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BMW E23

BMW E23

Um sich wie der BMW 7er schon seit mehr als 30 Jahren erfolgreich in der genau so stark umkämpften wie hochpreisigen automobilen Oberklasse gegen Konkurrenten wie den VW Phaeton, den Audi A8, die Mercedes S-Klasse und Oberklasse-Modelle der Hersteller Jaguar und Lexus zu behaupten, gehört schon einiges dazu. Weiterlesen

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BMW E23 - der erste Siebener komplettiert die BMW-Modellpalette

Der Grundstein für diese bis heute andauernde Erfolgsgeschichte wurde übrigens im Jahre 1977 gelegt, als die erste Generation des BMW 7er der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Unternehmensintern trug diese erste Generation übrigens die Bezeichnung E23. Wenn man die heute geltender BMW-Nomenklatur von 1er bis 7er zu Grunde legt, so hatte der BMW E23 zwar kein direktes Vorläufermodell, trat aber gleich wohl das Erbe eines Oberklasse-Fahrzeugs an, nämlich des von 1968 bis 1977 produzierten BMW E3. Dieser allererste BMW mit interner "E"-Code-Bezeichnung ("E" steht BMW-intern für Entwicklungsstufe) war von den Münchener Autobauern als direkter Gegenspieler zur bereits vorgestellten S-Klasse von Mercedes-Benz vorgesehen. Auch wenn der E3 noch keine so prägnante Modelltyp-Bezeichnungen wie die späteren 7er trug (man denke nur an 745i oder 760Li), ist vor allem bei der noch einmal überarbeiteten Karosserieversion der Jahre 1971 bis 1977 bereits eine deutlich sichtbare Verwandtschaft zum "Nachfolger" E23 zu erkennen.


Während die Oberklasse-Limousinen der S-Klasse bei Mercedes den Beginn einer neuen Modellstruktur begründeten, so war es bei BMW genau umgekehrt. Der E23 war der erste offizielle "7er", nachdem in den vorherigen Jahren bereits die Markteinführung des BMW 5er (1972), des BMW 3er (1975) und des Sondermodells BMW 6er (1976) erfolgt war. Alle vier Hauptbaureihen von BMW traten nun Ende der 1970er Jahre in einheitlichem Design-Gewand und mit vereinheitlichten Modellbezeichnungen (320, 525, 730 usw.) auf. Besonderen Einfluss auf das finale Design des E23 hatte das 6er-Coupé, Unternehmensintern BMW E24 getauft, aus dem Jahre 1976. Zu den wesentlichen technischen Neuerungen die BMW mit dem E23 in sein Spitzenmodell einführte, gehörten ABS (Antiblockiersystem) und die elektronischen Kraftstoffeinspritzung. Beide Technologien wurden übrigens in enger Kooperation mit dem Auto-Zulieferer Bosch entwickelt. Das Topmodell der Baureihe E23 war ohne Zweifel der Anfang des Jahres 1980 vorgestellte BMW 745i. Obwohl die letzten beiden Zahlen in den modernen BMW-Typenbezeichnungen so gut wie immer für den Hubraum des Fahrzeuges stehen, findet sich hier eine der seltenen Ausnahmen: Weil der 745i aus einem 3,2 Liter-Aggregat mit Hilfe von Ladeluftkühlung und Turboaufladung stolze 185 kW schöpfte, hielten es die BMW-Entwickler für angemessen, diese Mehrleistung gegenüber dem zu Grunde liegenden BMW 732i mit einer Aufwertung des Modellnamens zu begleiten.