- Startseite
- Auto
- Leapmotor
Günstige E‑Mobilität aus China – mit Stellantis‑Service in Europa
Finde jetzt das Modell, das zu dir passt.
Die Geschichte der Marke Leapmotor
Leapmotor wurde 2015 vom Elektronik‑Ingenieur Zhu Jiangming gegründet. Der Unternehmenssitz liegt in Hangzhou; der Name soll sich vom englischen „leap“ („Sprung“) ableiten.
Als junge Elektroauto‑Marke wuchs Leapmotor in China vor allem über kosteneffiziente, pragmatische Elektroautos – flankiert von einer für Newcomer eher ungewöhnlichen Vertikalisierung (viele Komponenten/Entwicklungsschritte im eigenen Haus), um Kosten zu drücken und schnelle Optimierungen zu fahren.
Der Schritt nach Europa wurde durch den Konzern Stellantis stark beschleunigt: Im Oktober 2023 kündigte Stellantis an, rund 20 % an Leapmotor zu erwerben. Im Mai 2024 wurde die Gründung von Leapmotor International B.V. als Joint‑Venture zwischen Stellantis und Leapmotor offiziell finalisiert und in Europa anschließend die ersten beiden Modelle auf den Markt gebracht.
Das aktuelle Leapmotor Modellprogramm
Leapmotor baut sein Europa‑Portfolio von unten nach oben auf: Kleinstwagen/City‑E-Autos für den Einstieg, darüber SUVs für Familien und Dienstwagenfahrer. Inhaltlich auffällig ist die Flexibilität bei der Ausstattung: Beim C10 gibt es neben dem klassischen BEV auch eine REEV‑Variante (Range Extended Electric Vehicle), die Reichweitenangst über einen integrierten Generator entschärfen soll.
Modellübersicht
Leapmotor T03 Kompakter A‑Segment‑Stromer als preisbewusster Einstieg. Produziert wird der T03 seit 2020; 2024 kam er nach Europa. Technisch setzt Leapmotor auf einen 70‑kW‑Frontmotor mit 95 PS und eine 36 kWh LFP‑Batterie mit 265 km WLTP‑Reichweite – passend für Stadt und Pendelstrecken. Preislich startet der T03 in Deutschland bei 18.900 €; aktuelle Inserats‑Untergrenzen lagen zuletzt teils sogar darunter.
Leapmotor C10 Mittelklasse‑SUV für Familien und E‑Einsteiger ab ca. 37.600 €; Produktion seit 2024 in Jinhua. Der C10 wird sowohl als BEV als auch als REEV angeboten:
- BEV: 160 kW (218 PS), 69,9 kWh Batterie mit 425 km WLTP-Reichweite
- REEV: E‑Antrieb + Generator‑Konzept, 145 km elektrisch und bis zu 950 km Gesamtreichweite dank integriertem Generator
Leapmotor Modelle im historischen Überblick
Leapmotor ist eine junge Marke, die ihre Modellpalette Schritt für Schritt ausrollte – erst mit Nischen‑/Image‑Trägern, dann mit Volumenautos.
Ein frühes Aushängeschild war das elektrische Coupé S01 (erste Auslieferungen ab 2019), das Leapmotor als eigenständigen Autobauer überhaupt erst sichtbar machte.
Mit dem T03 (ab 2020) folgte der strategisch wichtigere Schritt: ein City‑EV mit Fokus auf Kosten, Serienausstattung und Alltag – inklusive späterem Europa‑Sprung.
Auf der SUV‑Schiene steht in Europa vor allem der C10 für die „Familien‑/Dienstwagen‑Logik“: SUV-Format, viel Technik, BEV oder REEV. Parallel baut Leapmotor das Programm nach oben und in die Breite aus (z. B. B10 als Kompakt‑SUV‑Baustein geplant).
Alternativen
Leapmotor ist in Europa vor allem dann interessant, wenn Käufer maximale Ausstattung pro Euro und ein „einfaches Elektro‑Paket“ suchen – akzeptieren aber müssen, dass junge Marken beim Restwert und bei der gewachsenen Modellhistorie naturgemäß noch nicht auf dem Niveau etablierter Hersteller sind.
Im City‑/Kompakt-Segment liegt die naheliegende Alternative beim Dacia Spring: günstiger, aber je nach Vergleich mit Abstrichen bei Reichweite/Leistung. Außerdem kann u. a. der Citroën ë‑C3 als Option genannt werden, wenn mehr Reichweite und stärkeres Laden wichtiger sind.
Im SUV‑Umfeld des C10 konkurriert Leapmotor mit preislich scharf kalkulierten China‑/Korea‑Angeboten und bekannten Plattform‑EVs: Als Alternativen gibt es hier z. B. Kia EV3, KGM Torres EVX oder Modelle von BYD sowie (je nach Profil) auch Limousinen wie den XPeng P7.


