AGPI Januar: Jahresstart mit Nachfrageplus

Im Januar 2026 zeigen sich die Preise am Gebrauchtwagenmarkt insgesamt stabil. Der durchschnittliche Angebotspreis steigt gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent auf 27.758 Euro.

Zulegen können vor allem kleinere und preisgünstigere Fahrzeugsegmente. Kleinwagen verzeichnen mit plus 1,9 Prozent auf durchschnittlich 13.554 Euro den stärksten Preisanstieg. Fahrzeuge der Kompaktklasse legen um 0,9 Prozent auf 20.525 Euro zu, die Mittelklasse ebenfalls um 0,9 Prozent auf 26.604 Euro.

Nach Fahrzeugalter zeigen sich gegenläufige Entwicklungen. Sehr junge Gebrauchte verlieren im Monatsvergleich an Wert: Fahrzeuge im Alter bis 1 Jahr verbilligen sich um 0,8 Prozent auf 42.650 Euro, Fahrzeuge von 1 bis 3 Jahren um 0,6 Prozent auf 36.081 Euro. Ältere Fahrzeuge legen hingegen zu. Gebrauchtwagen im Alter von 10 bis 20 Jahren steigen preislich um 1,8 Prozent auf 11.052 Euro, Oldtimer um 1,2 Prozent auf 32.944 Euro.

Bei den Antriebsarten fällt die Entwicklung differenziert aus. Benziner verteuern sich um 0,8 Prozent auf 25.399 Euro, Dieselfahrzeuge um 0,4 Prozent auf 28.252 Euro. Hybridfahrzeuge verlieren im Monatsvergleich 1,0 Prozent an Wert und liegen bei durchschnittlich 37.196 Euro. Elektrofahrzeuge verbilligen sich um 1,6 Prozent auf durchschnittlich 32.980 Euro.

Angebotsentwicklung: Das Angebot entwickelt sich im Januar uneinheitlich. Besonders deutlich geht es bei Sportwagen zurück (minus 10,7 Prozent), ebenso bei Oldtimern (minus 6,6 Prozent) sowie bei Fahrzeugen im Alter von 10 bis 20 Jahren (minus 2,8 Prozent). Zuwächse zeigen sich unter anderem bei Kleinwagen (plus 1,7 Prozent) und SUV und Geländewagen (plus 1,7 Prozent) sowie bei Fahrzeugen im Alter von 3 bis 5 Jahren (ebenfalls plus 1,7 Prozent). Auch das Angebot von Elektrofahrzeugen (plus 1,4 Prozent) und Hybridfahrzeugen (plus 1,5 Prozent) nimmt im Monatsvergleich zu.

Nachfrageentwicklung: Zum Jahresbeginn steigt die Nachfrage über alle Segmente hinweg. Besonders stark fällt der Zuwachs bei Elektrofahrzeugen (plus 21,0 Prozent) und Hybridfahrzeugen (plus 18,0 Prozent) sowie bei SUVs (plus 15,9 Prozent) und Kleinwagen (plus 12,4 Prozent) aus. Auch Benziner (plus 12,3 Prozent) und Dieselfahrzeuge (plus 7,8 Prozent) verzeichnen eine höhere Nachfrage im Vergleich zum Vormonat.

AutoScout24 AGPI Januar 2026

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