Informationen zu Alfa Romeo 156
Anfang 1998 wurde das 5-türige Mittelklasse-Modell Alfa 155 vom - in einigen Bereichen weiterentwickelten - Alfa Romeo 156 abgelöst. Ebenfalls als 5-Türer mit Stufenheck konzipert, wurde das Spektrum der diversen Typen des Alfa 156 im Jahr 2000 mit dem Alfa Romeo Sportwagon um eine Kombi-Version erweitert, wobei Motorart und -leistung bei beiden Typen absolut deckungsgleich sind. Was die Ausführung mit Benzinaggregaten betrifft, hat man die Wahl zwischen der 1,6 Liter-Version, der 1,8 Liter-Version sowie der sechszylindrigen, 190 PS starken 2,5 Liter-Version. Als Turbodiesel vermag der Alfa 156 den sportlichen Fahrer mit bis zu 175 PS (Modell 2,4 JTD) zu überzeugen. Wem diese Musterexemplare italienischen Motordesigns (beziehungsweise Sportwagendesigns) noch nicht genügen, dem wird mit dem 250 PS starken Alfa 156 GTA eine noch leistungsstärkere Variante geboten. Selbstverständlich bieten alle Modelle des Alfa 156 auch bei hohen Geschwindigkeiten größtmögliche Fahrstabilität und einwandfreies Handling. Doch gleichzeitig bietet der Alfa 156, wie fast alle Modelle der Marke Alfa Romeo, ähnlichen Automobilserien wie beispielsweise dem Audi A4 vergleichbar, allen Komfort, der von einer Mittelklasse-Limousine zu erwarten ist – besonders die Luxusversion besticht mit klassischem italienischem Mahagoni- und Lederdesign. Dieses Spitzenmodell hat selbst serienmäßig im Bereich Bedienungskomfort allerlei Extras, von Leselampen bis zu elektrisch verstellbaren Sitzen. Auch die Sicherheitstechnik genügt allen Erfordernissen – im Fahrgastraum sind sechs Airbags serienmäßig vorhanden, und fahrtechnisch ist der Wagen dank ESP auf dem neuesten Stand. Nicht zuletzt kann der Alfa 156, besonders in der Kombi-Version, mit genügend Platz für eine ganze Familie samt Reisegepäck aufwarten; wenn die Rücksitze umgeklappt werden, fasst der Alfa 156 Sportwagon über 1.000 Liter an Gepäckvolumen. Ein Auto für alle Gelegenheiten. Das trifft auf den Alfa Romeo 156 mit Sicherheit zu, und doch dürfen einige wenige Mängel nicht unerwähnt bleiben: In Testreihen wurden vor allem Fehler der Elektronik, sowohl im Fahrgastraum als auch im Motorraum, moniert; das von Zeit zu Zeit erfolgende Aussetzen des ABS ist bei einigen Exemplaren keine Seltenheit. Ebensowenig wie das plötzliche Sich-Öffnen der hinteren Seitenfenster.