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Opel Speedster

Opel Speedster

Als Konzernmutter des Rüsselsheimer Autoherstellers Opel war General Motors (GM) bewusst, dass leistungsfähige und aufregend gestaltete Sportwagen großen Einfluss auf das Markenimage haben und auf das Programm abstrahlen.Auf seinem Heimatmarkt leistete sich GM mit dem Camaro und der Corvette daher gleich zwei prominente Sportwagenbaureihen...Weiterlesen

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Der deutschen Tochter blieben nach dem Intermezzo des Opel GT der 1960er Jahre eigene Entwicklungen in dem prestigeträchtigen Fahrzeugsegment allerdings verwehrt. Doch kurz nach der Wende zum neuen Jahrtausend änderten die Amerikaner ihre Strategie: Opel sollte seine eigenen Sportwagen bekommen und damit nach über dreißig Jahren wieder in dieser Klasse präsent sein. Zwar wurde nicht die Rüsselsheimer Entwicklungsabteilung mit dem Auftrag betraut. Aber dafür stand mit dem britischen Sportwagenhersteller Lotus ein GM-Partner zur Verfügung, der Know-how in das Projekt einbrachte. Das Ergebnis der Zusammenarbeit bekam die Öffentlichkeit 2001 mit dem Speedster präsentiert, der bis 2005 unter dem Opel-Logo vermarktet wurde und bei Lotus vom Band lief.

Mit dem Targa Speedster hat Opel einen Lotus-Sportwagen im Programm

Als die ersten Neuwagen der Baureihe auf den Straßen zu sehen waren, wiesen die Blitz-Embleme an Front und Heck den Speedster zwar eindeutig als Opel aus. Doch irgendwelche Gemeinsamkeiten mit Modellen der Rüsselsheimer gab es weder in optischer noch in konstruktionstechnischer Hinsicht. Der Grund: Die in Targa-Bauweise realisierten Speedster übernahmen typische Stilmerkmale der Elise, die Lotus fast zeitgleich mit den offenen Opel-Versionen auf den Märkten eingeführt hatte. Zufall war das gewiss nicht, denn GM hatte den Briten das Geld zur Verfügung gestellt, um parallel zur zweiten Elise-Generation ein Schwestermodell für Opel und die britische GM-Marke Vauxhall zu entwickeln. Mit dem Speedster hatte Opel also abgesehen von der Motorausstattung im ganz wörtlichen Sinn einen Lotus-Sportwagen im Programm.

Im Opel-Programm fällt der Speedster durch Gemeinsamkeiten mit der Elise auf

Der bullige Frontbau mit der zwischen hochgewölbten Kotflügeln abgesenkten Haube, die in den Flanken hinten eingesetzten Luftschächte und das fast ohne Ãœberstand direkt hinter den Rädern steil abfallende Heck, alle diese Eigenschaften übernahm der Speedster fast identisch von der Elise. Dafür bemühte Lotus sich im Detail, die beiden Targas optisch voneinander abzugrenzen. So bekamen die Opel-Sportwagen dreieckig geformte Frontscheinwerfer mit zwei kleinen Rundleuchten und eine kompakter wirkende Frontschürze. Im Heck verzichteten die Konstrukteure auf einen Spoiler und gaben dem Abschluss mit eckigen Formen einen sachlichen Charakter. Die modifizierte Ausformung der Speedster-Karosserie war nicht zuletzt deshalb zu realisieren, weil Lotus auch beim Opel-Sportwagen seine bekannte Leichtbauweise umsetzte.

Als Gebrauchtwagen ist der Speedster von Opel in zwei Motorvarianten zu finden

Mit glasfaserverstärkten Kunststoffen hatte Lotus bei seinen Roadstern traditionell für geringes Gewicht und damit für besseres Antrittsverhalten gesorgt. Diese Leichtbauweise setzten die Briten auch beim Bau des für Opel entworfenen Speedster um, der mit den von GM zugelieferten 2,2 Liter Benzinern mit 108 kW (147 PS) rund 870 Kilogramm wog. Als Gebrauchtwagen war der Opel-Targa jedoch auch mit einen Turboaggregat mit 147 kW (200 PS) zu finden, das in den Jahren von 2003 bis 2005 bei den Speedstern zum Einsatz kam.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Speedster

1 Bewertungen

5,0

Technische Daten Opel Speedster

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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