Gebrauchte VW Beetle Cabrio bei AutoScout24 finden

VW Beetle Cabrio

Im Jahr 2011 stellt VW eine neue Generation der Beetle-Cabrios vor

Als der Wolfsburger Volkswagen-Konzern zu Beginn der 1990er Jahre die Marktchancen für eine Neuauflage seines Longsellers VW Käfer auslotete, lief dieser in der klassischen Karosserieversion als Limousine noch immer im mexikanischen Volkswagenwerk vom Band. Das nur bis zum Jahr 1980 gefertigte Käfer Cabrio galt zu dieser Zeit auf dem Markt für Gebrauchtwagen bereits als Klassiker und hatte eine große Fangemeinde, die die Erinnerung an das erste Lifestyle-Modell des Herstellers wachhielt. Nachdem die Entscheidung gefallen war, tatsächlich eine im Retrostil entworfene Neuauflag des Käfers in die Serie zu übernehmen, wurde schnell klar, dass es auch eine offene Version des New Beetle getauften Modells geben würde. Mit gewölbten Kotflügeln, Rundscheinwerfern und dem im geöffneten Zustand frei hinter den Rücksitzen aufliegenden Textilverdeck liefen die ersten Cabriolets der Retro-Baureihe im Jahr 2003 in Mexiko mit den typischen Design- und Konstruktionsmerkmalen der ersten offenen Käfer vom Band. Mit kleinen optischen Veränderungen blieb die erste Generation des New Beetle Cabrios bis zum Jahr 2011 im Programm, bevor im Herbst des Jahres 2012 die sportlich aufgewertete zweite Cabrio-Generation der nun einfach The Beetle genannten Baureihe in Europa in den Handel kam.

Die VW Beetle Cabrios erhalten einen sportlicheren Charakter

Einen Klassiker neu zu erfinden, bekannte Gestaltungselemente mit einer modernen, zeitgemäßen Konstruktion in Einklang zu bringen, das war das Kunststück, das den VW-Ingenieuren in der ersten Generation der VW Beetle Cabrios gelungen war. Daran galt es in der zweiten Bauphase anzuknüpfen, was eine ähnlich anspruchsvolle Aufgabe darstellte. Neue Zielsetzung war es, bei den offenen Varianten des Beetle den klassischen Look und das traditionelle Stoffdach zu erhalten und den Cabriolets zugleich einen sportlicheren Auftritt zu verschaffen. Das als Viersitzer gefertigte Cabrio der zweiten Beetle-Generation bekam daher eine deutlich flacher angelegte Dachkonstruktion, die die Grundzüge der Silhouette beibehielt, jedoch auf die betont haubenartige Wölbung verzichtete.

Größere Abmessungen und dynamischere Proportionen für das VW Beetle Cabrio

Der Kompromiss zwischen typischem Käfer-Dach und moderner Cabriogestaltung machte sich vor allem in der veränderten Höhe des Fahrzeugs bemerkbar, die im Vergleich zu den Vorgängern um gut drei Zentimeter auf 1,47 Meter reduziert wurde. Zugleich verlängerten die Konstrukteure den Radstand der Beetle Cabrios um rund drei Zentimeter auf 2,54 Meter. Da der Käfer-Nachfahre mit knapp 4,28 Metern zugleich um einiges länger ausfiel und auch in der Breite um beinahe acht Zentimeter zulegte, veränderten sich die Proportionen der 2011er-Modelle in die gewünschte Richtung von Sportcabriolets. Dieser Eindruck wurde durch den Heckabschluss in Form eines Kantenspoilers und die eckigere Heckstruktur mit länglicher geformten Rückleuchten unterstrichen. Auch die zuvor typisch rundliche Käfer-Motorhaube wurde breiter angelegt und verschaffte den Beetle Cabrios der zweiten Baugeneration auch in der Frontansicht ein dynamischeres Image. In diesem Gesamtbild wirkten die weiterhin stark ausgewölbten Kotflügel nun muskulöser und unterstrichen im Einklang mit den breiter angelegten Stoßfängern an Front und Heck den sportlicheren Auftritt der offenen Versionen, die mit ihren komplett versenkbaren Seitenfenstern und dem hinten aufliegenden Verdeck zugleich ihren klassischen Cabrio-Look behielten.

Sportliche Ausstattungspakete für die VW Beetle Cabrios

Passend zum neuen Auftritt nahm VW für die Beetle Cabrios neue Ausstattungsvarianten ins Programm. In den Design und Sport genannten Editionen wertete der Hersteller die offenen Modelle durch Sportsitze, lackierte Seitenleisten und serienmäßige Alufelgen auf. In der R-Line spendierte VW den Beetle Cabrios einen Heckdiffusor und besondere Chromleisten, mit denen die Optik der Sportmodelle nochmals aufgewertet werden sollte. Als Sonderedition kam das Beetle Cabrio "Karmann" ins Programm, das an die ersten Käfer-Cabriolets erinnerte, die beim Osnabrücker Karosseriebauer Karmann bis zum Beginn der 1980er Jahre gefertigt worden waren.

Die Motorisierungen des VW Beetle Cabrios

In der Basisversion bot Volkswagen das Beetle Cabriolet ab dem Baujahr 2011 mit einem 1,2 Liter Benziner an, der den Modellen einer Leistung von bis zu 77 kW (105 PS) zur Verfügung stellen konnte. Sparsamste Variante war hier das mit BlueMotion-Spartechnik ausgestattete Cabrio, das laut Hersteller auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 5,8 Litern (134 g/km CO2) kam. Darüber hinaus standen 1,4 Liter Benziner mit 118 kW (160 PS) für die Einstiegsmodelle im Programm. In der Klasse der 2,0 Liter Motoren war der offene Beetle mit einem Turboaggregat zu haben, das eine Leistung von 155 kW (210 PS) ablieferte. Auf einigen Märkten wurde ab Sommer 2011 zudem ein 2,5 Liter Triebwerk angeboten, das im Beetle 125 kW (170 PS) mobilisierte. Mit Ausnahme dieses Motors waren alle anderen Antriebe mit einer manuellen Sechsgangschaltung oder in den aktuelleren Baujahren als Option mit einem sechs- oder siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Als Selbstzünder gab es das Cabrio der Baureihe VW Beetle in zwei Hubraumklassen von 1,6 Litern bis 2,0 Litern. Die kleineren Aggregate lieferten in den Stoffdach-Cabrios eine Leistung von bis zu 77 kW (105 PS) und begnügten sich in der BlueMotion-Version mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,5 Litern auf 100 Kilometer (118 g/km CO2). Die stärkeren Diesel stellten dem VW Beetle Cabrio 103 kW (140 PS) bereit.