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MINI SUV

Wer Mini SUV sagt, meint Countryman

Mini und SUV: Die beiden Begriffe passen irgendwie nicht so recht zusammen - nicht zuletzt weil es neben den SUVs, den Kompakt-SUVs auch die eigene Fahrzeugkategorie der Mini-SUVs gibt. Nein, hier ist von der BMW-Tochter Mini die Rede, eine Fahrzeuglänge größer als der Smart also. Ein SUV ist hier schwer vorstellbar und doch ordnet Mini seine bisher vierte Modellreihe, den Mini Countryman, halbwegs bei den SUVs ein - aus Sicht der Makrowelt zuerst fragwürdig, aus Sicht eines Herstellers ausgesprochen kleiner Fahrzeuge genau richtig - und unter den Deckmantel "Crossover" oder "SUV" hatten auch schon andere Hersteller ihre Fahrzeuge geschoben, obwohl sie dort nicht so recht reinpassten. Der Countryman ist also die Reaktion auf die steigende Nachfrage an Fahrzeugen mit Geländecharakter, die ja gemeinhin Freiheit symbolisieren. Was macht nun so einen Mini im Crossover-Kleid aus?Zugleich und passend zum Marketing-Anspruch eines SUV ist der Mini Countryman der bislang größte Mini in allen Abmessungen: Er ist rund 15 Zentimeter länger, zehn Zentimeter breiter und 15 Zentimeter höher als der größte Vertreter der parallel laufenden, zweiten Mini-Cooper-Generation. Der immer noch kleine Mini Countryman bietet so Platz für bis zu fünf Personen - sind es nur zwei, so kann durch Umlegen und Verschieben der Bank und Sitze ein Kofferraumvolumen von bis zu 1.170 Litern freigegeben werden.Das Konzept-Fahrzeug feierte seine Premiere im Oktober 2008 auf der Pariser Motor Show (Mondial de l'Automobile), bis zur Präsentation des vollendeten Modells auf dem Genfer Autosalon dauerte es exakt zwei Jahre, die Markteinführung erfolgte einen weiteren Monat später im Oktober 2010, die Produktion findet in Graz bei Magna Steyr statt.

Die Motoren des Mini Countryman

Das SUV-Pendant kommt mit den gleichen Vierzylinder-Motorisierungen an den Start wie auch die anderen Mini-Modelle, namentlich als One, Cooper und Coopers S: Nachwievor steht ein ‚S‘ für die schnelleren Varianten und ein ‚D‘ für die Dieselvertreter wie etwa die Modelle One D und Cooper D, die Cooper-Modelle sind optional mit Allrad- statt Frontantrieb erhältlich. Bei den Benzinern bildet ein 1,6-Liter-Motor die Basis für die wählbaren Leistungsstufen 72 kW (98 PS), 90 kW (122 PS) und 135 kW (184 PS), wobei letzterer dank Direkteinspritzung und Turbolader ein Drehmoment von maximal 240 Nm erreicht und mit einer Beschleunigung von 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h das Spitzenmodell unter den "Mini SUVs" darstellt. Im Hinblick auf den Verbrauch bewegen sich die Countryman-Benziner im Bereich von durchschnittlich 6,1 Liter Super Benzin pro 100 Kilometer.Das können die Vertreter im Dieselsegment ganz leicht unterbieten und bestechen hier mit durchschnittlich nur 4,5 Litern Diesel pro 100 Kilometer. Die drei Common-Rail-Motoren sind wahlweise mit 1,6-Liter zu entweder 66 kW (90 PS) oder 82 kW (112 PS) erhältlich. Der leistungsstärkste Mini Countryman Cooper SD ist als einziger mit 2,0 statt 1,6 Litern Hubraum ausgestattet und erreicht samt Allradantrieb und 105 kW (143 PS) ein maximales Drehmoment von 305 Nm. Seine Beschleunigung schneidet hingegen trotzdem um rund 1,5 Sekunden schlechter ab als das Topmodell unter den Benzinern. Alle Diesel und Benziner erfüllen die Euro-6-Norm.