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VW Lupo

VW Lupo

Der erste Kleinstwagen von VW

Mit dem VW Lupo wollte der deutsche Konzern zum ersten Mal im Bereich der Kleinstwagen Fuß fassen. Insgesamt 487.000 verkaufte Fahrzeuge zwischen 1998 und 2005 brachten ihm den Erfolg. Danach kam der VW Fox und heutzuta-ge hält der VW up! die Stellung im Kleinstwagen-Segment. Doch ein gebrauchter VW Lupo ist immer noch eine beliebte Alternative im alltäglichen Stadtverkehr – zumindest, wenn er noch nicht den Frosttod gestorben ist. Weiterlesen

Technische Daten VW Lupo

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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Karosserieform

Außenfarbe

Ein Kleinstwagen nach dem VW-Prinzip

Mitte der 1970er Jahre führte Volkswagen den VW Polo als Kleinwagen ein und feiert damit seit vielen Generationen einen Erfolg nach dem anderen. 1998 kam der VW Lupo hinzu und siedelte sich als Kleinstwagen eine Klasse unter dem VW Polo an. Dabei verkörpert der Lupo die typi-schen VW-Werte:

  • Er ist in erster Linie alltagstauglich, ohne zusätzlichen Schnickschnack oder Komfort.
  • Mit 3,53 Metern Länge hat der kleine Flitzer genug Platz für zwei Erwachsene, zwei Kinder und etwas Gepäck. Bei umgeklappter Rückbank bietet er wesentlich mehr Platz in dem ansonsten recht kleinen Kofferraum.
  • Unter der Motorhaube arbeitet ein guter Kompromiss aus solider Leistung, geringem Gewicht und niedrigem Ver-brauch.
  • Durch die hochwertige Qualität der Bauteile gibt es auch Jahre später an einem gebrauchten VW Lupo selten etwas zu meckern. Von Rost und Klappergeräuschen fehlt jede Spur, Lenkung und Auspuffanlage sind sehr solide. Nur der po-tenzielle Frosttod des Motors hält dann doch den ein oder anderen Interessenten vom Kauf ab.

Mit dem 3-Liter-Auto erfolglos gegen den Klimawandel

Zwei Modelle nehmen eine Sonderstellung in der Baureihe des VW Lupo ein: der VW Lupo 3L TDI und der VW Lupo GTI. Beim 3L TDI drosselte VW den Verbrauch auf rekordreife 2,99 Liter pro 100 Kilometer und präsentierte damit das erste serienmäßig hergestellte 3-Liter-Auto der Welt. Doch für diesen Erfolg musste der Lupo noch mehr Leistung und Komfort einbüßen. Statt vier Zylindern kommt ein sparsamer Dreizylinder-Reihenmotor zum Einsatz. Außerdem wurde die ganze Karosserie auf Gewichtsreduktion und Leichtbauweise getrimmt. In den Bauteilen herrscht nun Aluminium vor, teilweise mit Magnesium in der Legierung. Die Scheiben bestehen aus dünnerem Glas, dazu kommen Energiesparreifen. Insge-samt ist der sparsame Lupo 150 kg leichter als der Diesel-Kollege mit dem Vierzylindermotor. Das Problem: Durch die neue Gewichtsverteilung bricht der Lupo hinten aus und wurde mit Bleigewichten in der hinteren Stoßstange wieder be-schwert. Die Lösung: Ab Anfang der 2000er Jahre verlegte VW die Starterbatterie in die Mulde des Reserverads im Kofferraum, sodass die Hinterräder stärker belastet werden. Allerdings musste dafür das Notrad weichen. Obwohl der 3L TDI als erster dieselgetriebener Pkw die Euro-4-Abgasnorm erreichte, stieß die Kombination aus geringem Ver-brauch, hohen Anschaffungskosten und eingeschränkter Funktionalität auf eine geringe Kaufbereitschaft. Zusammen mit dem VW Lupo wurde er 2005 eingestellt. Ein Dieselrußpartikelfilter gab es für den 3L TDI nie im Angebot, aber auch ohne Filter bekommt er die grüne Plakette.

Der GTI-Sportwagen unter den Lupo-Flitzern

Auch beim VW Lupo GTI versteckte sich die Batterie statt einem Reserverad aus Gewichtsgründen im Kofferraum. Wie beim 3L TDI wurden Teile der Karosserie wie Kotflügel, Türen und Motorhaube aus Aluminium ge-fertigt. Doch ansonsten haben die beiden Modelle nicht viel gemeinsam. Der Lupo GTI ist mit vier Zylindern, 1,6 Litern Hubraum, 125 PS und 205 km/h Höchstgeschwindigkeit unterwegs – und stellt damit die Spitze der Lupo-Reihe dar. Das sportliche Modell ist um 20 mm tiefergelegt, hat einen größeren Heckspoiler, einen Doppelendrohrauspuff in der Mitte und mit Kotflügeln und Seitenschwellern das markantere Auftreten. Im Innenraum strahlt der Lupo mit verchromten Anzeigen, Leder an Lenkrad und Schaltung sowie Sportsitzen mit roten Nähten. Doch der Leistungsschub im Jahr 2000 konnte auch das GTI-Modell nicht retten. 2005 wurde die gesamte Lupo-Reihe eingestellt und vom 2003 eingeführten VW Fox ersetzt.

Zwei kleine Brüder bei SEAT & VW

Parallel zum VW Lupo verlief die Geschichte des nahezu bauglichen SEAT Arosa . Der verwandte Kleinstwagen kam schon 1997 auf den Markt und wurde 2004 eingestellt – also jeweils ein Jahr vor dem Lupo. Übrigens ist der Name „Lupo“ italienisch und bedeutet „Wolf“, eine Anspielung auf das VW-Werk in Wolfsburg. Hier wurde der Kleinstwagen bis Mitte 2001 gebaut, dann zog die Produktion mit Ausnahme des Lupo 3L in das VW-Werk nach Brüssel um. 2005 wurde der „Wolf“ dann vom „Fuchs“ ersetzt. Allerdings stammt der importierte VW Fox aus Brasilien und kann nicht mit der Qualität des VW Lupo mithalten. Der Nachfolger VW Fox kommt mit spritziger Leistung daher, aber die billige Verarbeitung erreicht nicht den gewohnten Standard des europäischen Markts. Der Nachfolger vom Fox ist der VW up! , der wiederum das Ranking der Kleinstwagen anführt und für den europäischen Markt im VW-Werk in Bratislava hergestellt wird.

Immer noch ein solider Kleinstwagen

Beim direkten Vergleich zwischen dem VW Lupo und dem VW up! fällt vor allem die fehlende Komfortausstattung ins Auge. Ein Lupo hat noch keine elektronischen Fahrhilfen wie ESP an Bord und auch der Bremsweg von 40 Metern ist nach heutigen Standards bei Neuwagen nicht mehr vertretbar. Doch ansonsten hat der up! nur eine Nasenspitze Vorsprung, obwohl viele Jahre Entwicklung zwischen den beiden Kleinstwagen liegt. Der Lupo läuft mit vier statt drei Zylindern doch etwas ruhiger und kann noch mehr Qualität bei der Verarbeitung vorweisen. Wer also einen Kleinstwagen von VW ha-ben möchte, der kann beherzt zum soliden Lupo als Alternative zum up! greifen. Außerhalb der VW-Reihe gibt es dann auch noch den Ford Ka . Der sieht etwas moderner aus, hat vorn ebenfalls genügend Platz im Cockpit und hinten ebenfalls wenig Platz für Gepäck. Allerdings überzeugt der VW Lupo durch sein angenehmes und sicheres Fahrverhalten sowie durch sehr bequeme Sitze. Hier kommt dann wieder das VW-Prinzip als Zufriedenheits-Garantie zum Tragen.

Schutz vor dem Frosttod

Von Anfang an ging der VW Lupo mit Benzin- und Dieselmotoren an den Start. Der 1,0-Liter-Ottomotor mit vier Zylindern und 50 PS leitete sich zunächst vom Škoda Felicia ab. Parallel gibt es in der ersten Modellreihe einen 1,4-Liter-Ottomotor mit 75 PS sowie eine 1,7-Liter-Dieselmotor mit Direkteinspritzung und 60 PS. Ein Jahr später erweiterte VW die Dieselpalette um den sparsamen 1,2-Liter-Dreizylinder des 3L mit 61 PS sowie den 1,4-Liter-Dreizylinder mit 75 PS. Noch ein Jahr später kamen bei den Benzinmotoren noch ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit 60 PS, ein weiterer mit 105 PS sowie der 1,6-Liter-GTI-Motor mit 125 PS hinzu. Somit deckt die Lupo-Reihe ein breites Spektrum an Leistung und Verbrauch ab. Doch gerade im Winter machen die kleinen Motoren der frühen Jahre gerne mal Ärger und sterben den Frosttod. Das Problem: Wenn der Lupo noch nicht mit einer Zusatzheizung ausgestattet ist, dann friert bei extremen Minustemperaturen die Ansaugöffnung des Ölkreislaufs ein. Das bekommt dem Motor nicht. Ab Modelljahr 2003 ist die Heizung serienmäßig mit an Bord. Ansonsten helfen ein regelmäßiger Ölwechsel vor dem Winter sowie die Reinigung der Kurbelwellengehäuseentlüftung.

Fazit

Wer sich vor dem Frosttod nicht fürchtet oder bereits ein Modell mit zusätzlicher Heizung im Blick hat, der kann das gan-ze Jahr mit einem gebrauchten VW Lupo durch die Stadt fahren. Der erste Kleinstwagen von VW überzeugt mit gewohnt hochwertiger VW-Qualität und einem soliden Rundum-Konzept für den Alltag, wobei auch ja nicht zu viel in Komfort in-vestiert wurde. Wer einen guten gebrauchten VW Lupo findet, der kann davon ausgehen, dass der Flitzer auch noch viele Jahre weiterläuft und vielleicht sogar die bessere Alternative zum billiger produzierten Neuwagen ist.

Fahrzeugbewertungen zu VW Lupo

151 Bewertungen

4,3