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Kia EV6

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Stärken

  • Blitzschnelles Laden
  • Gute reale Reichweite
  • Große Antriebsauswahl

Schwächen

  • Wenig Kopffreiheit im Fond
  • Abgeknickte Sitzhaltung hinten wegen der Batterie im Unterboden
  • Lieferzeit beträgt aktuell rund 12 Monate

Kia EV6: Vollelektrischer Hightech-Crossover

Anfang 2021 brachte Hyundai den Ioniq 5 mit seiner blitzschnellen 800-Volt-Ladetechnik auf den Markt. Zu diesem Zeitpunkt ein Novum im Mittelklasse-Segment – Vorreiter der Lade-Architektur war Porsche mit dem Oberklassemodell Taycan. Nur kurze Zeit später zieht Kia mit dem Schwestermodell Kia EV6 nach – auf der gleichen Basis, ebenfalls mit der innovativen 800-Volt-Technologie, aber im sportlich-eigenständigen Crossover-Design. Und überzeugt damit die europäische Fachpresse: Aktuell trägt der Kia EV6 den Titel „Auto des Jahres 2022“. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

1,9


Familien

2,5

Senioren

2,3

Transport

2,6

Preis/Leistung

2,3

Stadtverkehr

3,9

Langstrecke

2,7

Fahrspaß

2,6

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 03/2022

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

170 - 584 PS

Leistung

0 - 0 null

Verbrauch (komb.)

0 - 0 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

170 - 260 km/h

Höchstgeschwindigkeit

3.5 - 8.5s

von 0 auf 100 km/h

Kia EV6 technische Daten

Interessiert am Kia EV6

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Nur 18 Minuten Ladezeit bis zu 80 Prozent
  • bis zu 1600 Kilo Anhängelast. 
  • 7 Jahre Herstellergarantie (oder 150.000km)
  • hoher Langstreckenkomfort 
  • Preisabräumer: "Auto des Jahres" 2022
  • Head-Up-Display mit Augmented Reality

Technische Daten

Motorisierung

Nicht weniger als vier Motorvarianten bietet Kia für den EV6 – definitiv mehr, als die meisten Konkurrenten im Elektrobereich auf Lager haben. Das Spitzenmodell GT kommt mit einem allradgetrieben 585-PS-Aggregat. Die beiden günstigeren Varianten kommen mit Heckantrieb, während der 4x4-Antrieb die beiden Topvarianten zu echten PS-Protzen macht. 260 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,5 Sekunden sind mit der Topversion möglich. Das maximale Drehmoment liegt zwischen 350 Nm für die Basisversion und 740 Nm, die den Leistungsträger GT ordentlich in Fahrt bringen. Mit Ausnahme des ab Ende 2022 erhältlichen GT mit 430 kW Leistung ist bei allen EV6-Varianten bei 185 km/h Schluss – der Reichweite zuliebe. Die liegt je nach Akku (zur Auswahl stehen eine 58-kWh- und eine 77,4-kWh-Batterie) und Leistung zwischen 324 km (125kW/58kWh) und 528 km (168kW/77,4-kWh). Erfreulich: Laut ADAC Ecotest liegt der reale Verbrauch bei 470 Kilometern Reichweite – im Vergleich zur Konkurrenz nur eine relativ geringe Abweichung vom angegebenen Verbrauch unter Idealbedingungen. Dafür verantwortlich ist unter anderem auch die intelligente Rekuperation: In Abhängigkeit von Tempo, Strecken-Topografie und Abstand rollt der Kia EV6 mal aus oder bremst elektronisch ab – und sorgt so für maximale Effizienz. Der Stromer aus Korea scheint tatsächlich langstreckentauglich zu sein! Fast zu schön, um wahr zu sein, klingt auch die Ladezeit des Kia EV6: Mit der 800-Volt-Technik soll der Akku des Crossover-Stromers in nur 18 Minuten zu 80 Prozent geladen sein. Der Strom für 100 Kilometer wird mithilfe der innovativen Lade-Technologie sogar in weniger als fünf Minuten ins System eingespeist. Nützliches Zusatzfeature: Die sogenannte Vehicle-to-load-Funktion macht es möglich, ein anderes E-Fahrzeug aufzuladen oder auch ein externes Gerät, wie etwa einen Fernseher oder einen Elektrogrill, zu betreiben.

Abmessungen

Dank 2,9m Radstand bietet der Innenraum des EV6 reichlich Platz. Im Cockpit sitzt man mit viel Kopf- und Schulterfreiheit extrem luftig. Auf der Rückbank fällt vor allem die Beinfreiheit positiv auf. Allerdings stehen die Füße wegen der im Unterboden integrierten Batterie recht hoch auf. Nutzt man die volle angegebene Reichweite mit 528km, können einem die Beine da schon mal einschlafen. Positiv: Zusätzlich zum 490 bis 1300l fassenden Kofferraum gibt es einen Frunk, der je nach Antriebsart 52l (Heckantrieb) oder 20l (Allrad) fasst.

Bauzeit Seit Oktober 2021
Länge, Breite, Höhe 4,680 m x 1,880 m x 1.550 m
Radstand 2,9m
Kofferraumvolumen 490 – 1.300 l
Leergewicht 2.101 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 2.530 kg
Drehmoment 605 Nm
Höchstgeschwindigkeit 185 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,2 s
Batteriekapazität 77kWh
Verbrauch kombiniert (WLTP) 16,5 bis 17,2 kWh/100 km
Elektrische Reichweite kombiniert
  • 324 km (125 kW/58-kWh-Akku)
  • 528 km (168 kW/77,4-kWh-Akku)
  • 506 km (239 kW/77,4-kWh-Akku)
  • 424 km (430 kW/77,4-kWh-Akku)
CO2-Emissionen 0 g/km
Ladeleistung 2,3-11,0 kW AC; 50,0-240 kW DC
Ladezeit
  • 07:45 h bei 11 kW AC (77,4 kWh-Akku)
  • 00:18 h bei 225 kW DC bis 80% (77,4 kWh-Akku)

Varianten

Die drei Varianten des Kia EV6 Baseline, GT-line und GT unterscheiden sich nicht nur in ihrer Ausstattung, auch die Motoren sind unterschiedlich. Die Baseline kommt mit 170 PS, Fernlicht- und Spurhalteassistent, Sitzheizung und verstellbaren Sitzen. Bei der GT-line mit 229 PS bekommt der Kunde unter anderem Türeinstiegsleisten in Alu-Optik, Veloursledersitze, Applikationen in Wagenfarbe an Front, Seiten und Heck geboten. Bei der Ausstattungsvariante GT können Käufer zwischen 325 und 585 PS wählen. Obendrauf bietet Kia im GT unter anderem Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, Veloursledersitze im GT-Design und 21-Zoll-Räder.

Preis

Mit 44.990 Euro ist die Basisvariante gut 3000 Euro teurer als Konzernbruder Ioniq 5. Die Ausstattung GT-line ist ab 50.990 Euro zu haben und für das Topmodell EV6 GT verlangt Kia 65.990 Euro. Als reines Elektrofahrzeug mit einem Kaufpreis unter 40.000 Euro wird die Basisversion Baseline mit 9.000 Euro E-Prämie gefördert. Für die GT-line stehen 7.500 Euro Förderprämie zur Verfügung. Die Topvariante liegt mit 65.990 Euro über den förderfähigen Kosten für ein E-Auto.

Design

Exterieur

Wie auch der direkte Konkurrent Ford Mustang Mach-E gibt sich der Kia EV6 als Coupé mit SUV-Anleihen. Und irgendwie ist auch noch ein bisschen Kombi mit dabei. Ein echter Crossover eben. Die Dachlinie fällt coupéhaft sanft nach hinten ab, beplankte Radläufe sorgen für den bulligen SUV-Charakter. Die Silhouette erinnert dagegen eher an einen hochgelegten Kombi als an ein SUV. Auf den Kia-typischen Tigernose-Grill verzichten die Designer beim EV6 und setzen damit – anders als viele Konkurrenten – die Antriebstechnologie auch formal um, denn der Kühlergrill ist beim Elektroantrieb streng genommen überflüssig. Dafür unterstreicht Kia lieber E-Auto-spezifische Designmerkmale: Ein schmaler Zierstreifen über den Schwellern steigt im Bereich der hinteren Türen nach oben an und lässt den EV6 noch aerodynamischer wirken. Für die Extra-Portion Sportlichkeit sorgen ein Dachkantenspoiler und eine Lippe auf dem Heckdeckel.

Interieur

Großzügig in jeder Hinsicht geht es im Innenraum des Kia EV6 zu. Der lange Radstand von 2,9 Metern sorgt für wirklich viel Raum. Und den nutzt Kia geschickt für ein besonderes Komfort-Feature: Die Vordersitze lassen sich per Knopfdruck zum Schlafsitz umfunktionieren: Fahrer- und Beifahrer-Sitz bilden dann eine beinahe ebene Liegefläche. Wäre die Ladezeit des EV6 nicht so verdammt kurz, würden die bequemen Liegen glatt zum Power-Nap während des Strom-Tankens einladen. Ungewöhnlich auch die schwebende Mittelkonsole, die sich ein bisschen wie der Bug einer Motoryacht nach vorne schiebt und Platz für Drehregler zur Regulierung der Stärke der Rekuperation und zur Einstellung der Fahrmodi bietet. Zwei große 12,3-Zoll-Displays sitzen übersichtlich nebeneinander und unterstützen die Fahrt mit dem neusten Elektroauto des koreanischen Herstellers. Mit an Bord ist außerdem ein Head-Up-Display mit Augmented Reality. So können zum Beispiel Navigationshinweise direkt „auf die Straße“ projiziert werden. Sehr vorbildlich: Pro Auto wurden laut Hersteller über 100 PET-Flaschen recycelt und zu Sitzbezügen verarbeitet. 

kia-ev6-interieur

Sicherheit

Zu den wichtigsten Sicherheits-Features im Kia EV6 zählt ein Autobahnassistent, der teilautonomes Fahren ermöglicht, indem sich der Wagen am vorausfahrenden Auto orientiert. Insgesamt ist die aktive Sicherheitsausstattung bereits ab Werk recht umfangreich. Der koreanische Crossover bringt unter anderem Notbremssystem samt Kollisionswarner, adaptive Geschwindigkeitsregelung mit automatischer Geschwindigkeitsanpassung und Lenkassistenten serienmäßig mit. Diese Sicherheitssysteme sind verfügbar:

  • Frontairbags, Fahrer und Beifahrer
  • Safe Exit Assist (SEA) – Ausstiegsassistent
  • Intelligentes Scheinwerfersystem
  • Autobahnassistent
  • Spurwechselassistent
  • Totwinkelassistent
  • Querverkehrswarner
  • Remote Smart Parking Assist
  • Notbremsassistent
  • Kollisionswarner
  • Geschwindigkeitsregelanlage

FAQ

Alternativen

Am nächsten dran am EV6 ist sicherlich dieser Konkurrent: Der Ioniq 5 von Hyundai basiert auf der gleichen Konzernplattform E-GMP (Electric-Global Modular Platform) – innen wie außen gibt sich das Kia-Modell aber deutlich sportlicher. Auch die technischen Daten weichen leicht ab: Beide Autos gibt es mit zwei Akkupaketen. Mit 77,4 kWh hat die größere Version des EV6 fast zwei kWh mehr als der Ioniq 5. 41.900 Euro Startpreis machen den Hyundai-Zwilling gut 3.000 günstiger als den EV6. Ebenfalls vergleichbar: der VW ID.5. Auch beim deutschen Konkurrenten sinkt die Dachlinie im sanften Coupé-Schwung ab und wird von einem sportlichen Stufenheck ergänzt. Den Elektro-Crossover aus dem Hause VW gibt es für 46.515 Euro Startpreis. Reichweite und Ausstattung sind vergleichbar, trotzdem ist der VW 1.500 Euro teurer als der Koreaner und kann keine ultraschnellen Ladetechnologie aufbringen… Noch Fragen?

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