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Audi RS7

Audi RS7 - Außenfarbe

Der Audi RS7 wird im Jahr 2013 das Spitzenmodell der Baureihe Audi A7

Der Audi RS7 ist der sportliche Bruder des Audi A7. Äußerlich sieht er mit wenigen Spoilern, größeren Lufteinlässen und elliptischen Auspuffrohren seinem Vorbild sehr ähnlich. Die Kraft von bis zu 605 PS unter der Haube lässt sich nur erahnen. Doch beim näheren Hinschauen wird klar: Der Audi R27 ist das absolute Spitzenmodell der A7-Baureihe und vereint Leistung, Dynamik und Eleganz zu einem Luxus-Wagen der Oberklasse.

Ein Audi RS6 im Gewand eines Audi A7

Im Jahr 2013 zeigte Audi den RS7 Sportback auf der Detroit Motor Show das erste Mal der Öffentlichkeit. Von der Leistung und den Fähigkeiten her bleibt er seinem Vorgänger Audi RS6 treu. Optisch schlüpfte er in die schlankere Coupé-Karosserie des Audi A7 Sportback, die ein bisschen an den Chevrolet Impala SS der 90er Jahre erinnert. Noch breiter hätte der Sportwagen auch nicht werden dürfen, da es sonst unmöglich wäre einen Parkplatz zu finden. Technisch gesehen ist der Audi RS7 ein Wunderwerk aus Kraft und Kontrolle – mit Allradantrieb, achtstufiger Getriebeautomatik und verbesserter Traktion. Durch verschiedene Zusatzpakete können Leistung und Fahrgefühl bis zu 305 km/h Spitzengeschwindigkeit gesteigert werden. Die teuerste Variante beschleunigt mit 605 PS und bremst mit Keramikscheiben. Entwicklung und Fertigung des Audi RS7 stammen von der Audi-Tochter quattro, mit Sitz in Neckarsulm. Hier werden alle Sportmodelle produziert. Für den enormen Leistungsschub des RS7 musste der A7 entsprechend modifiziert werden.

2 Tonnen in 3,9 Sekunden auf 100 km/h

Mit knapp über 2 t Gewicht und einem V8-Motor, der den Audi vorne zusätzlich nach unten drückt, ist der RS7 für einen Sportwagen ein ganz schöner Koloss. Doch Leistung und Dynamik lassen das Gewicht kaum spüren. Im Vergleich zur Konkurrenz liegt er im Mittelfeld – zwischen dem wilderen BMW M6 Gran Coupé (1,95 t), dem weicheren Mercedes-Benz CLS 63 AMG (2,02 t) und dem komfortableren Porsche Panamera Turbo (2,07 t). Preislich gesehen ist der Audi im Bereich der Sportlimousinen sogar ein echtes Schnäppchen. Und im Gegensatz zur Konkurrenz knackt er die 4-Sekunden-Grenze und beschleunigt aus dem Stand in 3,9 Sekunden auf 100 km/h.

Das Spitzenmodell der A7-Baureihe

Bereits in den 70er Jahren waren große Coupés bei Audi fester Bestandteil der oberen Mittelklasse. Die Idee wurde erstmals beim Audi 100 Coupé umgesetzt und später beim Audi A6 wieder aufgegriffen: Es sollte eine Limousine im Stil eines Coupés entworfen werden. Daraus entstand 2010 die Baureihe des Audi A7, welche die Bezeichnung „Sportback“ erhielt. Im Frühjahr 2012 legte der Audi S7 als Sportversion des A7 eine Schippe in Sachen Leistung drauf. Ein Jahr später erschien dann der Audi RS7 Sportback und führt seitdem die Spitze der A7-Baureihe an. Im Herbst 2014 bekam der Luxuswagen ein kleines Facelift, so wurden Front- und Heckschürze nachgeschärft, optional gibt es LED-Matrix-Scheinwerfer und ein dynamisches Blinklicht dazu. Auf der LA Auto Show 2015 stellte Audi den RS7 Performance vor und übertraf damit erstmals die 600-PS-Schwelle. 21-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Sportauspuffanlage und eine kurzzeitige Overboost-Funktion für 750 statt 700 Nm Drehmoment jagen den Audi nun in 3,7 Sekunden auf 100 km/h. Mit der teuersten Ausstattung schafft er 305 km/h Maximalgeschwindigkeit.

Dynamikpaket & Dynamikpaket Plus

Der Audi RS7 ist schnell – so viel ist klar. Aber da gibt es je nach Modell und Paket Unterschiede, was gerade bei einem Gebrauchtwagen ins Gewicht fällt. Das Standardmodell wird von einem Biturbo-V8 mit 560 PS und 700 Nm angetrieben und beschleunigt dank Doppelkupplungsgetriebe in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Mit dem gleichen Motor war auch schon der Audi RS6 unterwegs. Bei 250 km/h ist laut elektrischer Begrenzung Schluss. Noch mehr Geschwindigkeit gibt es mit dem „Dynamikpaket“ und dem „Dynamikpaket Plus“ – die ebenfalls an den RS6 erinnern. Das erste Paket spendiert dem Audi RS7 LED-Scheinwerfer, eine Dynamiklenkung und ein Sportdifferenzial an der Hinterachse. So wird immer dem kurvenäußersten Hinterrad mehr Kraft zugewiesen, um den Audi in die Kurve zu drehen. Mit dem „Dynamikpaket“ kann der Audi schon auf 280 km/h beschleunigen. Das zweite Paket legt die Grenze bei 305 km/h fest und stattet den Sportwagen mit Keramikbremsen aus.

Weniger Sprit durch Zylinderabschaltung

Sollte man bei einem Sportwagen über den Verbrauch sprechen? In diesem Fall schon, denn der RS7 hat ein paar effiziente Funktionen an Bord, um bei moderater Fahrweise Sprit zu sparen. Mit einer Start-Stopp-Automatik, der Bremsenergie-Rückgewinnung und der Zylinderabschaltung fährt er auch schon mit 11 bis 12 Litern auf 100 Kilometer. Bei niedriger Drehzahl schaltet der Audi vier der acht Zylinder ab. Außer auf der Anzeige im Cockpit merkt man davon gar nichts. Und im Stadtverkehr erregt der Motorsound nicht ganz so viel Aufmerksamkeit. Auf der Landstraße und auf der Autobahn arbeiten dann wieder alle acht Zylinder, das treibt den Verbrauch aber auch schnell in Richtung 15 bis 17 Liter.

Ein Sportwagen für den Alltag

Von innen wie von außen strahlt der Audi RS7 Sportback Kraft und Eleganz aus. Die Karosserie wurde im Vergleich zum Audi A7 etwas modifiziert. Auffällig sind die lange Motorhaube und die fließende C-Säule, die in einem steil abfallenden Heck endet. Breite Einlässe an den Seiten versorgen den R27 mit genügend Luft. Der Wabenkühlergrill, die Spoilerlippe und die mächtigen Auspuffrohre in Chromoptik verleihen dem Auto einen etwas böse anmutenden Charakter. Im Innenraum vereint der Audi Sportlichkeit mit Eleganz und Komfort – durch gesteppte Lederpolster, ein abgeflachtes Sportlenkrad und viele Zierteile aus Karbon. Hier zeigt sich der Luxus. Der Laderaum überrascht trotz stark abfallender Dachlinie durch üppige Ausmaße. Dadurch ist der Sportwagen auch für den Alltag geeignet.

Fazit

Der Audi RS7 ist ein Kompromiss zwischen Sportwagen und Familienkutsche. Mit den Dynamikpaketen wird er zum puren Fahrspaß auf Landstraße und Autobahn. Gleichzeitig bietet er genügend Platz, Komfort und sogar Spritsparmöglichkeiten für den Alltag. Auch als Gebrauchtwagen ist er nicht gerade billig und im Luxus-Bereich anzusiedeln. Wer aber gern Geschwindigkeit und Familie in einem Fahrzeug vereinen möchte, der ist mit dem RS7 gut beraten. Nur die Parkplatzsuche wird mit dem großen Coupé sehr schwierig, er ist also nicht für die Innenstadt geeignet. Für Ende 2019 ist die neue Generation angekündigt, dann auch als Hybrid-Version mit 700 PS.

Fahrzeugbewertungen zu Audi RS7

2 Bewertungen

4,5

Technische Daten Audi RS7

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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