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Land Rover Range Rover Evoque

Land Rover Range Rover Evoque

Kompakter Geländewagen im eleganten Coupé-Design

Mit dem Range Rover Evoque startete der britische Spezialist für Geländewagen 2011 seine 6. Modellreihe. Das polari-sierende Crossover-Konzept aus SUV und Coupé wurde zum Überraschungserfolg und bekam 2019 eine 2. Generation. Über 41.000 Exemplare des kompakten SUVs sind in den ersten sieben Jahren auf Deutschlands Straßen gekommen und ziehen die Blicke auf sich. Gegen die Konkurrenz führt er sein eigenwilliges Design und seine Geländetauglichkeit ins Feld. Weiterlesen

Technische Daten Land Rover Range Rover Evoque

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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Karosserieform

Außenfarbe

Der Range Rover Evoque wird 2011 neues Einstiegsmodell von Land Rover

Design-Crossover aus kantigem SUV und elegantem Coupé

Mit Geländewagen kennt sich Land Rover bestens aus. Somit ist der Range Rover Evoque nicht nur ein SUV für die Stadt, sondern auch für Ausflüge in schwieriges Terrain geeignet. Doch mit dem Evoque wollte der britische Hersteller nicht einfach nur in gewohnter Tradition einen kompakten Geländewagen schaffen, sondern imagemäßig ganz neue Wege gehen und eine Zielgruppe außerhalb der typischen SUV-Fans und Land-Rover-Liebhaber erreichen. Dafür haben die Designer die kantige Form und den hohen Kühlergrill eines SUVs mit der lang abfallenden Dachlinie eines eleganten Cou-pés gekreuzt – und herausgekommen ist ein sehr anmutiger Crossover-Geländewagen. Von vorne unterscheidet er sich von seinen großen Brüdern vor allem durch den Kühlergrill mit Lüftungseinlässen in Wabenform und durch die schmalen Scheinwerfer. Dabei basiert er auf der gleichen Bauplattform wie der Land Rover Freelander und hat sich von diesem die Allradtechnik abgeschaut. Allerdings ist er als erster Range Rover überhaupt auch als reiner Frontantriebler zu haben. Dadurch spart er 75 Kilogramm Gewicht und fast einen Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, büßt jedoch seinen Vorteil im Gelände ein. Mit insgesamt 4,37 Meter Länge und 1,90 Meter Breite zählt der Evoque zu den Kompakt-SUVs und ist somit für allem für Einsteiger in das Segment der Geländewagen interessant. Im Vergleich zum Land Rover Discovery Sport – der Nachfolger des Land Rover Freelander – zielt der Evoque auf Fahrer mit Premiumanspruch ab, die durch das markante Design auffallen möchten.

Als Dreitürer, Fünftürer & ab 2016 als Cabrio

Eigentlich steht die Marke Land Rover nicht gerade für experimentierfreudige Automodelle, sondern traditionell für stabile Geländewagen wie den Land Rover Defender und luxuriöse SUVs wie den Range Rover. Mit dem Land Rover Freelander hat der Hersteller in den 1990er Jahren seine Produktpalette zunächst um ein kleineres Modell in Richtung Einsteiger erweitert. Gut zehn Jahre später präsentierte er den Land Rover LRX als Con-cept Car auf der Autoshow in Detroit und legte damit schon mal die Richtung für den späteren Evoque fest. 2011 kam der neue Kompakt-SUV dann als dreitürige Coupé-Variante mit niedrigem Dach und als Fünftürer auf den Markt. Die 1. Ge-neration wurde unter der Bezeichnung L538 bis 2018 produziert, wobei 2015 auf dem Auto-Salon in Genf eine überarbei-tete Version ins Rampenlicht rückte. An den Stoßfängern, Scheinwerfern und am Kühlergrill gab es ein paar zarte Retu-schen sowie im Innenraum und beim Infotainment-Programm. Unter der schicken Hülle hielten neue Varianten des Die-selmotors und ein erweitertes Fahrprogramm für den Offroad-Einsatz Einzug. 2016 kam dann noch das Cabrio als Ka-rosserie-Version hinzu, welches rund 15 % der Evoques auf deutschen Straßen ausmacht. Ein Cabriolet ist in der Land-Rover-Familie nichts Ungewöhnliches: Schon 1948 stand für den allerersten Land Rover eine Cabrio-Version zur Verfü-gung. Die 2. Generation mit der Bezeichnung L551 ging 2019 zunächst nur als Fünftürer an den Start, Coupé und Cabrio stehen noch nicht auf der Liste. Um das auffällige Design des Evoque beizubehalten, wurden nur Kleinigkeiten des Vor-gängers angepasst. So bekam der SUV schmalere Scheinwerfer, ins Türblech eingelassene Griffe und ein paar weniger Kanten auf der Oberfläche – ganz nach dem Vorbild des größeren Range Rover Velar , der 2018 mit dem Titel „World Car Design of the Year“ ausgezeichnet wurde. Im Gegensatz zum Velar und zum Jaguar F-Pace setzt der Evoque jedoch auf einen schwereren Stahlrahmen statt auf eine leichte Aluminium-Plattform. Obwohl der Evoque seine Länge beibehalten hat, ist das Platz-angebot im Innenraum dank größerem Radstand gewachsen. Außerdem hat der Kofferraum um 10 % zugelegt, sodass nun fast 600 Liter bzw. 1.383 Liter Volumen bei umgeklappter Rückbank transportiert werden können.

Mit dem Coupé ins Gelände – das kann nur der Evoque

BMW X1 , Mercedes GLA und Audi Q3 heißen die stärksten Konkurrenten für den Land Rover. Hier sind die Rollen relativ klar verteilt. Der Mercedes bleibt nahe am Asphalt und erinnert eher an einen Pkw als an einen SUV. Das schränkt auch den Platz und die Rundumsicht im Innenraum ein, dafür trumpft er mit einem sparsamen Motor und einer agilen Fahrweise auf. Der BMW X1 überzeugt hingegen mit viel Platz, einem kräftigen Motor, gutem Komfort, üppiger Ausstattung und perfekt abge-stimmter Fahrdynamik. Nur bei der Federung könnte noch nachgebessert werden. Auch der Audi Q3 will es jedem Fah-rer recht machen und liefert ein stimmiges Gesamtpaket ab, dem die Konkurrenz kaum etwas entgegenzusetzen hat. Während der Audi jedoch in der Masse untergeht, kommt an dem schnittigen Evoque kaum ein Blick vorbei. In Sachen Leistung und Handling muss der Land Rover aufgrund seines hohen Gewichts der Konkurrenz den Vortritt überlassen. Doch das entspannte Cruisen macht im luxuriösen Cockpit des SUV-Coupés mächtig viel Spaß und spätestens im Gelände hängt der Evoque seine Mitstreiter ab. Denn während viele andere SUVs doch eher für die Straße gebaut sind, spiegelt sich im Land Rover die langjährige Gelände-Erfahrung wieder:

  • große Bodenfreiheit,
  • großer Böschungswinkel,
  • All Terrain Progress Control,
  • optionales Surround-Kamerasystem,
  • Sensor für Gewässertiefe.

Mit Elektrounterstützung wird der Evoque zum Mildhybrid

Zur Markteinführung 2011 gab es den Evoque in einer Benzin- und drei verschiedenen Diesel-Varianten – alle mit vier Zylindern. Der 2,0-Liter-Ottomotor Si4 mit Direkteinspritzung kam von Ford und lieferte 240 PS, ab 2017 sogar 290 PS. Der Dieselmotor mit Turbolader und Common-Rail-Einspritzung von der Groupe PSA wurde wahlweise mit 150 oder 190 PS verbaut. Später kamen noch eine 180- und eine 240-PS-Variante hinzu. Wer jedoch den günstigeren Evoque ohne Allradantrieb haben wollte, der musste sich mit dem 150-PS-Dieselmotor eD4 begnügen. Mit der Modellpflege 2015 wurden die Motoren etwas leichter und sparsamer – passend zur Euro-6-Abgasnorm. Der sparsamste Motor eD4 ver-braucht 4,1 Liter auf 100 km. Die Motorenpalette für die 2. Generation stammt vom Jaguar E-Pace und reicht beim 2,0-Liter-Benziner von 200 bis 300 PS und beim 2,0-Liter-Dieselmotor von 150 bis 240 PS. Auch hier gibt es wieder Vorderrad- und Allradantrieb, wobei die Modelle mit Allrad einen 48-Volt-Lithium-Ionen-Akku im Unterboden verbaut haben, um die Leistung durch einen Elektroantrieb zu unterstützen. Als nächstes ist ein Plug-in-Hybrid-Antrieb geplant.

Fazit

Wer gern im Platzangebot und Luxus eines SUVs schwelgt, aber nicht so kantig und bullig daherkommen will, für den ist die Fusion aus Geländewagen und Coupé genau die richtige Wahl. Zum einen für Einsteiger aus dem Pkw-Segment, die sich erst einmal an einen Geländewagen gewöhnen möchten, zum anderen für eingesessene SUV-Fans, die auch mal eine andere Seite des Geländewagens kennenlernen wollen. Dabei verliert ein gebrauchter Range Rover Evoque durch die eleganten Coupé-Züge nichts von seiner Geländetauglichkeit, außer es fehlt der Allradantrieb. Ansonsten ist der SUV je nach Ausstattungs-Paket mit allerlei komfortabler Technik, Sensoren und Kameras versehen, die einen Geländeaus-flug auch für ungeübte Fahrer zum Spaß werden lassen und an vielerlei Stellen unterstützend eingreifen.

Fahrzeugbewertungen zu Land Rover Range Rover Evoque

18 Bewertungen

4,9