Diesel und Benziner auf dem Rückzug - aber es gibt Ausnahmen

Der deutsche Pkw-Flottenmarkt hat 2025 gegen den Trend nachgegeben. Während der Gesamtmarkt dank eines starken zweiten Halbjahres um 1,4 Prozent zulegte, gingen die Neuzulassungen im Flottengeschäft laut Dataforce um 4,6 Prozent zurück. Dennoch sprechen die Branchenexperten vom viertbesten Jahresergebnis nach 2019, 2023 und 2024.
In der Markenrangliste behauptete besonders der Volkswagen-Konzern die Spitzenpositionen, blieb aber um 2,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Mit 21,5 Prozent erreichten die Wolfsburger den höchsten Flotten-Marktanteil seit 2016. Skoda legte um 3,0 Prozent zu und rückte auf Platz zwei vor, zudem stellten die Tschechen mit dem Octavia das erfolgreichste Flottenmodell des Jahres.
Große BMW-SUVs überwiegend mit Diesel unterwegs
Treiber im Jahresendspurt waren elektrische Modelle. Der Anteil reiner Elektroautos stieg 2025 im Flottenmarkt um mehr als sieben Prozentpunkte auf knapp 24 Prozent, Plug-in-Hybride legten um sechs Punkte auf 16,4 Prozent zu. Benzin- und Dieselanteile fielen deutlich und liegen inzwischen jeweils unter 30 Prozent.
Die Zahlen beziehen sich jeweils auf den sogenannten relevanten Flottenmarkt – also die gewerblichen Zulassungen ohne Mietwagengeschäft und Eigenzulassungen von Handel und Herstellern.
Während der Dieselanteil sowohl im Gesamtmarkt als auch im Flottengeschäft weiter zurückgeht, greifen bei BMW nach wie vor viele Kunden zum effizienten Selbstzünder. Besonders gefragt sind dabei die SUV-Baureihen X4 und X5, in denen der Dieselanteil weiterhin über 50 Prozent liegt.
Doch damit nicht genug: Beim X7 klettert der Dieselanteil sogar auf rund 75 Prozent. Spitzenreiter ist allerdings der BMW X6 – hier entscheiden sich weiterhin 78,2 Prozent der Kunden für den Reihensechszylinder-Diesel. (Text: hh/sp-x, tv | Bilder: tv/as24)
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