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Gebrauchte Hybridautos: Gemischtes Doppel mit Sprit und Strom

Unter Autobauern gelten Hybridfahrzeuge derzeit als Königsklasse der Fahrzeugtechnik. Denn sie verbinden die Vorteile des Elektroautos mit den Stärken eines Verbrennungsmotors. Auf kurzen Strecken fahren Hybridfahrzeuge dank ihres Elektromotors leise, sauber und sparsam. Und ist man länger unterwegs, als die Akkus Strom liefern können, muss man nicht zum 30-minütigen Boxenstopp an die nächste Ladesäule. Stattdessen treibt dann der Benzin- oder Dieselmotor das Auto an. Wenn nötig, sorgt der Verbrennungsmotor auch zwischendurch für das nötige Quäntchen Extra-Power. Für neue Hybridautos verlangen die Hersteller immer noch einen ordentlichen Preisaufschlag. Doch es muss mittlerweile kein Neuwagen mehr sein: Eine Alternative sind die vielen Hybridautos, die mittlerweile auf dem Gebrauchtwagen-Markt verfügbar sind.

Die Vorteile von Hybridautos auf einen Blick

  • Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor
  • Besonders umweltfreundlich
  • Kleiner Verbrauch und großer Fahrspaß
  • Als Gebrauchtwagen günstiger in der Anschaffung

AutoScout24’s Next Top Models: Diese Hybridautos sind gebraucht ein Hit

Hybridautos erobern mit der Kombination von Strom und Sprit zurzeit die Straßen Deutschlands. Vor einigen Jahren waren Modelle wie der BMW ActiveHybrid7, der VW Touareg Hybrid oder der Peugeot 2008 Hybrid noch Raritäten, doch allmählich entwickeln sie sich zum Massenphänomen. Wir stellen die Top-Modelle unserer Kunden vor:

BMW i8 von hinten BMW i8 seitlich

BMW i8: Seit 2013 ist dieser reinrassige Sportwagen mit Hybridmotor erhältlich. Dabei macht der BMW i8 schon in der Standardausführung ordentlich was her: Rund 231 PS liefert der Benzinmotor, dazu kommen noch einmal 131 PS vom E-Antrieb. Macht insgesamt 362 PS, die den i8 auf rund 250 km/h Spitzengeschwindigkeit katapultieren. Als Akkus werden Lithium-Ionen-Batterien verwendet, die auch über eine normale Haushaltsstreckdose aufgeladen werden können. Das bescherte dem Sportwagen nicht nur ein Gastspiel im Actionfilm „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“. Auch die Polizei in Dubai benutzt einen i8 als rasantes Einsatzfahrzeug.

Mercedes-Benz S 500 Plug-in-HybridMercedes-Benz S 500 Plug-in-Hybrid

Mercedes Benz S 500 e: Ebenfalls im Jahr 2013 stellte Mercedes-Benz die neue S-Klasse vor. Zur Motorenauswahl gesellten sich ein Jahr später ein Benzin- und ein Diesel-Hybridantrieb. Der S 500 e kombiniert einen 3,0-Liter-V6-Benziner mit einem Elektromotor und erreicht eine Maximalleistung von stattlichen 442 PS. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 250 km/h, von 0 auf 100 km/h beschleunigt der S-Klasse Hybrid in 5,2 Sekunden. Der Clou liegt im Verbrauch: Auf gerade einmal 2,8 Liter auf 100 Kilometer kommt das tonnenschwere Luxusauto mit Liege- und Massagesitzen laut Mercedes-Benz. Die Reichweite des reinen Elektroantriebs liegt bei etwa 33 Kilometern.

Lexus RX 450h von vorn Lexus RX 450h von hinten

Lexus RX 450h: Lexus ist die Premiummarke von Toyota und die RX-Serie so etwas wie das geheime Flaggschiff. 1997 wurde die erste Generation vorgestellt, seit 2000 ist der Lexus RX auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Ab 2006 wurde der SUV mit Hybridmotor verkauft – nach dem Toyota Prius war der RX hierzulande das zweite überhaupt verfügbare Hybridauto. 2015 wurde die dritte Modellgeneration von der vierten abgelöst, und wieder ist ein Hybridmotor im Angebot. Der RX 450h besitzt sowohl einen V6-Benzinmotor mit 249 PS als auch gleich zwei (!) Elektromotoren mit einer Systemleistung von maximal 299 PS.

Toyota Prius Plug-in-Hybrid Toyota Prius Plug-in-Hybrid beim Aufladen

Toyota Prius: Der Toyota Prius ist der Primus unter den Hybriden, zumindest zeitlich gesehen. Denn als er 1997 erstmalig in Serie ging, feilten andere Autobauer noch an ihren Prototypen. Mittlerweile ist die vierte Modellgeneration erhältlich, Varianten wie den Prius+, eine Familienlimousine mit sieben Sitzen, nicht mitgerechnet. Mehr als 1,3 Millionen Exemplare des Hybridautos hat Toyota verkauft. Seit der dritten Generation werden stärkere Motoren verbaut, aktuell kommt der Prius je nach Modell auf eine Leistung von 98 PS und mehr. Mittlerweile wird auch eine Plug-in-Version angeboten, die zuhause über Nacht aufgeladen werden kann.

Honda Insight Hybrid von vorn Honda Insight Hybrid von hinten

Honda Insight: Nur zwei Jahre nach dem Prius stellte Honda 1999 seinen Kleinwagen Insight vor. Dieses Hybridauto wurde in Deutschland zunächst nicht angeboten, doch in den USA war er ein Verkaufsschlager. 2009 kam die zweite Generation auf den Markt, nun in der Kompaktklasse. Der 1,3-Liter-Benzinmotor mit 88 PS wird von einem 14-PS-Elektromotor unterstützt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 182 km/h. Der Verkehrsclub Deutschland kürte den Honda Insight Hybrid zum umweltfreundlichsten Auto des Jahres 2009. Doch 2013 wurde der Verkauf hierzulande eingestellt, sodass das Hybridauto mittlerweile nur noch gebraucht zu finden ist.

Weitere Top-Modelle

Modell Systemleistung Höchstgeschwindigkeit Reichweite (rein elektrisch)
Audi A3 e-tron 204 PS 222 km/h bis zu 50 km
BMW 330e 252 PS 225 km/h bis zu 40 km
Mercedes-Benz C 350 e 279 PS 250 km/h bis zu 31 km
Mitsubishi Outlander PHEV 203 PS 170 km/h bis zu 52 km
VW Golf GTE 204 PS 217 km/h bis zu 50 km
Volvo V60 PiH (Plug-in-Hybrid) 283 PS 230 km/h bis zu 50 km
Porsche Panamera S E-Hybrid 416 PS 270 km/h bis zu 36 km

Wie funktioniert ein Hybridantrieb?

Der Begriff „hybrid“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Mischwesen“ oder „von zweierlei Gestalt“. In der Biologie werden Lebewesen als Hybride bezeichnet, die aus der Kreuzung zweier unterschiedlicher Arten hervorgegangen sind. Auch in der Science-Fiction wird die Vorstellung gern aufgegriffen, wenn beispielsweise Mensch und Tier zu einem neuen Geschöpf verschmelzen. Ganz so futuristisch ist die Idee des Hybridantriebs allerdings nicht. Denn im Grunde werden hier einfach zwei verschiedene Antriebsarten so kombiniert, dass die Stärken des einen die Schwächen des anderen ausgleichen. Zu den ersten Hybridfahrzeugen zählten Segelschiffe mit Dampfmotor. Sie nutzten hauptsächlich die kostenlose Windkraft. Stand die Luft aber still, konnten sie dennoch fahren.

Der Antrieb von Hybridautos funktioniert im Prinzip nicht anders. Hier werden ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor (hauptsächlich Benziner, gelegentlich auch Diesel) miteinander verbunden. Was auf den ersten Blick einfach erscheint, erweist sich im Detail als technisch anspruchsvolles Problem. Schließlich laufen beide Aggregate die meiste Zeit über nicht gleichzeitig, sondern aktivieren sich wechselseitig. Beschleunigt der Wagen zum Beispiel bei einem Überholmanöver, stellt der Verbrennungsmotor kurzzeitig zusätzliche Energie bereit, anschließend schaltet er wieder ab. Bei reinen Hybridautos versorgt der Verbrennungsmotor zudem die Lithium-Ionen-Akkus mit Strom. Ist die Hybridbatterie leer, schaltet der Elektromotor automatisch ab und übergibt den Antrieb an den Verbrennungsmotor, der mit einem Teil seiner Leistung die Batterie wieder auflädt.

Derzeit werden drei verschiedene Stufen von Hybridantrieben verwendet: Mikro-, Mild- und Vollhybride. Mikrohybride tragen ihren Namen eigentlich zu Unrecht, zeichnen sie sich doch lediglich durch eine Start-Stopp-Automatik und die Rückgewinnung von Bremsenergie aus, mit der die Starterbatterie aufgeladen wird. Beim Mildhybrid unterstützt der Elektro- tatsächlich den Verbrennungsmotor. Doch wie beim Honda Insight oder beim 7er von BMW kann der E-Motor das Fahrzeug nicht allein antreiben. Anders ist die Situation beim Vollhybrid, wo der Elektromotor einen eigenständigen Beitrag leisten kann. Er lässt sich entsprechend seiner Konstruktionsprinzipien weiter untergliedern:

  • Serieller Hybrid: Bei dieser Form wird das Fahrzeug ausschließlich vom Elektromotor angetrieben. Der Verbrennungsmotor läuft nur, um die Akkus wieder aufzuladen. Daher bezeichnet man diese Technologie auch als „Range Extender“. Typische Vertreter sind der Audi A1 e-tron und der BMW i3.
  • Paralleler Hybrid: Hier sind Elektro- und Verbrennungsmotor in Reihe geschaltet. Je nach Situation treibt entweder der eine oder der andere Motor das Fahrzeug an. Läuft der Elektromotor, wird der Verbrennungsmotor abgekuppelt. Doch bei leeren Akkus oder beim Beschleunigen treibt er die Räder direkt an. Über einen Generator werden dann die Akkus aufgeladen. Ein typischer Vertreter ist der Honda Civic Hybrid.
  • Mischhybride: Bei dieser Antriebsart werden serielle und parallele Form miteinander kombiniert. Ob der Verbrennungsmotor nur die Akkus lädt (serieller Betrieb) oder auch den Antrieb unterstützt (paralleler Betrieb), hängt von der gewählten Betriebsart und der Fahrsituation ab. Zu den typischen Vertretern gehören der Chevrolet Volt, der Opel Ampera und der Toyota Prius.
  • Plug-in-Hybride: Bei dieser Form handelt es sich um eine Erweiterung der Hybridtechnologie. Neu ist, dass die Akkus nicht ausschließlich über den Verbrennungsmotor, sondern auch über einen Anschluss ans Stromnetz aufgeladen werden können. Der Vorteil: je größer die Kapazität der Akkus, desto größer auch die Reichweite bei alleinigem Betrieb mit Elektromotor. Typische Vertreter sind der Audi Q7 e-tron, der BMW X5 xDrive40e und der Mitsubishi Outlander PHEV.

Das „Auto für das 21. Jahrhundert“ und seine Geschichte

1997 gilt als Geburtsjahr des modernen Hybridautos. Damals begann der Verkauf des Toyota Prius, das erste Hybridfahrzeug, das in Großserie gefertigt wurde. Sein Slogan: „Pünktlich zum 21. Jahrhundert!“ Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass das Konzept Hybridauto zu diesem Zeitpunkt schon rund 100 Jahre auf dem Elektromotor hatte. Das wahrscheinlich erste Modell stammt vom spanischen Autobauer La Cuarda, der im Jahr 1899 einen Elektromotor mit einem 5 PS starken Benziner kombinierte. Während Elektroautos zu jener Zeit massenhaft Verbreitung fanden, konnten die Hybridautos von dem Erfolg nicht profitieren. Als der Verbrennungsmotor dem Elektromotor den Rang ablief, standen die Fahrzeuge mit gemischtem Antrieb ebenfalls wieder hintenan. Lediglich im öffentlichen Nahverkehr gab es eine Nische für Busse mit Elektroantrieb.

Die Grundlage für den Erfolg des modernen Hybridautos schuf der US-amerikanische Bundesstaat Kalifornien, der ab 1965 immer strengere Abgasvorschriften erließ. Ziel war das Zero Emission Vehicle (ZEV), ein Auto ohne Abgase. Spätestens ab 2003 sollten zehn Prozent aller eingeführten Autos den strengen Vorgaben entsprechen. Diese Bedingungen in dem wichtigen Absatzmarkt waren ein entscheidender Grund, warum sich die deutschen und japanischen Autobauer wieder ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzten. Dabei konnten sie an einige Studien und Prototypen anknüpfen, die den vergangenen 30 Jahren entstanden waren. So hatte Toyota Mitte der 1970er-Jahre für den Toyota Sports 800 einen Elektromotor mit einem Gasturbinenantrieb kombiniert, Audi stellte Ende der 1980er-Jahre einen Audi 100 Avant quattro mit Hybridantrieb vor.

Opel Ampera von vorn Mitsubishi Outlander PHEV

Das Angebot an Hybridautos nahm ab 1995 langsam zu, seit 2005 steigt es rasanter. Neben kleinen Umrüstern wie Aptera, Fisker Automotive oder swisscleandrive greifen nun auch die Premiumhersteller das Thema in größerem Stil auf. General Motors stellt in den USA den Chevrolet Volt mit E-Flex-Antrieb vor, in Europa wird ein baugleiches Modell unter dem Namen Opel Ampera angeboten. PSA Peugeot Citroën entwickelt einen serienreifen Diesel-Elektro-Hybridantrieb, der erstmalig im Peugeot 3008 HYbrid4 angeboten wird. Volkswagen arbeitet an Hybridmotoren für Golf und Passat, die Tochtermarke Porsche stellt den SUV Cayenne in einer Hybridversion vor. Sowohl der E 300 BluTEC Hybrid von Mercedes-Benz als auch der ActiveHybrid5 von BMW punkten mit niedrigen Verbrauchswerten bei aufregendem Fahrerlebnis.

Die Vielfalt zahlt sich aus: Anfang 2015 fuhren bereits mehr als 100.000 Hybridautos auf deutschen Straßen – viermal mehr als reine Elektrofahrzeuge. Auch als Gebrauchtwagen sind Hybridautos damit in größerer Anzahl verfügbar. Wie der Dauerläufer Toyota Prius zeigt, sind die Modelle mittlerweile sehr zuverlässig. Den Wechsel von Verbrennungs- und Elektromotor spürt man so gut wie nicht. Und da die meisten Hybridautos von technikbegeisterten Fans gefahren wurden, sind sie in der Regel auch dementsprechend gut gepflegt.

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