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Porsche 356

Porsche 356

Mit dem Porsche 356 beginnt die Serienfertigung des Sportwagenherstellers

Lange bevor der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche und der Wolfsburger Volkswagen-Konzern mit Beteiligungen, Übernahmen, Fusionen Schlagzeilen machten, etablierten sich die engen Verbindungen zwischen den beiden Unternehmen. Weiterlesen

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Das von Ferdinand Porsche zu Beginn der 1930er Jahre in Stuttgart gegründete Konstruktionsbüro entwickelte die Pläne des VW Käfers, der nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der meistgebauten Modelle in der Automobilgeschichte wurde. Und das Ingenieurbüro Porsche kassierte Lizenzgebühren von jedem Exemplar, das bei Volkswagen vom Band lief. Diese Mittel wurden in die Entwicklung eines eigenen Sportwagens investiert, der im Jahr 1948 unter dem Namen Porsche 356 als erstes Modell des Herstellers vom Band lief und bis ins Jahr 1965 in vier Generationen gefertigt wurde, ehe der Porsche 911 das Modell ablöste. Heute sind die Coupés und Cabriolets der Baureihe Porsche 356 gesuchte Classic Cars.

Käfertechnik für den Porsche 356

Dass der Porsche 356 in der zwischen 1948 und 1955 gebauten ersten Generation als Coupé optisch an einen tiefergelegten, gestreckten VW Käfer erinnerte, war gewiss kein Zufall. Das Design stammte von einem Porsche-Stylisten, der zuvor bereits die Karosserie des Käfers gezeichnet hatte. Auch technisch basierte das erste Porsche-Modell auf dem ersten Volkswagen. Verbaut wurde ein in der Leistung gesteigerter Boxermotor mit Luftkühlung, der im Heck untergebracht wurde und die Hinterräder des Porsche 356 antrieb. Zur Verfügung standen vier Triebwerke in drei Hubraumklassen mit 1,0 Litern, 1,3 Litern und 1,5 Litern, die zwischen 29 kW (40 PS) und 51 kW (70 PS) entwickelten. Das Spitzenmodell Porsche 356 mit einem 1,5 Liter Sportmotor brachte es bis auf eine Geschwindigkeit von 170 km/h. Zum Vergleich: Der kleinste Porsche 356 schaffte gerade einmal 140 km/h. Erhältlich war der Porsche 356 als zweisitziges Coupé und als Cabriolet. Eine puristische offene Version wurde ab 1954 mit dem Porsche 356 Speedster ins Programm aufgenommen.

Der Porsche 356 als Coupé und Cabriolet

Die sportliche Speedster-Variante, die mit herausnehmbaren Seitenfenstern und voll versenkbarem Stoffverdeck gefahren werden konnte, blieb in der zwischen 1955 und 1959 gebauten zweiten Generation des Porsche 356 bis kurz vor Auslaufen dieser Baureihe im Programm, bevor sie durch den Porsche 356 Convertible mit normaler Innenausstattung ersetzt wurde. Ansonsten teilten sich die Verkäufe ziemlich gleichmäßig auf Coupés und Cabriolets auf, zumal für die offenen Zweisitzer ab dem Baujahr 1957 auch ein herausnehmbares Hardtop anstelle des Textilverdecks zu bekommen war. In den Hubraumklassen von 1,5 und 1,6 Litern bot der Hersteller den Porsche 356 nun in vier Motorisierungen an. Die Einstiegsversion konnte auf 44 kW (60 PS) zugreifen, während die Sportmodelle mit der neu eingeführten Bezeichnung Carrera bis zu 81 kW (110 PS) mobilisieren konnten. Damit versuchte eine Straßenversion des Porsche 356 erstmals die Grenze von 200 km/h zu erreichen.

Mit der Sportausführung Carrera wird der Porsche 356 zum Kultauto

Dank solcher Leistungen auf der Straße, und nicht zuletzt auch wegen der prestigeträchtigen Erfolge auf den Rennstrecken, wurden die Porsche Carrera spätestens in der dritten Generation des Porsche 356 (1959-1963) zum Inbegriff deutscher Sportwagenkultur. Die Coupés und Cabriolets wurden zwar noch in einer kleinen Basisversion mit 44 kW (60 PS) angeboten. Doch die Zukunft lag bei den leistungsstärkeren Modellen der Hubraumklassen von 1,6 und 2,0 Liter sowie bei den im Gewicht reduzierten Carrera Sportausführungen mit bis zu 96 kW (130 PS). Diese stellten auch in der von 1963 bis 1965 produzierten letzten Generation das Topmodell des Porsche 356 dar. Gegen Ende der Bauzeit wurden die Coupés und Cabriolets vor der Einführung des ersten Porsche 911 sonst nur noch in zwei Motorversionen mit 1,6 Litern Hubraum angeboten, die über eine Leistung von 55 kW (75 PS) und 70 kW (95 PS) verfügten.

Fahrzeugbewertungen zu Porsche 356

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