Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2003 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 3.350 € bei 5 verfügbaren Angeboten.
Der Mercedes-Benz 180 (W 120) war ein oberer Mittelklasse-Wagen von Daimler AG mit selbsttragender Karosserie. Er kam 1953 als Nachfolger des 170 (W 136) auf den Markt und wird heute als 'kleiner Ponton-Mercedes' bezeichnet.
Ideal für:



















Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 01.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2003 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 3.350 € bei 5 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 2012. Auf AutoScout24 findest du dafür 9 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 2023 | 20.180 € | |
| 2022 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2021 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2020 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2019 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2018 | 16.500 € | |
| 2017 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2016 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2015 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2014 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2013 | 9.800 € | |
| 2012 | 6.799 € | |
| 2011 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2010 | 5.000 € | |
| 2009 | 3.999 € | |
| 2008 | 5.400 € | |
| 2007 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2006 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2005 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2004 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2003 | 3.350 € | |
Der erste Mercedes in der sogenannten Pontonform und mit selbsttragender Karosserie löste das aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts stammende Modell ab, das noch frei stehende Kotflügel aufwies. In den ersten Jahren des Wirtschaftswunders führte Mercedes, wenn auch später als andere Kraftfahrzeughersteller, die damals wegweisende Pontonkarosserie ein. Dies wurde zunächst von den eher konservativen Käufern von Mercedes-Pkw nicht durchgängig begrüßt. Möglicherweise wirkt der Mercedes-Benz 180 verglichen mit späteren Designs des Produzenten etwas plump.
An der Verarbeitungsqualität, den Fahreigenschaften und an der Technik wurde wenig Kritik laut. Der Antrieb des Mercedes-Benz 180 bestand bis 1957 aus dem technisch überholten M 136-Ottomotor des Vorgängers, dem Mercedes 170 V. Dessen Konstruktion stammte noch aus den 30er Jahren. Der Verbrauch des Dieselmotors im Mercedes-Benz 180 D lag bei drei bis vier Litern auf 100 Kilometer unter dem des Benzinmotors. Bei schwierigen Witterungsbedingungen galt die in den ersten Jahren montierte hintere Zweigelenk-Pendelachse als schwierig zu beherrschen. Sie wurde aus diesem Grund 1956 gegen eine Eingelenkpendelachse ausgetauscht.
Während Mercedes-Benz selbst ausschließlich eine viertürige Limousine vom Typ W120 auslieferte, produzierte der Karosseriehersteller Binz weitere Versionen von Karosserien für den Mercedes-Benz 180. Unter anderem fertigte Binz einen Kombi, der über die Vertragshändler von Daimler vertrieben wurde. Die eigenen Service-Fahrzeuge basierten auf dieser Karosserievariante. Diese Form von Personenwagen war in Europa in der damaligen Zeit noch weitgehend unbekannt.
Darüber hinaus entstand zwischen 1956 und 1958 ein Pickup - ähnlich dem US-amerikanischen Ford Ranchero -, um eine Importbeschränkung in Südafrika zu umgehen. Teilweise wurden die rechts gelenkten Fahrzeuge vollständig geliefert, teilweise vor Ort endmontiert. Die ebenfalls von Binz produzierten Krankenwagen des Typs wiesen als Kombi ein erhöhtes Dach und eine hintere Doppeltür auf. Der Hersteller Miesen fertigte eine weitere Form von Krankenwagen und passte, verglichen mit Binz, auch die Höhe der Seitenfenster der größeren Höhe des Wagendachs an. Insgesamt entstanden auf diese Weise 5.667 Sonderfahrzeuge, davon mehr als 50 % als 180 D.
1953 erschien als erster Ponton-Mercedes im September der 180. Dieser war wie sein Vorgänger, der Mercedes 170 S, mit einem 1,8 Liter-Motor mit 52 PS ausgerüstet. Auch der ab Februar 1954 gebaute Mercedes 180 D verfügte wie das Vorgängermodell über den 1,8 Liter-Dieselmotor mit 40 PS. Die Leistung dieses Antriebs wurde 1955 auf 43 PS gesteigert.
Ab Juli 1957 wurde der Mercedes 180, der intern als 180 a bezeichnet wurde, mit dem im neuen 190er vom Typ W 121 bereits im Vorjahr eingeführten, stärkeren 1,9 Liter-Motor ausgestattet, der jedoch auf 65 PS gedrosselt wurde. Der Wagen wurde, wie sein Pendant, in verbesserter Ausführung angeboten. Er wurde mit einem leicht breiteren Kühlergrill und größeren Rücklichtern sowie einem größeren Mercedes-Stern auf den Radkappen ausgeliefert. Ab August 1958 verfügte der 180 wie der 190er über Ausstellfenster in den vorderen Türen.
Anlässlich der IAA 1959 wurden die Mercedes Ponton-Vierzylinder modifiziert. Auf die vorderen Stoßstangenhörner wurde verzichtet, dafür erhielt der Wagen einen breiteren Kühlergrill. Im Mercedes 180 wurde auch die kräftigere Bremsanlage des Mercedes 190 montiert. Die Leistung der Antriebe in den Benzinern wurde auf 68 PS erhöht. Intern wurden diese mit dem Kennbuchstaben b versehen. Die Produktion des Mercedes 180 mit dem internen Kürzel c wurde bis Oktober 1962 fortgeführt.