Wohnwagen: Waschbecken

Ein Waschbecken gehört zu der Grundausstattung jedes Campermobils. Dabei ist darauf zu achten, dass dieses möglichst widerstandsfähig und praktisch ist.

Informationen zu Waschbecken

Jedes komfortable und gut ausgestattete Wohnmobil - und adäquat jeder entsprechende Wohnwagen - besitzt in der Regel zwei Wasserbecken: Ein Waschbecken in der Nasszelle sowie ein Spülbecken in der Küchenzeile. Beide werden relativ häufig benutzt und sollten entsprechend widerstandsfähig und praktisch konstruiert sein.

Das Spül- oder auch Waschbecken in der Küche befindet sich in unmittelbarer Nähe des Herdes, deshalb ist darauf zu achten, dass es geräumig genug ist, damit man beim Gebrauch nicht ständig Spritzwasser oder gar eine kleinere überflutung auf dem Herd hat. Es gibt sowohl runde als auch eckige Becken im Handel. Dabei ist es gleichgültig, für welches Sie sich entscheiden, ausschlaggebend ist, dass die Töpfe und Pfannen auch gut hineinpassen und man zudem noch mit der Hand und dem Spüllappen hineinfahren kann. Ein guter – verschließbarer – Ablauf ist ferner vonnöten. Das bedeutet, dass die Abflussrohre ohne überflüssige Knicke in den Abwassertank laufen sollten. Der Stöpsel für den Verschluss sollte vorhanden sein – idealerweise befestigt an einer Kette, damit er nicht verloren geht -, damit unnötige Geruchsbelästigungen während der Nichtbenutzung und der Fahrt vermieden werden können. Ferner müssen die Abflussrohre heißes Wasser vertragen können, denkt man nur einmal an das Abschütten von Nudelwasser. Da Metallteile wie Töpfe, Pfannen und Besteck im Waschbecken gereinigt werden, sollte es aus stabilem, kratzfestem Material sein. Ideal ist ein Waschbecken im Wohnmobil oder Wohnwagen aus Edelstahl, da es robust und einfach zu reinigen ist; zudem sieht es auch noch schön aus.

Das Waschbecken in der Nasszelle eines Wohnwagens beziehungsweise eines Wohnmobils hingegen ist weniger strapaziösen Aktionen ausgesetzt, dennoch sollte es ebenfalls leicht zu reinigen und stoßfest sein, da es schon mal passieren kann, dass Tuben, Flaschen etc. aus dem Kosmetikbereich hineinfallen. Hier bietet sich ein Waschbecken aus stabilem Hartplastik an. Es gibt diese Becken in den verschiedensten Farben und Formen, leider sind die meisten der vorinstallierten Waschbecken extrem klein, so dass selbst das Zähneputzen zur Millimeterarbeit werden kann. Wichtig ist zudem der Platz, an dem dieses Waschbecken installiert ist. Nicht selten befindet es sich in unmittelbarer Nähe von Dusche oder WC, was die Bewegungsfreiheit einschränkt. Drehbare Toiletten aber auch drehbare Waschbecken können da Abhilfe schaffen. Es gibt zudem Waschbecken, die hochklappbar sind. Diese sind zwar platzsparend, haben aber nicht nur Vorteile: Eine feste Arretierung sollte leicht zu handhaben sein und Restwasser muss in jedem Fall vermieden werden. Wie beim Spülbecken in der Küche gilt auch hier: Die Abflussrohre sollten auf einem relativ geraden und schnellen Weg zum Abwassertank führen. In unmittelbarer Nähe des Waschbeckens sollten sich Schränke und/oder Ablagen befinden, damit der Griff zur Zahnpasta oder zur Seife geradewegs geschehen kann. Spiegel in direkter Nähe sind wichtig, allerdings sind solche, die bis unten zum Waschbecken gereichen keineswegs praktisch, da sie ständig durch Spritzer verschmiert und somit unschön im Anblick sind.

In beiden Fällen ist zudem auf den Wasserhahn und seine praktische Seite zu achten: Sogenannte Einhandmischbatterien sind heute schon eine Selbstverständlichkeit, herausziehbare Brausewasserhähne sind Luxus. Auf jeden Fall sollten Sie danach sehen, dass der Hahn dicht aufsitzt und bei Gebrauch das Wasser nicht außerhalb des Beckens spritzt oder läuft.

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