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Land Rover Series

Vom 80 bis zum "one-ten" - die Land Rover Series

Briten sind praktische Menschen. Das Land und die Landwirtschaft spielten immer eine große Rolle. Kein Wunder also, dass es einer der in den Nachkriegsjahren bedeutenden Automobilhersteller wagte, ein Auto für die Landleute herzustellen. 1948 war der Land Rover serienreif, mit der Typenbezeichnung 80". Diese merkwürdige Bezeichnung bezog sich auf den Radstand, der exakt diese 80 Inches maß. An eine Serie oder gar Serien dachte damals noch niemand. Es galt, ein weltweit einzigartiges Fahrzeug erfolgreich an die Landsleute zu bringen. Die Voraussetzungen dafür waren alles andere als schlecht. Genau so ein Auto traf die Bedürfnisse von Kleinbauern und Großgrundbesitzern. Das Fahrzeug verfügte über Kraftabnahmen am Antriebsstrang. An fünf unterschiedlichen Positionen konnten interne oder externe Geräte wie etwa Holzspalter, Kompressoren oder Generatoren angeschlossen werden. Dazu konnten Verbindungswellen am Motor oder am Getriebe eingesteckt werden, die dann die externen Geräte antrieben. Doch es gab auch fest verbundene Gerätschaften wie etwa unterschiedliche Seilwinden, deren Antrieb ebenfalls über den Fahrzeugmotor erfolgte. Die Schaltung der Nebenaggregate erfolgte entweder direkt an den Geräten, vom Cockpit aus oder es gab auch die Kombination aus den beiden Möglichkeiten.

Der Land Rover wächst und wächst ... zur Serie

Nach 10 Jahren und einem soliden Erfolg kam dann - die Serie II. Erst nachträglich wurde damit die Serie I definiert. Obwohl ja auch die schon vor ihrer Definition gewachsen war - von 80 auf 88, auf 107 auf 109 Inches. Praktisch wurde der Land Rover immer größer. Das bezog sich jedenfalls auch auf die Verkaufszahlen, die nie offiziell publiziert wurden, weil eine genaue Übersicht beim Export in mehr als 70 Länder nur schwer zu erstellen war. Die Serie II brachte auch noch anderen Zuwachs: Die Karosserie wurde nicht nur länger, sondern auch breiter, der Motor erhielt mehr Hubraum und es gab auch einen Sechszylinder-Otto-Motor mit 2,6 Liter Hubraum und einer Leistung von 64 kW. Und der Land Rover Series II wurde komfortabler - erstmals bekam das Auto ein vollsynchronisiertes Getriebe, sodass Zwischengas und Doppelkuppeln nicht mehr nötig waren.

Weltenbummler und Existenzialisten frönen dem Land Rover

Der Zuspruch zum Land Rover wuchs schnell, was möglicherweise auch mit der Beständigkeit in Produktion und Entwicklung zu tun hat. Denn erst 1971 wurde die Series III eingeführt - mit behutsamen Änderungen und Verbesserungen. Wie vorsichtig die Änderungen vorgenommen wurden, lässt sich in den Unterschieden zur vorherigen Serie erkennen: Der Land Rover Series III bekam ein Kunststoff-Armaturenbrett, die Rückspiegel wurden an den Türen befestigt, ein vollsynchronisiertes Getriebe wurde zum Standard und der Kühlergrill wurde nunmehr aus Plastik gespritzt. Der "one-niner", also der Land Rover mit 109" Radstand bekam auch eine neue Hinterachse. Änderungen gab es auch im Motoren-Baukasten, wo es nun sogar einen V8-Motor mit 3,5 Liter Hubraum und 68 kW gab. 1984 lief die Serie III aus und wurde durch die aktuellen Modelle Defender und Range Rover ersetzt.

Fahrzeugbewertungen zu Land Rover Series

1 Bewertungen

5,0