E-Autos finden & vergleichen

Tipp zum Finder
Starte mit Karosserie (z. B. Kleinwagen/SUV) und setze danach Reichweite & Budget – so bekommst du schnell eine realistische Shortlist zum Vergleichen.

Elektro‑Kleinwagen: ideal für Stadt & Pendeln
Kompakt, wendig und oft besonders effizient. Wenn du hauptsächlich in der Stadt und auf Kurzstrecken unterwegs bist, ist ein E‑Kleinwagen wahrscheinlich der günstigste Einstieg für dich – gerade als Gebrauchtwagen kannst du mittlerweile gute Schnäppchen machen.


Elektro‑Kombi: Familien‑Allrounder mit großem Kofferraum
Wenn du stets viel transportierst (Kinderwagen, Sport, Urlaub, etc.), ist ein Elektro‑Kombi vielleicht eine der praktischsten Karosserieformen für dich. Wichtig: Checke vor dem Kauf Kofferraumvolumen, Anhängelast (falls relevant) und DC‑Laden für lange Strecken.

Elektro‑Vans & 7‑Sitzer: maximaler Raum
Vans und Siebensitzer eignen sich besonders gut für große Familien oder wenn du regelmäßig viele Personen transportierst. Prüfe die Reichweite des Modells (besonders der Realverbrauch ist für den Winter ausschlaggebend!) und ob das Modell auf Langstrecken schnell genug lädt.

E‑Auto‑Förderung: So findest du Modelle, die infrage kommen
Seit dem 01.01.2026 gibt es wieder eine staatliche Förderung für den Kauf oder das Leasing von Elektro-Neufahrzeugen – je nach Voraussetzungen kann dir das den Einstieg in die Elektromobilität um bis zu 6.000 Euro erleichtern.
- Elektro- oder Hybrid-Neuwagen auswählen (Förderung gilt für Neuzulassungen ab 01.01.2026)
- Prüfen, ob du als Privathaushalt die Bedingungen erfüllst
- Passende Modelle shortlisten → Angebote vergleichen → kaufen/leasen
Wichtig für die Modellwahl
Wenn du die neue E-Auto-Förderung nutzen willst, führe deine Suche auf AutoScout24 nur mit dem „Neuwagen“-Filter und nur für Elektroautos aus. Für Plug‑in‑Hybride gelten zusätzliche Anforderungen, um die Förderung zu erhalten. Die komplette Übersicht findest du auf unserer Förder‑Seite.
So wählst du das richtige Elektroauto‑Modell: 5 Fragen, die zählen
Viele vergleichen zuerst Marke und Preis – dabei entscheiden meist andere Dinge, ob ein E‑Auto am Ende das richtige für dich ist.
1) Wie nutzt du das Auto – Stadt, Pendeln oder Langstrecke?
- Stadt/Kurzstrecke: Effizienz & Größe sind wichtiger als Maximal‑Reichweite
- Pendeln: zuverlässige Reichweite + komfortables Laden (zuhause/Arbeit) zählen
- Langstrecke: DC‑Ladeleistung + die Ladekurve + Ladeplanung sind entscheidend
2) Welche Reichweite brauchst du wirklich?
Herstellerangaben sind meist WLTP‑Werte. In der Praxis schwanken Reichweite und Verbrauch – z. B. durch Geschwindigkeit, Beschleunigung, Temperatur, Beladung und Reifen.
Unser Tipp: Plane nicht „auf Kante“, sondern mit Reserve.
3) Wie (und wie oft) willst du laden?
- Zuhause/Wallbox: meist am bequemsten und oft günstiger
- Öffentlich: Preise & Tarife unterscheiden sich stark
- Schnellladen (DC): wichtig, wenn du häufig längere Strecken fährst
4) Platz & Alltag: Kofferraum, Kindersitze, Anhängelast
Gerade bei Familien zählt:
- Kofferraum in der Praxis (Ladekante, Stauraum unter dem Boden)
- Isofix & genügend Platz auf der Rückbank
- Wenn du einen Anhänger ziehen möchtest: Anhängelast & Stützlast prüfen
5) Budget: Kauf, Finanzierung oder Leasing?
- Beim Elektroauto kaufen ist der Preis wichtig – aber auch der Alltag kostet Geld: Laden, Versicherung, Reifen, Wartung.
- Leasing kann spannend sein, wenn du regelmäßig neue Technik willst oder planbare Kosten bevorzugst.
Laden & Ladezeit: Worauf du bei Elektroauto‑Modellen achten solltest
Damit du Elektromodelle sinnvoll vergleichen kannst, hilft es dir, eine Definition dieser Begriffe zu kennen:
- AC‑Laden (Wechselstrom): typischerweise zuhause an der Wallbox oder an öffentlichen AC‑Säulen
- DC‑Laden (Schnellladen): für schnelle Stopps auf Reisen
- Ladeleistung (kW): Ein „Peak“ ist gut – wichtiger ist, wie lange er gehalten wird (das beschreibt die sogenannte Ladekurve)
- Batterie (kWh): grob: mehr kWh = mehr Reichweite (aber Achtung: weitere Faktoren wie Gewicht & Effizienz zählen mit!)
Praktischer Tipp:
Wenn du viel Autobahn fährst, ist „lädt schnell von 10 auf 80 %“ oft wichtiger als „hat riesige Batterie“.
Kosten & Unterhalt: Was ein E‑Auto im Alltag kostet
Ein Elektroauto kann in der Anschaffung bisher noch teurer sein als ein Benziner oder Diesel – im Alltag zählt aber der Gesamtblick auf die Unterhaltskosten für ein Fahrzeug - und hier punkten Elektroautos definitiv:
Typische Kostenfaktoren
- Laden/Strom: zuhause an der Wallbox meist planbarer als unterwegs (und besonders günstig, wenn du eine Photovoltaik-Anlage besitzt!)
- Versicherung: je nach Modell/Region/Typklasse (bei der Berechnung der Tarife ist nicht die Antriebsart der entscheidende Faktor)
- Wartung: oft weniger aufwendig, denn beim E-Auto gibt es weniger klassische Verschleißteile als beim Verbrenner
- Reifen: können stärker verschleißen (abhängig von Drehmoment und Gewicht)
- Wertentwicklung: variiert je nach Modell, Akku, Kilometerstand und Markt - dieser Faktor ist jedoch bei E-Autos, die erst relativ neu auf dem Markt sind, ggf. noch unbekannt.
Steuer: Vorteil für reine E‑Autos
Reine Elektroautos können – abhängig vom Erstzulassungsdatum – bis zu 10 Jahre von der Kfz‑Steuer befreit sein (mit einer gesetzlichen Endgrenze).
Neu oder gebraucht: Elektroauto kaufen, wie es zu dir passt
Neuwagen
Neuwagen sind interessant, wenn du:
- den aktuellen Stand bei Reichweite & Laden willst,
- volle Herstellergarantie bevorzugst,
- und (je nach Situation) die Förderung 2026 nutzen möchtest.
Gebrauchtwagen: oft der Preis‑Sweet‑Spot
Gebrauchte E‑Autos sind spannend, wenn du möglichst günstig in die Elektromobilität einsteigen willst. Achte besonders auf:
- Batteriezustand (wenn Nachweis vorhanden),
- Ladehistorie/Service,
- realistische Reichweite im Alltag.

