Gebrauchte BMW Z4 Cabrio bei AutoScout24 finden

BMW Z4 Cabrio

Technische Entwicklung des Modells

Die BMW AG setzt mit diesem Cabrio die amerikanische Produktlinie fort, daher hat der Z4 keine direkten Vorgänger im Mutterkonzern. Der Nachfolger des Z3 ist wie dieser ein amerikanischer Wagen. Er wurde von Christopher Edward Bangle entworfen, einem amerikanischen Produktdesigner. Die Produktion des BMW Z4 Cabrio erfolgte zunächst ausschließlich in Greer (South Carolina) bei der BMW US Manufacturing Company. Die zweite Generation wird aber in Regensburg produziert. Das Cabrio entwickelte sich, beginnend mit dem Vorgängermodell Z3, vom Roadster, einem offenen Fahrzeug mit einer Notüberdachung, immer mehr zu einem Cabrio. Das Unternehmen führte das BMW Z4 Cabrio zunächst im Oktober 2002 auf dem amerikanischen Markt ein, erst im März 2003 stellte es den Wagen auch in Deutschland vor. Auch die zweite Generation wurde 2009 zunächst in den USA der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das BMW Z4 Cabrio ist eine Weiterentwicklung des Z3 Cabrios. Da der Z4 deutlich größer und komfortabler ist, bekam er die Verkaufsbezeichnung Z4. Intern werden die Cabrios der ersten Generation als E85 geführt. Da die Fahrzeuge sich nur anfangs gut verkauften und der Absatz schnell einbrach, betrieb BMW schon 2004 Modellpflege. Die BMW M54-Motoren 2,2i (125 kW), 2,5i (141 kW) und 3,0i (170 kW) wurden durch die N52-Modelle 2,5i (130 kW), 2,5si (160 kW) und 3,0si (195 kW) ersetzt. Lediglich der E46-Motor mit 110 kW blieb weiter im Programm. Außerdem baute BMW nun in alle Wagen mit manueller Schaltung ein Getriebe mit sechs Gängen ein. Äußerlich schmückten die Bayern die Fahrzeuge mit mehr Chrom und boten auch mehr Farben an. Das modifizierte BMW Z4 Cabrio hatte nun auch eine elektronische Ölstandkontrolle sowie eine Berganfahrhilfe. Zusätzlich kam eine stärkere Variante des Z4 M und ein Coupé auf den Markt, aber bereits 2008 stellte BMW die Produktion der Reihe E85 zugunsten der Reihe E89 ein. Das Z4 Cabrio der zweiten Generation trägt zwar die Bezeichnung Roadster, ist aber gleichzeitig ein Coupé. Es besitzt ein zweiteiliges versenkbares Hardtop in Aluminium-Schalen-Leichtbauweise, welches sich in 20 Sekunden vollautomatisch schließen oder öffnen lässt. Der neue Z4 wurde serienmäßig mit einer Fahrdynamik-Control ausgerüstet. Diese Fahrzeuge sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr beliebt, daher auch schwer zu finden.

Spektakuläre Markteinführung des BMW Z4 Cabrio der zweiten Generation

Die weltweit gezeigte Kampagne "An Expression of Joy" machte das BMW Z4 Cabrio mit einem Schlag berühmt. Der südafrikanische Streetart-Künstler Robin Rhode malte mit den Reifen des Z4 auf eine große Leinwand. Insgesamt verteilte der als Pinsel eingesetzte Z4 190 Liter Farbe, die über Düsen per Fernsteuerung auf die Reifen gesprüht wurden. Damit wurde eindrucksvoll der Fahrspaß vermittelt, den Fahrer des Z4 erleben dürfen.

Varianten und weitere Modellpflege beim BMW Z4 Cabrio E89

Im Rahmen der üblichen Modellpflege bekam das Z4 Cabrio neu gestaltete Scheinwerfer mit einem LED-Band. 2012 verstärke BMW die Dachhydraulik, damit ließ sich das Dach erstmals auch im langsamen Fahrbetrieb betätigen. Eine Variante als Coupé ist für den Z4 der zweiten Generation nicht vorgesehen. Lediglich zwei auf dem BMW Z4 Cabrio basierende Varianten sind Coupés. Das eine ist das Zagato Coupé, welches anlässlich des Concorso d'Eleganza Villa d'Este, einem Schönheitswettbewerb für Oldtimer, präsentiert wurde. Das Fahrzeug ist technisch optimiert, hat aber eine normale Straßenzulassung. Der BMW Z4 GT3 ist dagegen eine Weiterentwicklung, die BMW seit 2010 für den Rennsport anbietet. Dieser Wagen hat keine Straßenzulassung.