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Audi RS6

Karosserieform

Außenfarbe

Der Audi RS6 ist das Spitzenmodell der Audi A6-Baureihe

Die Entwicklung eigener Sportmodelle auf Basis von Großserienbaureihen begann bei der zum VW-Konzern gehörenden Tochter Audi in den 1990er Jahren mit dem zunächst in Zusammenarbeit mit Porsche entstandenen Audi RS2. Mit diesem Fahrzeug trug Audi dazu bei, dass sich ein Nischenmarkt für Sportkombis entwickelte, den die Ingolstädter dann ab Ende der 1990er Jahre mit dem Audi RS4 bedienten. Im Baujahr 2002 schließlich weitete der Konstrukteur seine Produktpalette bei den Sportmodellen aus und präsentierte ein auf dem Audi A6 basierendes Hochleistungsfahrzeug, das unter der Bezeichnung Audi RS6 vermarktet wurde. Anders als bei der kleineren Baureihe, die in der ersten Generation ausschließlich als Kombi vom Band gelaufen war, bot der Hersteller die Spitzenversionen des Audi A6 zugleich als Kombi und Limousine an. Die ab dem Baujahr 2013 produzierte Generation des serienmäßig allradangetriebenen Audi RS6 wurde als Kombi auf dem Markt eingeführt.

Der Audi RS6 wird in Kleinserien als Kombi und Limousine gefertigt

Wie bei nahezu allen RS-Reihen von Audi üblich, wurden die vom Audi A6 abgeleiteten und sportlich aufbereiteten Limousinen und Kombis nicht durchgehend angeboten. Fertigungspausen von einigen Jahren wurden charakteristisch für die Audi RS, die zudem nur in Kleinserien aufgelegt wurden. Entsprechend rar sind die Sportkombis und Sportlimousinen der Marke. So brachten die Ingolstädter nach dem Auslaufen der Produktion der ersten Audi RS6 im Jahr 2004 erst mit dem Baujahr 2008 eine runderneuerte Sportversion auf den Markt. Diese wurde bis ins Jahr 2010 im Werk Neckarsulm bei der Audi-Tochter quattro gebaut, die dann knapp drei Jahre später auch für die Nachfolgegeneration des Sportkombis Audi RS6 zuständig war. Besonderheit bei den Audi RS6 Kombis: In einigen Bauphasen gab es eine noch einmal leistungsgesteigerte Variante des Sportkombis, die als Audi RS6 Plus das schnellste Modell der Baureihe darstellte.

V8-Motoren mit bis zu 480 PS für die ersten Audi RS6

In der ersten Generation des Audi RS6 verbaute der Hersteller einen aus England zugelieferten V8-Motor mit 4,2 Litern Hubraum, der als Biturbo von zwei Turboladern belüftet wurde. Mit diesem aus dem Leichtmetall Aluminium gefertigten Aggregat konnten die Kombis und Limousinen auf eine Leistung von 331 kW (450 PS) zugreifen. Damit beschleunigten die über 1,8 Tonnen wiegenden Fahrzeuge in unter fünf Sekunden bis zur Hundertermarke. Noch bessere Werte brachte der als Sonderedition aufgelegte Kombi Audi RS6 Plus, dessen modifizierter V8-Motor 353 kW (480 PS) mobilisieren konnte. In dieser Ausstattung ließ sich im Audi RS6 Plus eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h realisieren. Die anderen Modelle waren bei 250 Stundenkilometern abgeregelt.

Die neueren Generationen des Audi RS6

In der zwischen 2008 und 2010 ausgelieferten zweiten Generation des Audi RS6 verbauten die Ingenieure in Neckarsulm einen von Audi entwickelten V10-Motor. Das 5,0 Liter Aggregat stellte dem Audi RS6 bis zu 426 kW (580 PS) bereit. Auch in dieser Bauphase gab es wieder eine Plus-Edition, die dem Audi RS6 eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 300 Stundenkilometern erlaubte. Für den im Jahr 2013 vorgestellten Nachfolger nutzte der Hersteller einen V8-Biturbo, der dem Audi RS6 bis zu 412 kW (560 PS) bereitstellte.

Fahrzeugbewertungen zu Audi RS6

5 Bewertungen

5,0

Technische Daten Audi RS6

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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