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Peugeot 108

Stärken
  • vier Türen
  • einfache Parkplatzsuche
  • Cabrio-Version mit Stoffdach
Schwächen
  • wenig Platz im Innenraum
  • hoher Geräuschpegel
  • kleiner Kofferraum

Praktischer Kleinstwagen für die Parkplatzsuche in der Stadt

Die meisten Kleinstwagen europäischer Hersteller besitzen nur zwei Türen, sodass Passagiere immer über die umgeklappten Vordersitze klettern müssen, um auf ihre Sitzplätze zu gelangen. Bei asiatischen Hersteller existiert dieses Problem nicht, da sie fast nur Kleinstwagen mit vier Türen bauen. Hier sind die sogenannten Kei-Cars sehr beliebt, doch obwohl sie maximal 3,39 m lang und 1,475 m breit sein dürfen, haben sie fast immer vier Türen. Nach diesem Vorbild wurde der Peugeot 108 entwickelt. Weiterlesen

Technische Daten

69 - 82 PS

Leistung

3.7 - 4.3 l/100 km

Verbrauch (komb.)

85 - 99 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

160 - 170km/h

Höchstgeschwindigkeit

10.9 - 17.1s

von 0 auf 100 km/h

Technische Daten anzeigen

Alternative Modelle

Die häufigsten Fragen und Antworten.

Der Peugeot 108 wird wie bereits sein Vorgänger im tschechischen Kolín, einem gemeinsamen Werk von Peugeot, Citroën und Toyota, gebaut.

Drei Brüder aus japanisch-französischem Bündnis

Um einen viertürigen Kleinstwagen zu entwickeln, hat sich Peugeot mit dem japanischen Hersteller Toyota zusammenge-schlossen. Hand in Hand bauten die beiden Marken ein viertüriges City-Car im gemeinsamen Werk im tschechischen Kolín, das unter verschiedenen Produktbezeichnungen vom Band lief. Beim französischen Hersteller hießen die Model-le Peugeot 107 und Citroën C1, beim japanischen Autobauer trug das Fahrzeug den Namen Toyota Aygo. Alle drei Modelle wurden seit 2005 in Tschechien gefertigt. Doch während Citroën und Toyota im Jahr 2014 eine zweite Generation aufsetzten, bekam der Peugeot eine neue Be-zeichnung: Peugeot 108. Die vorherigen Modelle sahen sich teilweise zum Verwechseln ähnlich, deshalb sollte die zweite Baureihe die Marken designtechnisch besser trennen. Beim Erscheinungsbild hat das ganz gut geklappt, vor allem die Front ist sehr unterschiedlich. Während der Aygo vorne recht spitz zuläuft und schmale Scheinwerfer hat, präsentiert der C1 seine senkrechte Front mit breiter Brust und runden Scheinwerfern. Im Innenraum sind die Unterschiede jedoch kaum zu erkennen, hier wurden größtenteils die gleichen Elemente verbaut.

Mehr Ausstattung für gehobene Kundschaft

Während alle anderen Autos immer größer und größer werden, versucht der französische Hersteller bei seinem Kleinstwagen immer mehr Platz einzusparen. Während der Vorgänger Peugeot 106 (1991–2003) noch über 3,5 m lang war, konnten die Nachfolger 107 und 108 hier ein paar Zentimeter einsparen, sind dafür aber auch etwas in die Breite und Höhe gewachsen. Gleichzeitig will der Hersteller raus aus dem Billig-Image und eher preisbewusste Kunden ansprechen. Natürlich gibt es weiterhin die günstigen Einstiegsmodelle mit sehr geringer Ausstat-tung, doch das Ziel sind die höherpreisigen Modelle mit vielen Extras. Entsprechend lang ist die Liste an möglicher Aus-stattung – bis hin zum Multimedia-System mit Touchscreen, zum Faltdach und zur Smartphone-Verbindung. Karosserie und Innenraum können mit zwei Farben und sieben verschiedenen Designs individuell gestaltet werden, wodurch der Stadtflitzer zum Lifestyle-Produkt wird. Der 108 schlägt im Vergleich zum Vorgänger verstärkt diese Richtung ein. Und die Rechnung geht auf: Im März 2014 wurde der kleinste Peugeot auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt, im Juni starte-te die Auslieferung und in den ersten 5,5 Jahren verkaufte der französische Hersteller in Deutschland über 21.000 Exemplare, wobei 2018 dank einer Modellüberarbeitung zum erfolgreichsten Jahr avancierte.

Weg vom kindlich-verspielten City-Flitzer

Jung und spritzig sollen die Stadtflitzer wirken, um die Führerschein-Neulinge anzusprechen. Deshalb sieht im Segment des Peugeot 108 ein Fahrzeug verspielter aus als das andere. Auch der Peugeot 107 macht einen wesentlich kindlicheren Eindruck als sein Nachfolger. Ein bissen pummelig, starke Wölbungen, eine sympathische Front mit großen Scheinwer-fern. Mit der Neuauflage 2014 legte der Hersteller diese Design-Linie ab und wählte für den Nachfolger wesentlich ele-ganter wirkende Formen, die zum neuen Markendesign von Peugeot passen. Der Kühlergrill ist sachlich gestaltet und in Chrom eingefasst. Am Heck dominiert die Glasscheibe, die über die gesamte Fahrzeugbreite reicht. Anstatt der runden Rückleuchten des Peugeot 107, die an eine Ampel erinnern, sind die Rückleuchten des neuen Personenkraftwagens in mehreren Bögen angeordnet und vermitteln Dynamik. Der kleine Wagen ist erwachsener geworden und strahlt mit seinen kompakten Maßen trotzdem Seriosität aus.

Cabrio-Feeling mit Top!-Faltdach

Trotz seiner kompakten Maße bietet der Peugeot 108 genug Platz für Passagiere und Gepäck. Die Parkplatzsuche in der Stadt ist mit dem kleinen Flitzer sehr angenehm, vor allem wenn hinten noch eine Rückfahrkamera eingebaut ist. Der City-Notbremsassistent steht erst seit 2015 auf der Ausstattungsliste, die Modelle davor mussten ohne diese sinnvolle Erweiterung auskommen. In der Basisausstattung ist der neue Peugeot durchaus günstig, aber dann steckt auch noch nicht allzu viel Komfort und Technik darin. Für einen reibungslosen Gebrauch im Alltag ist schon ein bisschen zusätzliche Ausstattung erforderlich. Beim Euro NCAP-Crashtest 2014 erreichte das Auto immerhin vier von fünf Sterne. Die erste große Frage beim Kauf eines Gebrauchtwagens lautet: mit oder ohne Faltdach? Noch im Jahr des Marktstarts führte der Hersteller eine offene Variante namens “Top!” mit einem Faltdach aus mehreren Lagen Stoff ein, das im Flitzer für Cab-rio-Feeling sorgen soll. Das Faltdach lässt sich elektrisch bis zur C-Säule öffnen und schließen, sodass die Passagiere auf der Rückbank auch etwas Sonne und Wind abbekommen. Ein sich selbstständig aktivierender Windschutz sorgt dafür, dass die Geräuschkulisse trotz offenem Schiebedach nicht allzu laut wird.

Ausstattungsvarianten des Peugeot 108:

  • Active: manuelle Klimaanlage, Audioanlage inkl. Bluetooth, höhenverstellbarer Fahrersitz
  • Style / Top! Style: Nebelscheinwerfer, multifunktionaler 7-Zoll-Touchscreen
  • Allure / Top! Allure: elektrisch verstell- & beheizbare Außenspiegel, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen
  • Collection / Top! Collection: automatische Klimaanlage

Sparsame Dreizylinder von Peugeot & Toyota

Für sein City-Car verbaute Peugeot zum Marktstart eine neu entwickelte Generation von Dreizylinder-Motoren, die dem Modell zwischen 51 kW (69 PS) und 60 kW (82 PS) zur Verfügung stellen. Gleichzeitig drückt der Hersteller den Kraft-stoffverbrauch damit auf maximal 4,3 Liter pro 100 km und den CO2-Ausstoß auf 99 g/km herunter. Mit einem zusätzli-chen Start-Stopp-System sind sogar CO2-Emissionen unter 90 g/km möglich. Für den 1,0-Liter-VTi ist auch ein automati-siertes 5-Gang-Schaltgetriebe verfügbar, ansonsten ist ein fünfstufiges Schaltgetriebe verbaut. Die Höchstgeschwindig-keit liegt beim großen 1.2 Puretech 82 bei 170 km/h. Auch bei der Antriebstechnik haben sich die Hersteller aufgeteilt: von Peugeot stammt der 1,2-Liter-Dreizylinder und Toyota hat den 1,0-Liter-Motor zur Verfügung gestellt. Alle Motoren haben einen 35 Liter großen Tank für Benzin als Treibstoff.

Neue Ausstattung bei Modellüberarbeitung 2018

Vier Jahre nach Markteinführung hat die Marke ihre kleinste Baureihe 2018 mit einer Modellüberarbeitung aufge-frischt. Zwei neue Lackfarben sind hinzugekommen, die sich durch Akzente auch im Innenraum wiederfinden. Bei der Ausstattung hat der Hersteller ordentlich nachgerüstet. Per Mirrorlink können Smartphones mit dem Bordcomputer verbunden werden, die Steuerung erfolgt über Sprachsteuerung oder Touchscreen und die Assistenzsysteme werden durch eine Verkehrsschilderkennung erweitert. Die Motorenpalette wurde auf einen 1,0-Liter-Dreizylinder zusammen-geschrumpft, der 53 kW (72 PS) Leistung auf die Straße bringt und dafür gerade mal einen Kraftstoffverbrauch von 3,7 Litern pro 100 km benötigt und die Euro-6c-Abgasnorm einhält. Eine bessere Dämmung im Innenraum sorgt für einen geringeren Geräuschpegel. Wieder ist der Stadtflitzer mit einem fünfstufigen Schaltgetriebe oder einem automatisierten 5-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, das mit Schaltpaddeln hinter dem Lenkrad gesteuert wird.

Einer der kleinsten unter den Kleinstwagen

Im Vergleich zu seinen Mitstreitern gehört der viersitzige Wagen zu den kleinsten in seinem Segment. Mit knapp 3,48 m Länge ist er zwei Zentimeter kürzer als der Smart Forfour, sechs Zentimeter kürzer als der VW up! und neun Zentimeter kürzer als der Fiat 500. Einfacher geht es bei der Parkplatzsuche nicht mehr. Dabei bietet der Winzling allerlei Komfortextras, die er sich jedoch auch bezahlen lässt. So gehört er gleichzeitig zu den teuersten Fahrzeugen in seiner Klasse. Ein Hyundai i10 ist da durchaus günstiger und hat einen größeren Kofferraum, allerdings ähnlich schwache Bremsen wie der Peugeot 108 und schlechtere CO2-Emmissionen. Ein Renault Twingo ist ein ganzes Stück durstiger als der fran-zösische Landsmann, lässt sich dafür aber am handlichsten durch den Stadtverkehr steuern.

Fazit

Der Peugeot 108 geht im Straßenverkehr gern unter, weil es selbst für einen Kleinstwagen noch sehr klein ist. Dabei fährt er wendig durch den Stadtverkehr und passt in nahezu jede Parklücke. Der Clou: Er verfügt trotzdem über vier Sitzplätze und vier Türen, sodass sich kein Passagier auf die Rückbank quetschen muss. Auf engem Raum hat das Auto je nach Ausstattung allerhand Extras verbaut, die man so nicht in einem Wagen dieser Klasse erwarten würde. Dafür ge-hört das Stadtauto aber auch nicht zu den günstigsten Vertretern in seinem Segment.