Wohnwagen: Heizung

Wohlige Wärme zur kalten Winterzeit in Ihrem Wohnmobil oder Wohnwagen genießen Sie, wenn Sie eine geeignete Heizung installiert haben. Wir stellen Ihnen verschiedene Caravan-Heizungssysteme vor.

Informationen zu Heizungen für Wohnmobile und Wohnwagen

Die Beheizung von Wohnwagen oder Wohnmobilen kann mit verschiedenen Systemen erfolgen. Der Einsatz der verwendeten Primärenergie unterscheidet die Heizungssysteme. Dabei kann es sich um Strom, Gas oder den Treibstoff des Verbrennungsmotors des Wohnmobils handeln. Bei Standheizungsanlagen mit Versorgung aus dem Fahrzeugtank sind die Hersteller Webasto und Eberspächer Marktführer. Zum Einsatz kommen die Anlagen in kleineren Fahrzeugen wie etwa Kastenwagen. Sie leiten erwärmte Luft über einen Wärmetauscher in den Innenraum.

Gasheizungen werden als Warmluftheizung oder mit wasserführenden Heizflächen realisiert. Sie werden aus Gasflaschen mit Butan oder Propan gespeist, die sich in Versorgungskammern an der Außenseite von Wohnwagen oder Wohnmobilen befinden. Die Gasbehälter dienen auch zur Speisung der Kochstelle und zur Bereitung von Warmwasser für die Nasszelle. Die Unterbringung der Gasflaschen ist bei Caravans häufig auf der Deichsel angeordnet. Bei Wohnmobilen sind die Anlagen in separaten Staukästen oder in Zwischenböden installiert. Marktführer bei gasbetriebenen Heizungen ist weltweit Truma. Die ebenfalls sehr verbreiteten Produkte von ALDE sind meist in hochwertigen Caravans und Wohnmobilen verbaut und taugen auch für Wintercamping.

Die Beheizung von Wohnkabinen über Warmluft ist die preiswerteste Methode. Im Gegensatz zu Flächenheizkörpern wie etwa dem Fußboden, ergeben sich Probleme im Inneren durch Kondensation von Schwitzwasser an kalten Stellen der Außenhaut. Fußbodenheizungen mildern den Effekt deutlich, sind aber meist nur für hochwertige Fahrzeuge verfügbar oder als teures Extra erhältlich. Die Hinterlüftung von Staufächern, Wandverkleidungen und Möbeleinbauten verhindert Schimmelbildung. Warmluftheizungen sollten die neuralgischen Punkte der Kondenswasserbildung wenn möglich anströmen, um die Feuchtigkeit aufzunehmen. Eine gute Isolation der Wohnkabine vermeidet die meisten Feuchtigkeitsprobleme durch Kondenswasser.

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