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Suzuki Geländewagen

Geländewagen aus dem Hause Suzuki

An der Modellpalette von Suzuki lässt sich sehr gut beschreiben, wo der Unterschied zwischen SUV und Geländewagen ist. Dies überrascht manchen Laien deshalb, weil gerade Suzuki ein traditioneller Hersteller kleiner Geländewagen ist. Autofahrer, die gewohnt sind, Kompaktklasse zu fahren, überschätzen häufig die Größe von Geländewagen. Der amerikanische Hummer H1 (HMMWV, Spitzname “Hammwieh”) beispielsweise ist 8,5 cm kürzer als ein aktueller VW Passat. Seine optische Größe resultiert aus der Höhe (2 m) und Breite (2,20 m) sowie der Bodenfreiheit.Die Bodenfreiheit ist ein typisches Merkmal, mit dem sich auch bei Suzuki der Geländewagen vom SUV unterscheidet. Die technischen Voraussetzungen (Geländeuntersetzung, Sperrdifferenzial, Allradantrieb) sind zuweilen bei SUVs besser als bei Geländewagen. Diese glänzen dagegen unter anderem mit sehr kurzen Karosserieüberhängen (Böschungswinkel) und einem robusten Aufbau. Starrachsen und Blattfedern finden sich fast nur noch bei Geländewagen.Die scheinbare Größe täuscht auch bei Suzuki Geländewagen über die Innenraumgröße hinweg. Der Jimny (1998-2005), direkter Nachfahre der Ahnenreihe LJ (1978-82) und SJ410/SJ413/Samurai (1982-2004), ist bei 3.8 m Maximallänge 17 cm kürzer als ein VW Polo. Der kleine Suzuki ist andererseits 55,5 cm länger als ein Jeep CJ5 (1954-83) mit 6,9-Liter-V8-Motor. Vom “Eljot” bis zum Samurai gab es die “Susis” als Cabrio, Kastenwagen und Pick-up. Der Jimny war immerhin noch geschlossen und offen zu haben.Wer nach Vernunft und Nutzwert fragt, ist hier aber fast generell an der falschen Adresse. Es ist im Trialsport bekannt, dass bei Geländewagen Suzuki ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit zeigt. Sie bieten aber nur wenig von dem, was der normale Autofahrer im Alltag benötigt. Das fängt beim knappen Raumangebot an und hört beim mäßigen bis völlig fehlenden Komfort auf. Die Suzuki Geländewagen sind Arbeitsgeräte, die unter anderem von Förstern gern genutzt werden.Der Suzuki Vitara kam - offen und geschlossen - 1988 erstmals auf den Markt und sollte den SJ langfristig ablösen. Der Vitara orientierte sich bereits zu den SUVs. Dafür zeigt er Größe bei Innenraum und Komfort.Der Suzuki Equator ist ein geländegängiger Pick-up, der offiziell von 2009 bis 2012 nur in den USA verkauft wurde. Die Reihen Ignis und SX4 sind eindeutig SUVs.

Vitara für lebhafte Autofahrer.

Gebrauchtwagenkäufer, die Spaß und Vernunft verbinden wollen, sind bei der Vitara Baureihe richtig. Fahrzeuge, die durch Tieferlegung und Breitreifen optisch aufgewertet wurden, sind, so die Hoffnung, nie im harten Gelände gewesen. Vor allem der gebraucht sehr begehrte Grand Vitara ist mehr ein SUV denn ein Wühler. Dies gilt noch mehr für den Suzuki XL7 (2007-2009), designierter Nachfolger des Suzuki Grand Vitara XL-7 (2001-2005). Beide sind zu lang und “unten herum” mit zuviel Blechschmuck ausgerüstet, um einen herzhaften Ritt durchs Gelände überstehen zu können.

Rasante Entwicklung der Motorenpalette.

Die Motorisierung kann auch für Interessenten gebrauchter Suzukis ein heikles Thema werden. Eine richtige Auswahl gibt es fast nur bei den späteren und aktuellen (Grand) Vitara-Baureihen. Hier reicht das Angebot von Vierzylinder-Dieselmotoren bis V6-Benzinern. Beim älteren SJ410 und insbesondere beim LJ 80 muss sich der Kunde mit Leistungen bis 45 PS zufriedengeben. Reisetauglichkeit ist nicht wirklich ihre Stärke.