platz und die Flexibilität eines Vans und die Agilität einer kompakten Limousine – so lautete beispielsweise der Werbespruch von Renault zum Captur, der sich 2013 als Abkömmling des Clio in die Familie der Mini-SUVs gesellte. Weitere Vertreter von Mini-SUVs sind seit 2010 der MINI Countryman – der auch als „MINI SUV“ verkauft wird – und der Nissan Juke, seit 2012 der Opel Mokka, der mit 4,28 Metern Länge mal als Kompakt- und mal als Mini-SUV bezeichnet wird (die Grenzen sind wie erwähnt fließend), seit 2013 der Peugeot 2008 und seit 2016 der VW Taigun mit nur 3,86 Metern Länge.