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Der Renault Twizy

Ein exotisch anmutendes Kleinauto ist der Renault Twizy, der Zwerg unter den elektrisch betriebenen Fahrzeugen schlechthin. Auf Deutschlands Straßen ist er seit März 2012 zu sehen, allerding nur, wenn es die Witterung und die wetterbedingte Laune des Fahrers zulassen. Anders gesagt, das Modell Twizy ist wahrlich kein Winterauto, es ist im Sinne der Richtlinie 92/91 der EG ein sogenanntes Quad oder auch Leichtkraftfahrzeug. Der Anblick, der immer noch als sehr selten gilt, ist gewöhnungsbedürftig – gewiss ist aber, dass er alle Blicke auf sich ziehen wird. Augenfälligstes Merkmal sind die fehlenden Türen und die Hintereinander-Anordnung der beiden Sitze, die von zwei Personen voll besetzt ein Schmunzeln des Betrachters hervor rufen, denkt man doch unwillkürlich an die Sitzordnung beim Schlittenfahren. Tatsächlich ist das Modell Twizy ein vernünftiges Elektroautomobil Konzept, prädestiniert für den innerstädtischen Kurzstreckenverkehr. Wer seinen Renault Twizy dennoch auch bei Schlechtwetter fahren will, der sollte sich beim Kauf für die Option der nach oben schwenkenden Scherentüren entscheiden, die auch mit Seitenscheiben nachgerüstet werden können. In puncto Sicherheit lässt sich das Zwergerl aber nicht lumpen: Fahrer-Airbag, vier Scheibenbremsen, ein Vierpunkt-Sicherheitsgurt für den Fahrer und ein Dreipunkt –Sicherheitsgurt für den „Beifahrer“, verriegelbare Lenksäule und verriegelbare Handbremse bei ausgeschalteten Kontakt sowie ein codierbare elektronische Wegfahrsperre sind in einer Sicherheitsfahrgastzelle mit integriertem Stahlrohrrahmen serienmäßig. Eher zum Schmunzeln ist folgendes Renault-Tool: Der Fahrer kann einen Fahrgeräuschsimulator einschalten, was den Erschreck-Faktor mindert, wenn der Twizy geräuschlos daher kommt und so mancher verträumte Fußgänger zusammen zucken würde, stünde der Elektrofloh vor ihm. Die Elastizität des Elektromotors überspielt das Fehlen eines Getriebes, insofern gibt der Twizy eben nur ein leises monotones Schnurren von sich, wenn er fährt. Die unter dem Fahrersitz liegende Lithium-Ionen Batterie hat eine Kapazität von 6,1 Kilowatt und ist in etwa 3,5 Stunden aufgeladen, in 2,5 Stunden ist die Ladekapazität zu 80 Prozent erreicht. Zum Aufladen wird nur eine entsprechend abgesicherte normale 220 Volt Steckdose benötigt, das dazu gehörige drei Meter lange Ladekabel ist spiralförmig und hinter der Frontverkleidung untergebracht. Die acht beziehungsweise 13 kW (11 PS/18PS) Version ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von zirka 80 Stundenkilometer. In der abgespeckten 4 kW (5 PS) Version darf der Twizy auch schon von Jugendlichen ab 16 Jahren gefahren werden.

Der Renault ZOE

Für das von einem Elektromotor angetriebene Modell Renault ZOE steht ein Motor in den drei Varianten „Life“, „Intens“ und „Zen“ zur Verfügung. Der fremderregte Drehstrom-Synchron-Elektromotor erreicht eine Leistung von 65 kW maximal, im Dauerbetrieb sind es 43 kW, die er über ein eingängiges Untersetzungsgetriebe auf die Vorderräder überträgt. Alle Renault-ZOE-Modelle sind mit einer speziellen Ladeelektronik versehen, die von Renault „Chameleon Charger“ genannt wird und das Aufladen der Batterie an einer sogenannten Mennekes-Steckdose ermöglicht. Letztere ist übrigens Bestandteil der bei den Modellen Life, Intens und Zen serienmäßig zum Lieferumfang gehörenden eBox Z.E. 3,7 kW. Deren Montage und Inbetriebnahme beim Kunden ist im Kauf-/Mietpreis enthalten ist. Der Renault ZOE gehört zu den Kleinwagen von Renault und basiert auf dem Fahrwerk des Renault Clio.

Der Renault Kangoo Z.E

Sowohl ZOE als auch Z.E. sind Synonyme für „Zero Emission“ und lassen die reinen Elektrofahrzeuge von Renault auf den ersten Blick erkennen. Der Renault Kangoo Z.E. ist in der Basisversion ein reiner Zweisitzer womit er zu den Kleintransportern zählt. Die Version Kangoo Z.E. Maxi ist sowohl als Zweisitzer mit einer entsprechend großen Ladefläche als auch als Fünfsitzer mit dann natürlich kleinerer Ladefläche zu haben. Die fünf Sitze können auch in einer Doppelkabine untergebracht werden, was den Fahrgastraum deutlich von dem Laderaum trennt und somit der Sicherheit der Fahrgäste dient. Alle Kangoo Z.E. Modelle werden von einem ElektroSynchronmotor mit einer maximalen Leistung von 44 kW (60 PS) und einem Einganggetriebe auf die Vorderräder wirkend angetrieben. Die Reichweite eines Kangoo Z.E. beträgt im Mittel und bei entsprechender Fahrweise rund 170 Kilometer, was zwar nicht langstreckentauglich ist, aber für den Normaltransport in Städten oder auch auf dem Land ausreicht. Das Besondere an allen angebotenen Elektrofahrzeugen ist der Umstand, dass der Käufer die Lithium-Ionen-Akkumulatoren nicht mit kaufen kann, er muss sie in beziehungsweise durch gesonderte Mietverträge anmieten. Zwar erhält er dafür entsprechende Laufzeitgarantien, dennoch handelt es sich dabei um monatliche Mehrkosten, die sich zu den allgemeinen Betriebskosten hinzu addieren.
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