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Jaguar Kombi

Jaguar X-Type Estate

Etwas extravaganter darf es schon sein, doch an Raum darf es nicht mangeln? Viel Platz wie in den deutschen Premium-Platzhirschen, doch bitte mehr Exklusivität? Da empfiehlt sich dich der Griff zu einem Jaguar Kombi. Was seit Gründung der britischen Nobelmarke als Swallow Sidecars im Jahr 1922 weder für Geld noch gute Worte zu bekommen war, änderte sich schlagartig im Jahr 2004: Der erste serienmäßige Jaguar Kombi erblickte das Licht der Welt. Wer früher einen Jaguar Kombi wünschte, dem blieb nichts anderes über, als beispielsweise eine XJ-Limousine oder einen E-Type, bei einem Coachbuilder, einem auf umbauten spezialisierten Karosseriebauer nachrüsten zu lassen. Abhängig von dessen Sicherheit in Sachen Stil und Ästhetik waren alle möglichen Ergebnisse drin, zu deren bekanntesten der zum Leichenwagen im Sportkombi-Trimm modifizierte E-Type aus dem Film "Harold an Maude" gehören dürfte. Doch solchen Spirenzchen waren für die konservative Jaguar Stammkunden allenfalls für einen Herrenwitz im Country Club gut, und auch beim Debüt des X-Type Estate mussten sie sich erstmal die Augen reiben. Doch warum sollte Jaguar potentielle Kauf-Interessenten verärgern, die mit einer Mittelklasse-Limousine nichts anzufangen wussten, sondern einen Kombi bevorzugten? Mit der Empfehlung eines Audi A4 Avant, eines BMW 3er Touring, eines Lexus IS Kombi oder eines Mercedes C-Klasse T-Modells konnte die Jaguar Händler die Kundschaft ja schlecht ziehen lassen. Klarer Fall: Ein Jaguar Kombi muss zu Zeiten der allgemeinen Akzeptanz der in den 60er- und 70er-Jahren noch von vielen als Handwerkerkisten verunglimpften Kombis dringend her, schließlich lockten Gewinne und Marktanteile. Ähnliches wiederholte sich 201, mit dem eine Klasse darüber positionierten Jaguar XF: Hier galt es, im Feld von Audi A6 Avant, BMW 5er Touring und Mercedes E-Klasse T-Modell auf Kundenfang zu gehen.

Als der Jaguar X-Type Estate auf Basis des Ford Mondeo in den Handel rollte, war er zunächst mit 2,1 und 2,5 sowie 3,0 Liter großen V6-Benzinern verfügbar, die 157 PS/115 kW,194 PS/143 kW beziehungsweise 231 PS/170 kW leisteten. Wer ein Dieselaggregat bevorzugte, konnte zwischen dem Zwoliter-Vierzylinder mit 128 PS/94 kW und dem 152 PS/112 kW leistenden 2,2-l-Selbstzünder wählen. Allein letzterer kam mit Sechsgang-Ahndschaltung, die übrigen Treibwerke wurden mit manuellen oder automatischen Fünfgang-getrieben kombiniert. Die beiden großen Benziner waren allein mit Allradantrieb verfügbar, da vermutet wurde, dass die üblichen Künden Vorderradantrieb als zu große Anstößigkeit ansähen. Um das Antriebsprogramm abzurunden, wurden aber 2003, noch vor Debüt des X-Type Estate kleinere Diesel- und Benzinmotoren nachgereicht, diesmal aber als reine Fronttriebler. Für 2008 wurde der X-Type modellgepflegt. Die Front sowie das Heck und die Rückleuchten erhielten eine Modernisierung. Der alte 2.0 D wurde durch einen neuen 2.2 D abgelöst. Dieser mobilisierte 107 kW/145 PS, entsprach aufgrund des Partikelfilters der Euro-4-Abgasnorm und war erstmalig mit einem Automatikgetriebe zu bekommen. Ob der anvisierte, gebrauchte Jaguar Kombi nun auf diese oder jene Weise befeuert wird, obliegt ganz dem Angebot und den Vorlieben des Käufers, in den Genuss des 445 und 1.415 Liter fassenden Gepäckraum kommt der Kunde in jedem Fall. Und exklusiv ist man in einem Jaguar X-Type Estate Gebrauchtwagen allemal unterwegs, allzu oft tauchen die bis 2009 gebauten Mittelklasse-Wagen ja nun nicht im Straßenbild auf.

Jaguar XF Sportbrake

Wer einen neuen oder jungen gebrauchten Jaguar Kombi sucht, wird womöglich mit dem im Zuge der XF-Modellpflege lancierten XF Sportbrake glücklich. Dessen Kofferraum nimmt 550 bis 1.675 Liter Fracht auf. Die Basismotorisierung vom Jaguar XF Sportbrake obliegt aufgeladenen Vierzylindern: Der Zwoliter-Benziner leistet 177 kW/240 PS, der 2.2 D 120 kW/163 PS, ist aber auch mit 147 kW/200 PS erhältlich. Darüber rangieren die Sechszylinder-Selbstzünder 3.0 D mit 177 kW/240 PS beziehungsweise 202 kW/275 PS und der kompressorgeladene V6-Benziner, der 250 kW/ 340 PS leistet. Mit jeder dieser Motorisierungen sollte der der gehobenen Mittelklasse zugehörige Jaguar XF Sportbrake erstklassiges Reisen ermöglichen, doch es gibt ja immer Kunden, denen zuviel gerade genug ist. Für sie gibt es den Jaguar XFR-S, dessen Kompressor V8 auf satte 405 kW/550 PS kommt. Anders als beim X-Type Estate wird die Motorkraft bei allen Modellen auf die Hinterachse übertragen, und zwar in jedem Fall von einer achtstufige Automatik. In punkto Exklusivität unterscheidet sich ein neuer oder junger gebrauchter Jaguar Kombi der XF-Reihe jedoch nicht vom X-Type.