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Viele Testsieger im Vergleich

Auto-Leasing-Angebote

Leasing-Angebote gibt es zahlreich. Allerdings ist nicht immer das auf den ersten Blick günstigste Leasing-Angebot auch wirklich das lohnendste. Leasing-Option, Anzahlung und konkrete Vertragsvereinbarungen bestimmen stattdessen, wo Sie zuschlagen sollten.
Wichtig zu wissen

Auto-Leasing ist die Alternative zum Bargeldkauf oder der Neuewagenfinanzierung über einen Autokredit. Obwohl vor allem Selbstständige und Freiberufler vom Leasing-Prinzip profitieren, da sie die Leasingraten steuerlich absetzen können, wird das Leih-Prinzip beim Auto auch unter Privatpersonen immer beliebter: Laut einer Studie des TÜV Süd nehmen Autohändler in ganz Deutschland an, dass der Anteil von Leasing-Fahrzeugen bis 2020 auf 38 Prozent ansteigen wird.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie müssen nicht mehr mühsam auf das Traumauto sparen, sondern können es mit nur wenig oder vollkommen ohne Eigenkapital schon morgen fahren.

Zudem locken viele Anbieter mit günstigen Angeboten. Allerdings steckt hier nicht hinter jeder Offerte ein echtes Schnäppchen.

Hinweis

Unternehmer profitieren gleich dreifach vom Leasing-Konzept: Neben den steuerlichen Vorteilen bietet ein geleaster Firmenwagen vor allem auch Bilanzneutralität sowie eine höhere Liquiditätsrate.

Der Ablauf: Vom Leasing-Angebot zum Leasing-Vertrag

  1. Zunächst entscheiden Sie sich natürlich für ein Automodell. Im Anschluss suchen Sie nach dem optimalen Leasinggeber. Das kann der Autohersteller selbst sein, aber auch einige Banken bieten Leasingverträge an. Selbstverständlich finden Sie online ebenfalls zahlreiche unabhängige Angebote.
  2. Haben Sie den richtigen Leasinggeber für sich gefunden, müssen Sie die genauen Leasingmodalitäten mit ihm klären. Im Leasingvertrag wird vor allem festgelegt, über welchen Zeitraum Sie das Auto leasen möchten und welche Reparatur- sowie Inspektionsleistungen von Ihnen übernommen werden. In der Regel wird der Anbieter außerdem Ihre Bonität prüfen. Schließlich soll Ihre Zahlungsfähigkeit über den gesamten Leasingzeitraum von meist zwei bis fünf Jahren gesichert sein. Deshalb fordern einige Anbieter auch einen Nachweis, dass das Einkommen nicht ausfallen wird. Falls Sie die Bonitätsanforderungen nicht erfüllen können, kann teilweise auch eine Kaution hinterlegt werden, die 20 bis 30 Prozent des Fahrzeugneuwerts beträgt.
  3. Sobald der Vertrag unterschrieben ist, können Sie das Auto für die vereinbarte Dauer fahren. Nehmen Sie aber zur Kenntnis, dass das Fahrzeug nicht den Besitzer gewechselt hat - Eigentümer ist nach wie vor der Leasinggeber. Sie haben das Auto lediglich gemietet.
  4. Nach Ablauf des Leasingzeitraums gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten für das weitere Verfahren. Häufig legt aber der Leasingvertrag schon fest, welche für Sie in Frage kommt:
    • Das Fahrzeug wird an den Leasinggeber zurückgegeben. Falls Sie möchten, können Sie nun ein anderes Fahrzeug mieten.
    • Der Leasingvertrag wird verlängert und Sie fahren das gleiche Auto noch für einen längeren Zeitraum.
    • Sie erwerben das Auto käuflich.

So erkennen Sie günstige Leasingangebote

Ob Internet, Hersteller oder Bank: Wenn Sie Angebote vergleichen, müssen Sie selbstverständlich wissen, worauf es ankommt.

In der Regel entscheiden die nachfolgenden Aspekte über den monatlichen Gesamtpreis:

Detail Konsequenz für Gesamtkosten
Fahrzeugpreis Je höher der Preis, desto höher die Rate
Vertragslaufzeit Je kürzer die Laufzeit, desto höher die Rate
festgelegte Kilometerleistung (bei Kilometervertrag) Je mehr Kilometerleistung festgelegt wurde, desto höher die Rate
Höhe der Anzahlung Je niedriger die Anzahlung, desto höher die Rate
Höhe des vereinbarten Restwerts Je niedriger der Restwert, desto höher die Rate
Kombiangebote Angebote inklusive Versicherungen sind häufig unterm Strich günstiger

Grundsätzlich gilt es beim Angebotsvergleich darauf zu achten, welche Leistungen konkret im angegeben Preis enthalten sind. So wird zum Beispiel teils eine sehr hohe Anzahlung in die Beispielkalkulation mit eingerechnet, sodass die monatliche Rate niedrig erscheint.

Auch ein hoher Restwert schlägt sich zwar positiv auf die Monatsrate nieder, birgt aber das Risiko, dass Sie nach Beendigung des Leasingzeitraums die Differenz zum tatsächlichen Restwert zahlen müssen.

Auf der anderen Seite kann sich auch eine auf den ersten Blick recht hohe Monatsrate rentieren, weil sie beispielsweise bereits eine Kfz-Versicherung beinhaltet.

Um Angebote also effektiv vergleichen zu können, müssen Sie in Ihrer Berechnung alle relevanten Aspekte konstant halten: Gehen Sie von einer fixen Kilometerzahl, einem konkreten Fahrzeugwert und der für Sie leistbaren Anzahlung aus und berechnen Sie, wie viel Sie für eine separate Kfz-Versicherung zahlen müssten. Stellen Sie außerdem die sich ergebenden Zusatzkosten nach Auslaufen des Leasingvertrags auf. Nur so ist für Sie genau ersichtlich, welches Leasing-Angebot wirklich das allergünstigste ist.

Leasing-Angebote unterscheiden sich nach Leasing-Art

Innerhalb des Leasingprinzips werden verschiedene Varianten angeboten, die sich nicht gleichermaßen für jeden lohnen. Die gängigsten sind die folgenden:

Gebrauchtwagen-Leasing

Wie der Name schon verrät, mieten Sie bei dieser Leasing-Form keinen Neu-, sondern einen Gebrauchtwagen. Das birgt den Vorteil, dass der Fahrzeugwert und damit auch die monatliche Rate geringer ausfallen.

Damit eignet sich diese Variante vor allem für Personen, die nur ein eingeschränktes Budget zur Verfügung haben.

Achtung

Legen Sie beim Gebrauchtwagen-Leasing darauf Wert, dass möglichst viele Reparatur- und Inspektionsleistungen vom Leasinggeber übernommen werden. Da ältere Fahrzeuge eher zu Schäden neigen, können Sie andernfalls schnell in die Kostenfalle tappen.

Jahreswagen-Leasing

Das Leasen eines Jahreswagens bietet einen guten Kompromiss zwischen Neuwagen- und . Da Sie hier ein Auto leasen, bei dem maximal zwölf Monate seit der Erstzulassung vergangen sind, ist die Gefahr von technischen Ausfällen noch gering, während die Leasingrate trotzdem etwas günstiger ausfällt.

So ist dieses Modell auch ideal für Firmenkunden, die auf ein repräsentatives Fahrzeug wertlegen und trotzdem Geld einsparen möchten.

Restwertleasing

Beim Restwertleasing wird bereits im Leasingvertrag ein voraussichtlicher Fahrzeug-Restwert zum Ende der Leasingzeit kalkuliert. Nach Ablauf des festgelegten Zeitraums wird der tatsächliche Restwert diesem gegenübergestellt. Wurde der kalkulierte Restwert zu hoch angesetzt, trägt der Leasingnehmer die Kostendifferenz.

Dieses Modell ist vor allem für diejenigen geeignet, die keine Vorstellung von ihrer geplanten Kilometerleistung während des Leasingzeitraums haben, sodass das Kilometerleasing keine Option darstellt. In jedem Fall sollten Sie als Leasingnehmer hier allerdings ganz genau auf die Höhe des vorab festgehaltenen Restwerts achten, um am Ende nicht eine böse Überraschung mit deutlichen Mehrkosten zu erleben.

Kilometerleasing

Das Kilometerleasing basiert auf dem Prinzip, dass im Leasingvertrag eine maximale jährliche Kilometerleistung festgehalten wird. Diese darf über den gesamten Leasingzeitraum nur unwesentlich überschritten werden, ansonsten müssen die Mehrkilometer zusätzlich gezahlt werden. Bleiben Sie unter der vereinbarten Kilometerzahl, bekommen Sie unter Umständen sogar Geld zurück.

Hinweis

Die Minderkilometer werden in der Regel mit deutlich weniger Geld entlohnt, als Ihnen die Mehrkilometer berechnet werden. Da die Leasingrate im Normalfall mit der Höhe der vereinbarten Kilometerzahl steigt, lohnt es sich also nicht, unnötig hohe Kilometerzahlen im Vertrag festzuhalten.

Von dieser Leasingform profitieren also vor allen Dingen Personen, die ihre alltägliche Fahrstrecke sehr gut einschätzen können und ein konstant-regelmäßiges Fahrverhalten zeigen.

Zur klassischen Zielgruppe gehören hier deshalb Pendler, die ihr Auto vorwiegend für den Weg zur Arbeit einsetzen. Aber auch für Firmenwagen kann sich das Kilometerleasing lohnen, wenn ein fester Kilometerradius für beispielsweise Kundentermine benannt werden kann.

Null-Leasing

Hinter dem Begriff Null-Leasing verbirgt sich eine Leasing-Art, bei der Sie als Leasingnehmer keine Zinsen über Ihre monatliche Leasingrate zahlen. Diese fallen normalerweise für die Finanzierung, Verwaltung und Ähnliches an. Das Versprechen der Autohersteller dabei: Unterm Strich sollen Sie nicht mehr für das Leasingauto bezahlen, als Sie es bei einem Barkauf getan hätten.

Was fast zu schön klingt um wahr zu sein, hat in der Tat auch Tücken:

  1. Angebote dieser Art sind sehr selten. Null-Leasing wird fast ausschließlich vom Hersteller direkt angeboten und das auch nur über eng begrenzte Zeiträume. Denn hierbei handelt es sich vor allem um eine Kundengewinnungsmaßnahme, mit der kurzzeitig mehr Umsatz generiert werden soll.
  2. Im Gegensatz zu anderen Leasing-Optionen wird beim Null-Leasing der Listenpreis des Wagens als Berechnungsgrundlage herangezogen. Damit relativiert sich die Aussage, dass ein Leasingnehmer hier nicht mehr als den Barkaufpreis bezahlt. Denn bei Letzterem werden in aller Regel hohe Rabatte gewährt, die beim Null-Leasing entfallen.

Auto-Leasing-Angebote: Händler vs. Bank

Die gängigsten Wege zu einem Leasing-Vertrag führen entweder zu einem Händler selbst oder zu einer Bank. Dabei sind die grundlegenden Kriterien für das Zustandekommen eines Leasingvertrags die gleichen: Sie müssen sich mit dem Leasinggeber auf die konkreten Konditionen einigen und Ihre Bonität nachweisen.

Es lässt sich nicht allgemeingültig feststellen, welche der beiden Möglichkeiten günstiger ist, dazu müssen jeweils konkrete Angebote verglichen werden.

Tipp

Für das gewerbliche Leasing kann ein Leasingvertrag über eine Bank sinnvoll sein. Denn der deckt neben dem Leasen von Firmenfahrzeugen häufig auch das Leasen von Maschinen ab. Gerade Unternehmen, die in der Produktion tätig und auf einen großen Anlagepark angewiesen sind, profitieren also gegebenenfalls vom Leasing über eine unabhängige Bank.