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Ein Modell und drei Wege in die mobile Zukunft

Bei der Suche nach dem richtigen Weg in die Zukunft geht jeder Autohersteller seine eigenen Wege und entwickelt dafür verschiedene Modelle. Kia hat mit dem Niro ein Auto, das gleich drei Arten mobiler Zukunft kann: Einen klassischen Hybrid, einen Plug-In Hybrid und ein reines Elektroauto. Wer also einen ersten Schritt weg von fossiler Mobilität machen möchten, der hat hier die Qual der Wahl. Weiterlesen

Technische Daten

105 - 204 PS

Leistung

1.3 - 4.2 l/100 km

Verbrauch (komb.)

29 - 99 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

155 - 172km/h

Höchstgeschwindigkeit

7.8 - 11.5s

von 0 auf 100 km/h

Technische Daten anzeigen

Wie viel kostet ein Kia Niro?

Den günstigsten Einstieg finden Sie beim Kia Niro Hybrid in der Basisvariante Edition 7. Dieses Auto bekommen Sie ab EUR 26.990,00. In der höchsten Ausstattungsvariante sprechen wir von EUR 33.790,00. Beim Kia Niro Plug-In Hybrid reicht die Preisspanne bei den Listenpreisen von EUR 33.990,00 bis EUR 40.290,00. Die vollkommen elektrische Mobilität bietet der Kia e-Niro von EUR 35.290,00 bis EUR 41.290,00.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt beginnen derzeit die günstigsten Modelle bei rund EUR 16.000,00. Dabei handelt es sich meist um Exemplare aus der ersten, reinen Hybrid-Zeit des Kia Niro. Für gebrauchte Plug-In Hybridmodelle sollten Sie mindestens mit Beträgen zwischen EUR 25.000,00 und EUR 30.000,00 rechnen. Gebrauchte Stromermodelle des e-Niro sind vorerst noch selten bis gar nicht zu finden.

Konkurrenzkampf unter Strom(ern)

Mit seinen drei Modellvarianten steht der Kia Niro ebenso vielen Konkurrenzfeldern gegenüber. Bei den Hybridmodellen hat er es mit Konkurrenten wie den Chevrolet Volt, den Honda CR Z, dem Lexus RX 450h und CT 200h zu tun. Toyota ist seit jeher bei den Hybridautos stark vertreten mit Modellen wie dem Toyota Auris, Prius und Yaris. Von den großen deutschen Namen spielen Audi mit dem Audi e-tron und BMW mit dem BMW i8 eine wichtige Rolle.

Bei den reinen Elektroautos fällt naturgemäß sofort der Name Tesla mit dem Tesla Model 3 und dem Model S. Die großen deutschen Hersteller sind mit dem BMW i3, dem VW e-Golf und dem Opel Ampera vertreten. Mit dem Kia Soul EV hat der e-Niro zudem interessante interne Konkurrenz.

Die Entwicklung der Kia Niro Trilogie

Die Geschichte des Kia Niro beginnt im September 2013. In diesem Jahr präsentierte Kia auf der IAA in Frankfurt ein Konzept für ein Hybridmodell in Form eines kompakten Crossover. Ein 1,6-Liter Benziner mit 160 PS sollte die Vorderräder antreiben. Hinten war es ein 45 PS starker Elektromotor. Aus dieser Verteilung des Antriebs und aus den auffälligen Scherentüren wurde im späteren Serienmodell allerdings nichts.

In den folgenden Jahren sollten aus diesem Konzeptfahrzeug drei Modellvarianten werden:

  • der Kia Niro Hybrid
  • der Kia Niro Plug-In Hybrid
  • der Kia e-Niro als reines Elektroauto

Teil 1: Der Kia Niro Hybrid

Nach seiner Premiere auf der Chicago Auto Show 2016 legte der Kia Niro Hybrid einen fulminanten Verkaufsstart hin. In seiner Heimat Südkorea konnte Kia den Premieren-Niro in den ersten zwei Wochen im April 2016 insgesamt 2440 Mal verkaufen. Interessantes Detail: Beim Hyundai Ioniq waren es im selben Zeitraum nur 755 Stück. Noch interessanter: Der Niro hat die Antriebstechnik vom Ioniq übernommen. Nach Deutschland kam der Kia Niro Hybrid im September 2016. Für den Antrieb sorgt die Kombination aus einem Ottomotor mit 1,6 Litern Hubraum und 105 PS und einem Elektromotor mit 32 kW oder 44 PS.

Teil 2: Der Kia Niro Plug-In Hybrid

Im März 2017 folgte auf dem Autosalon in Genf die Präsentation des Plug-In Hybridmodells. Erneut durfte sich Kia in Sachen Antrieb beim Hyundai Ioniq bedienen. Der Benzinmotor blieb unverändert. Der Elektromotor fällt im Plug-In Hybrid jedoch etwas stärker aus. Durch die zusätzlich von außen aufladbare Batterie schafft der Kia Niro Plug-In Hybrid eine rein elektrische Reichweite von bis zu 58 km.

Teil 3: Die Kia e-Niro

Dieses Mal diente die CES in Las Vegas im Januar 2018 als Bühne für ein interessantes Konzeptfahrzeug von Kia: Ein Niro der sich vollkommen elektrisch fortbewegt. Mit Beginn des Modelljahres 2019 kam der Kia e-Niro auf den Markt. Sein Entwicklungspartner war der Hyundai Kona. Er ist in zwei Leistungsstufen erhältlich. In der kleineren Version sprechen wir von 39,2 kWh Batteriekapazität, in der größeren von 64 kWh. Das soll Reichweiten von 289 km bzw. 455 km ermöglichen.

Der Antrieb des Kia Niro Hybrid und Plug-In Hybrid

In beiden Fällen treffen ein Vier-Zylinder-Reihenmotor und ein Elektromotor aufeinander. Mit seinen 1,6 Litern Hubraum bringt es der Benzinmotor auf 105 PS sowie 147 Nm maximales Drehmoment. Beim klassischen Hybridmodell leistet der Elektromotor bis zu 44 PS. Im Plug-In Hybridmodell sind es 61 PS. Gemeinsam leistet diese Kombination 141 PS sowie 265 Nm Drehmoment. Das macht den Kia Niro zu keiner Sprintrakete. Als Hybrid soll er 11,5 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigen. Beim Plug-In Hybrid sind es 10,8 Sekunden. Für seine sparsamen Rollen als überraschend geräumiger Alltagsbegleiter und Familienauto für einen kurzen Wochenendausflug reicht das definitiv.

In vielen Konkurrenz-Hybridmodellen ist ein IVT-Getriebe im Einsatz. Beim Beschleunigen kommt es dabei oft zu störend hohen Drehzahlen und einer entsprechend lauten Geräuschkulisse. Für den Niro hat Kia jedoch ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen ausgewählt und so dieses Problem sehr elegant gelöst.

Benzin- und Elektromotor im wohlüberlegten Zusammenspiel

Im Kia Niro Hybrid lädt der Ottomotor gemeinsam mit einer Energierückgewinnung beim Bremsen die 1,56 kWh Batterie auf. Mit ihr kann der Niro Hybrid rein elektrisch anfahren und sanft beschleunigen. Sobald Sie stark beschleunigen möchten, helfen Benzin- und Elektromotor zusammen. Bei konstanter Geschwindigkeit erledigt der Benzinmotor die Arbeit alleine.

Die Batterie des Kia Niro Plug-In Hybrid kann zusätzlich von außen aufgeladen werden. Das ermöglicht uns zwei Dinge: Mehr Leistung beim Elektromotor und eine rein elektrische Reichweite von bis zu 58 Kilometern. Seit Juni 2018 entsprechen zudem beide Antriebsvarianten der Euro 6d-TEMP Abgasnorm.

Die Technik im Kia e-Niro

Im Zentrum jedes Elektroautos stehen seit jeher die Batterie und ihre Reichweite. Im Fall des Kia e-Niro geht es um einen Lithium-Ionen-Polymer Akku mit wahlweise 39,2 oder 64 kWh Kapazität. Mit ihnen sind Reichweiten von 289 und 455 Kilometern möglich. Zu den beiden Batteriekapazitäten kommen jeweils eigene Motoren mit 136 sowie 204 PS Leistung. Die beiden E-Varianten beschleunigen den e-Niro spürbar schneller, als die beiden Hybridmodelle. In 9,8 und 7,8 Sekunden soll hier der Sprint auf 100 km/h möglich sein.

Die Ausstattungsvarianten des Kia Niro Hybrid

Der Kia Niro ist in den Ausstattungsvarianten Edition 7, Vision und Spirit verfügbar. Beginnen wir mit der Ausstattung des Kia Niro Hybrid. Hier kann selbst die Basisvariante Edition 7 mit interessanten Highlights, wie einer Rückfahrkamera und einem aktiven Spurhalteassistenten aufzeigen.

  • 16 Zoll Leichtmetallräder
  • Knieairbag für Fahrer
  • Frontairbag für Fahrer und Beifahrer
  • zwei Seitenairbags
  • zwei Vorhangairbags
  • aktiver Spurhalteassistent mit Lenkeingriff
  • Bluetooth Freisprecheinrichtung
  • Supervision-LCD-Display mit 4,2 Zoll beim Tacho
  • Infotainmentsystem: 8-Zoll-Touchscreen mit Smartphoneschnittstellen für Apple & Android
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik
  • Mittelarmlehne hinten inklusive Getränkehalter
  • Multifunktionslenkrad
  • Rückfahrkamera
  • LED-Tagfahrlicht

In der nächsten Ausstattungsstufe namens Vision kommen unter anderem folgende Features dazu:

  • Ablagefach im Gepäckraumboden
  • Frontkollisionswarner mit Bremseingriff und Fußgängererkennung
  • Tempomat
  • beheizbares Lederlenkrad
  • Lüftungsdüsen hinten
  • Parksensoren hinten
  • Regensensor
  • Schaltwippen beim Lenkrad
  • Stoff-Leder-Kombination bei den Sitzbezügen
  • Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
  • Stauassistent

Für mehrere Tausend Euro Aufpreis bietet der Kia Niro in der höchsten Variante Spirit eine große Ladung an zusätzlichem Komfort:

  • 18-Zoll Leichtmetallfelgen
  • 220-Volt-Steckdose hinten
  • Alu-Sportpedale
  • Außenspiegel elektrisch anklappbar
  • Digitaler Radioempfang
  • Fernlichtassistent
  • LED-Frontscheinwerfer
  • Induktives Aufladen für (geeignete) Smartphones
  • Supervision-LCD-Anzeige mit 7,0 Zoll
  • JBL Soundsystem
  • Navigationssystem
  • LED-Nebelscheinwerfer
  • Parksensoren vorne und hinten
  • Getönte Scheiben hinten
  • Schlüsselloses System mit Startknopf
  • Verkehrszeichenerkennung

Die Ausstattung im Kia Niro Plug-In Hybrid

In der Plug-In Variante bleiben die Ausstattungsstufen gleich. Nur ein paar Dinge verschieben sich von einer Stufe zur anderen oder kommen überhaupt neu hinzu. So enthält die Grundvariante Edition 7 im Vergleich zum klassischen Hybrid bereits Dinge wie das Ablagefach im Gepäckraumboden für das Ladekabel, den Frontkollisionswarner, den Tempomat, Lederbezüge für Lenkrad und Schaltknauf sowie den Stauassistenten.

In der mittleren Stufe Vision blendet der Innenspiegel bei Bedarf automatisch ab, die Parksensoren gibt es auch vorne und es kommt ein elektrischer Zuheizer hinzu. Die Spitzenvariante Spirit bring in den Plug-In Hybrid zusätzliche Assistenten für Querverkehr und Spurwechsel. Um ihn vom klassischen Hybridmodell etwas abzuheben, gaben die Entwickler dem Plug-In Modell zudem einige optische Highlights mit auf die Reise.

Die Ausstattung des Kia e-Niro

Auch beim Kia e-Niro haben die Designer verschiedene optische Akzente gesetzt, um ihn von den beiden anderen Varianten abzuheben. Bei der Ausstattung hat sich ebenfalls nur wenig geändert. Sie basiert größtenteils auf den Stufen des Plug-In Hybridmodells.

Für wen ist der Kia Niro am besten geeignet?

Mit dem Kia Niro erleben wir einen weiteren Beweis, dass Elektromobilität durchaus leistbar und dennoch komfortabel sein kann. Mit seinem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis eignen sich der Niro ideal als umweltfreundlicher(er) Begleiter im Alltag und als kompaktes jedoch trotzdem geräumiges Familienauto. Die bei Kia üblichen 7 Jahre Garantie sind ein weiteres gutes Kaufargument. Die Garantie gilt übrigens auch für die Batterie.