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Mazda CX-3

Mazda CX-3

Motoren des Mazda CX-3

Der Mazda CX-3 ist das mittlerweile kleinste SUV bzw. Kompakt-SUV der Mazda Motor Corporation - oder anders ausgedrückt die Konsequenz auf die Modelle Mazda CX-9, CX-7 und CX-5 in absteigender Größenordnung. Allerdings war die Produktion des CX-7 bis Ende 2012 bereits stufenweise heruntergefahren und letztlich ganz beendet worden, um Kapazitäten für die begehrteren, kleineren SUVs zu schaffen - so nun auch für den Mazda CX-3, der die Lücke durch den CX-7 schließt und an den großen Erfolg des CX-5 anknüpfen soll...Weiterlesen

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Mazda CX-3 - Karosserieform

Mazda CX-3 - Außenfarbe

Mazda CX-3 - Top Angebote

Seit Juni 2015 ist das Modell auf dem deutschen Markt erhältlich, nachdem es im März zuvor auf dem Genfer Autosalon seine Premiere feierte. Kompakt-SUVs gibt es mittlerweile zu Hauf, so muss der CX-3 sich auch gleich gegen eine ganze Horde an klassengleichen Modellen beweisen, zu denen unter anderem der Audi Q3, der Fiat 500X, der Nissan Juke, der Opel Mokka, der Ford Ecosport, der Nissan Qashqai, der Chevrolet Trax, der VW Taigun, der Skoda Yeti gehören. Preislich geht es bei rund 18.000 Euro los, mit genau einer Null weniger schlägt der optionale Allradantrieb beim Diesel zu Buche - was der CX-3 außerdem an Technik und Ausstattung bereit hält, erfahren Sie hier:

Für den Antrieb kommen die 2012 eingeführten Vierzylinder-Skyactiv-Motoren auf Euro-6-Standard zum Einsatz. Im Benzinsegment wird das 2,0-Liter-Aggregat vom Mazda3 übernommen, bei den Selbstzündern stammt der 1,5-Liter-Turbomotor vom Mazda2, und zwar wie folgt: Der Skyactiv-G 120 vom Mazda3 mit 88 kW (120 PS bei 6.000 U/min) bekommt beim CX-3 das Kürzel FWD für den obligatorischen Frontantrieb hinzu und ist wahlweise mit Sechsgangschalt- oder Sechsstufenautomatik-Getriebe erhältlich. Der gleiche Motor, jedoch mit einer Leistung von 110 kW (150 PS bei 6.000 U/min), ist im Modell CX-3 Skyactiv-G 150 AWD verbaut - dem Namen nach ist dieses Modell mit Allradantrieb ab Werk ausgestattet. Wer sich hier jedoch merkbar höhere Fahrleistungen erhofft, wird wohl enttäuscht sein, denn in Sachen Drehmoment liegen die beiden Modelle mit 204 Nm bei 2.800 U/min gleichauf und auch in Sachen Beschleunigung nehmen sich das 120er- und 150er-AWD-Modell mit rund neun Sekunden von 0 auf 100 km/h nicht viel (mit Automatikgetriebe etwa eine Sekunde mehr). Der Verbrauch kann mit 5,8 bis 6,4 Litern Super pro 100 km (laut Herstellerangaben) als durchschnittlich bewertet werden, wobei interessant ist, dass beide Varianten bei Nutzung des Automatikgetriebes mit etwas weniger Sprit auskommen sollen, als mit Handschaltung. Der Schadstoffausstoß wird mit 137g CO2 pro km beim 120 FWD und mit 150g beim 150 AWD angegeben. Im Dieselsegment setzt der japanische Hersteller auf die Turbo-Motorisierung Skyactiv-D 105 mit 77 kW (105 PS bei 4.000 U/min) und 270 Nm (bei rund 2.000 U/min) aus dem Mazda2. Auch hier teilt sich der Mazda CX-3 in die Varianten FWD und AWD auf, wobei letztere ebenfalls optional mit Schalt- oder Automatikgetriebe zu je sechs Gängen erhältlich ist. Das Modell CX-3 Skyactiv-D 105 FWD ist zur Ausnahme nur mit Vorderradantrieb zu haben und scheint auch ohne Automatik mit vier Litern Diesel pro 100 km und 105g CO2 pro km der ökonomischste CX-3 zu sein. In verschiedenen Tests schnitt die Allradvariante mit Automatik insgesamt etwas schlechter ab als die Version mit Schaltgetriebe, nicht zuletzt da sich auch die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h um rund eineinhalb Sekunden verzögert. Im Hinblick auf Autobahnfahrten und Höchstgeschwindigkeiten liegen die Diesel-Modelle mit knapp über 170 km/h Spitze wie gewohnt etwas unter den höher-drehenden Benzinern, die es auf 195 km/h und mehr schaffen.

Technik des Mazda CX-3

Der Mazda CX-3 stammt ebenso von der gleichen Plattform wie der Mazda2, mit dem er sich auch den Radstand teilt, ist aber nur in einer Karosserievariante verfügbar, wie die meisten anderen Kompakt-SUVs auch. Seine Abmessungen entsprechen im Übrigen fast exakt denen des Opel Mokka, mit dem er daher später auch verglichen werden soll. Der Allradantrieb fällt wie bei so gut wie allen kleinen SUVs unter die Kategorie "bedingt geländetauglich", es handelt sich also um einen zuschaltbaren, und nicht permanenten Allradantrieb, der regulär im Frontantrieb läuft und erst bei Schlupf ein Drehmoment zusätzlich auf die Hinterachse überträgt, so dass eine bessere Traktion erreicht werden kann. Bekanntlich bringt dies in Sachen Verbrauch jedoch kaum Vorteile, da der hintere Antriebsstrang auch im Leerlauf mitdreht und somit Verluste entstehen, die sich an dem im Schnitt um 0,6 Liter pro 100 km höheren Spritverbrauch der CX-3 AWD-Modelle zeigen. Zwar punktet der SUV mit einem serienmäßigen Start-Stopp-System, insgesamt fährt sich das Modell aber zu Recht die übliche Kritik an Mini- und Kompakt-SUVs ein: Prestige olé, echtes Geländefahrzeug weit gefehlt.

Ausstattung des Mazda CX-3

Innen besticht der CX-3 mit unerwartet feiner und zugleich umfangreicher Ausstattung, ähnlich dem Mazda2 und Mazda3: So ist der Siebenzoll-Touchscreen-Bildschirm beispielweise in einem gepolsterten statt mit Plastik überzogenen Armaturenbrett eingebettet, darüber befindet sich ein ausklappbares Head-Up-Display. Mehr als nur Prestige bieten diese Instrumente eine für ein Modell der Kompaktklasse beachtliche Sammlung an Assistenzsystemen, wie etwa ein Navigationssystem, dass sich alternativ zur Touch-Bedienung auch über einen Drück-Drehknopf auf der Mittelkonsole einrichten lässt. Hinzu kommen ein Notbrems-, ein Spurhalte- sowie ein Fernlichtassistent und für das kleine Fahrzeugsegment ebenfalls besonders: ein adaptiver Tempomat, der über Radar den Abstand zum Vordermann hält. Beim Verstauen des Gepäcks gibt es wie gewohnt zwei Optionen: Die Vollbelegung des Kofferraums erlaubt bis zu 400 Liter - werden zusätzlich die Rücksitze umgeklappt, sind bis zu 1.500 Liter möglich.

Der Mazda CX-3 im Vergleich zum Opel Mokka

Länge und Breite des CX-3 kommen wie gesagt fast exakt dem Opel Mokka gleich, der seinerseits technisch auf dem Chevrolet Trax basiert. Selbst der vom Mazda2 übernommene Radstand weicht gerade einmal um 1,5 Zentimeter vom Mokka ab. Einen elementaren Unterschied gibt es aber doch: Der CX-3 wirkt etwas mehr wie ein hochgelegtes, viertüriges Coupé als der Mokka, was sich an der geringeren Gesamthöhe vor allem im Bereich der Hintersitze bemerkbar macht - hier ist der CX-3 doch um ganze zwölf Zentimeter niedriger als sein Mokka-Pendant. Bekanntermaßen ist bei den kleinen SUVs jedoch eher die Beinfreiheit im Fond ein Problem, denn die Kopffreiheit - und die ist ob im Hinblick auf den Mazda2 als Basis oder den Opel Mokka als Vorbild eher weniger üppig.

Fahrzeugbewertungen zu Mazda CX-3

6 Bewertungen

4,9

Technische Daten Mazda CX-3

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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