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Peugeot Kleinwagen

Die Geschichte

Denkt man an Kleinwagen des französischen Herstellers Peugeot, denkt man folgerichtig an die 1er und 2er Baureihe des Unternehmens, die sich einer sehr langen Tradition erfreut. (Die 3er Baureihe ist schon Bestandteil der Kompaktklasse.) Denn wie fast kein anderer Fahrzeughersteller blieb Peugeot seiner Nomenklatur, die teilweise bereits vor dem Zweiten Weltkrieg eingeführt wurde, treu.

Es würde freilich zu weit führen, alle jemals gebauten Kleinwagen von Peugeot detailliert aufzuführen, daher seien hier die auf dem Gebrauchtwagenmarkt sowie die aktuell im Produktportfolio vertretenen Peugeot-Modelle ab der Generation 5 bzw. 6 beschrieben. Kenner der Marke wissen nämlich, dass es keinen Peugeot 105 gab, da der direkte Nachfolger des 104 der ab 1991 gebaute Peugeot 106 war. Der Peugeot 106 sollte das neue Einsteigermodell der Peugeot-Flotte werden und überzeugte vor allem als wendiges und sportliches Stadtauto. Der Wagen wurde unter regelmäßigen Updates bis 2003 gebaut und gehört zu den erfolgreichsten Peugeot-Modellen mit weit über 2,7 Millionen gefertigten Fahrzeugen. Sein Nachfolger war eine völlige Neuentwicklung, weil man bei Peugeot überzeugt war, ein unkonventionell aussehendes Kleinstfahrzeug anzubieten, welches sich vom typischen Aussehen der Flotte deutlich abhob. Der Peugeot 107, welcher gemeinsam mit Toyota entworfen wurde, konnte jedoch nie an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Der 108, aktueller Nachfolger, der nun wieder die typischen Gesichtszüge der aktuellen Flotte trägt und mit seinem sportlichen Look eher an den Peugeot 106 anknüpft, ist besonders in diesem Segment der neue Hoffnungsträger der Marke.Ein weiterer Kleinwagen ist der Peugeot 205 - also eine Klasse größer, der von 1983 bis 1998 sehr erfolgreich produziert wurde. Doch sein Nachfolger, der Peugeot 206, sollte das absolut erfolgreichste Peugeot-Modell aller Zeiten werden und wurde von 1998 bis 2012 gebaut. Dessen Nachfolger, der 207, entwickelte sich hingegen zu einem Flopp. Der aktuelle Hoffnungsträger in diesem Segment ist der 208.

Facelifts und Updates

Der Peugeot 106 erhielt im Jahre 1996 ein umfassendes Facelift, in welchem seine komplette Karosserie weicher, weniger eckig und vor allem zeitgemäßer designed wurde. Gleiches gilt für seine Innenausstattung. Die Motorenpalette wurde überarbeitet. Der 107 erhielt ein Update 2009, als seine Front - vor allem der Frontstoßdämpfer dem Corporate Design angepasst wurde. Der 205 erhielt eine leichte Überarbeitung ab 1990, bei welcher vor allem die Scheinwerfer neu gestaltet wurden. Auch wurde die Modellpalette ergänzt. So gab es den 205 bald als Cabrio. Der 206 erlebte gleich mehrere Updates. 2003 lackierte man die Stoßdämpfer völlig, bot neue Scheinwerfer (Klarglas) an, überarbeitete die Motorenpalette sowie Teile der Innenausstattung. Der 207 erhielt 2009 nur ein kleines Update. Hierzu zählten neu gestaltete Scheinwerfer und Stoßdämpfer.

Die Motorisierung

Den Kleinwagen Peugeot 106 gab es mit Benzin- und Dieselmotoren mit Leistungen von 45 PS bis 118 PS. Sein Nachfolger 107 musste sich mit einem Benziner mit 68 PS und einem Diesel mit 54 PS zufrieden geben. Für den 108 wurde der Diesel durch einen Benziner mit 82 PS ersetzt. Eine große Motorenpalette an Diesel und Benziner wurde für den 205 angeboten, die von 42 PS bis 200 PS reichte. Für die Nachfolger 206 und 207 standen Motoren ab 60 PS bis 177 PS bereit. Wieder etwas kräftiger sind die Diesel- und Benzinmotoren für den 208, die eine Leistung zwischen 68 PS und 200 PS leisten.