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Ford Kleinbus

Vom Buckeltaunus zum Transit.

Auf der Basis des Buckeltaunus formte man in den frühen 1950ern bei Ford ein Fahrzeug, das zwischen Pkw und Lkw angesiedelt war. Neben den Transportern hat auch der Kleinbus Ford auf eine bis heute andauernde Erfolgsspur gebracht. Was zunächst noch unter so sperrigen Namen wie FK 1000/1250 (1953-60) oder Taunus Transit vermarktet wurde, mündete 1965 im Transit der ersten Generation. Der Name Taunus stand Anfang der 1960er allen Kölner Ford-Modellen voran (im Kontrast zu englischen oder gar amerikanischen Typen). Es gab damals bereits einen Ford Kleinbus Spezial (G13TO), dessen gehobene Ausstattung optional mit einer Klimaanlage verfeinert werden konnte.Während die Transit Kasten- und Pritschenwagen von Ford der Konkurrenz aus Wolfsburg mit besserer Raumökonomie (kein Motor hinten) überlegen waren, war der Kölner beim Kleinbus unterlegen. Der Motor vorn präsentierte sich als lärmende Störquelle und das Fahrwerk genügte keinen Komfortansprüchen. Hier holte Ford von Generation zu Generation auf.Wer einen gebrauchten Ford Kleinbus sucht, wird sich mit der vierten (1986-2000), fünften (2000-2006) und sechsten Generation (2006-2013) beschäftigen. Wenn neun Sitzplätze nicht unbedingt notwendig sind und der Galaxy als Mittelklasse-Van zu klein ist, steht bei Ford noch eine Alternative zur Verfügung: der Windstar. Der für deutsche Verhältnisse große Van mit amerikanischem Flair wird von einem 3 l V6 angetrieben, bekannt aus Capri und Granada. Alternativ ist auch ein amerikanischer 3,8 l V6 zu haben. Die zwei Generationen des Windstars (1995-99 und 99-2003) unterscheiden sich vor allem durch die zusätzliche Schiebetür auf der Fahrerseite beim späteren Modell. Der Windstar ist sehr luxuriös und leise, enorm komfortabel und in der Anschaffung als Gebrauchtwagen überraschend günstig. Es empfiehlt sich der Einbau einer Autogasanlage, um die Spritkosten zu senken. Ein Säufer ist er aber nicht; er lässt sich mit rund 9 l / 100 km bewegen.

Serienchaos

Die Unterscheidung der Generationen hätte man mit einer einfachen Nummerierung in den Griff bekommen können. Stattdessen kursieren diverse Einstufungen, sodass ein MK2 zur zweiten oder zur vierten Generation gehören kann. Ab der vierten Generation fiel die klassische flache Motorhaube weg, was die Raumökonomie zusätzlich verbesserte. Der Begriff Kleinbus geriet bereits an seine Grenzen. Der Transit war nun in fast allen Belangen der Konkurrenz von VW (T3) überlegen, konnte aber den Flair des großen Pkws nicht mehr aufrecht erhalten. Die vierte Transit-Generation (1986-2000) erhielt jeweils 1992 und 1995 ein sichtbares Facelift und technische Verbesserungen. Die fünfte Generation wurde optisch gefälliger und legte noch einmal zu. Beim gebrauchten Transit sollte nach dem Antrieb gefragt werden. Es gibt Front- und Hecktriebler. Darüber hinaus sorgen vier Fahrzeuglängen und drei Höhen für ein sehr vielfältiges Programm. Dies setzte die sechste Generation fort, die mehr ein Facelift als eine Neukonstruktion darstellt.Mit der siebten Generation teilt Ford die Kleinbusse in frontgetriebene Ford Transit Custom (bis 1 Tonne Nutzlast) und heckgetriebene Ford Transit (über 1 Tonne) auf.

Mehr Leistung war nötig.

Der Transit ab der vierten Generation ist für Gebrauchtwagenkäufer auch deshalb sehr interessant, weil hier die Motoren endlich für genügend Dynamik sorgen. Ein 3,2 Liter Diesel mit 200 PS in der sechsten Generation sorgt für komfortablem Antrieb.