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Mercedes-Benz A-Klasse

Mercedes-Benz A-Klasse

Zwei verschiedene Kompaktwagen unter einem Hut

Die A-Klasse ist eine Bezeichnung für eine Reihe von Kompaktwagen von Mercedes-Benz, die die Marke 1997 mit dem Mercedes-Benz Baureihe 168 erstmals einführte. Aus der A-Klasse entstand 2005 die Mercedes-Benz B-Klasse mit der-selben Spurweite, jedoch sind Radstand und Karosserie der Kompaktvans ein Stück größer. Innerhalb von vier Generati-onen entwickelte sich die A-Klasse vom Minivan zur flachen Limousine, was völlig verschiedene Zielgruppen anspricht. Weiterlesen

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Vom praktischen Minivan zum eleganten Kompaktwagen

Als Mercedes-Benz im Oktober 1997 seine Minivans mit Sandwichbauweise der Bodengruppe vorstellte, da stand der Hersteller mit dem innovativen Konzept zunächst allein auf weiter Flur. So startete die A-Klasse auch mit Vollgas durch und knackte 1999 die Marke von über 100.000 Neuzulassungen in Deutsch-land, womit das Auto Platz 7 im jährlichen Ranking erreichte. Der einzige Konkurrent bis dahin war der Audi A3, der von den Verkaufszahlen jedoch deutlich hinter der A-Klasse lag. Mitte der 2000er Jahre kam dann der BMW 1er in der Kompaktklasse hinzu und auch Volkswagen positionierte sich mit der Kombilimousine VW Golf Plus als Mitstreiter im Segment. Mit der Einführung der et-was größeren Mercedes-Benz B-Klasse grub sich der Hersteller selbst das Wasser ab, da beide Klassen eine ähnliche Zielgruppe hatten. Während die A-Klasse trotz neuer Modelle und neuer Posi-tionierung immer mehr Käufer einbüßte, legten Audi, BMW und Co. immer bessere Zahlen vor. Im Oktober 2004 ersetzte Mercedes-Benz die Baureihe 168 mit der Baureihe 169 – mit etwas größerer Spurweite und dem dreitürigen Coupé als Alternative zum Fünftürer. Mit der 3. Generation Mercedes-Benz W 176 ging der Hersteller ab 2012 ganz neue Wege und verabschiedete sich vom Sandwichboden-Konzept ebenso wie vom Minivan. Stattdessen ist die flachere und breitere A-Klasse ab der 3. Generation ganz klar bei den Kompaktwagen zu verorten. Bei der 4. Generation Mercedes-Benz W 177 legte die Marke 2018 sogar noch ein paar Zentimeter in der Länge drauf.

Neue Marschrichtung für die A-Klasse ab W 176 (2012)

Die A-Klasse von 2012 trägt die interne Bezeichnung Mercedes-Benz W 176 und kam im September 2012 auf den deut-schen Markt, nachdem sie bereits im vorigen März auf dem Genfer Auto-Salon offiziell vorgestellt wurde. Die mittler-weile 3. Generation der Mercedes-Benz A-Klasse schlug eine völlig neue Richtung ein als die Vorgänger aus den Baurei-hen 168 (seit 1997) und 169 (seit 2004): Der W 176 gehört mit seiner deutlich flacheren und breiteren Form nun vollends zur Kompaktklasse und hat sich endgültig aus dem Minivan-Segment verabschiedet. Anders als die beiden älteren Brü-der wurde die A-Klasse 2012 ausschließlich fünftürig und mit Steilheck sowie mit Schrägeck angeboten. Im Zuge der Ähnlichkeit mit der 2. Generation der Mercedes-Benz B-Klasse (W 246) basierte die A-Klasse nun auf der modularen Frontantriebsarchitektur statt auf der ehemals sandwichförmigen Bodengruppe. Optisch hat der W 176 kaum noch Ge-meinsamkeiten mit seinen Vorgängern. Das längere und flachere Fahrzeug orientiert sich eher an Eleganz und Sport-lichkeit als am praktischen Nutzen, spricht dafür aber wieder eher die Mercedes-Sprache. Ein edlerer Hauch entsteht allein schon dadurch, dass der Kühlergrill mit den Doppellamellen und dem großen Mercedes-Stern von den teureren Roadstern und Coupés abgekupfert wurde.

Motoren für den W 176 von Renault & aus der B-Klasse

Bei den allesamt vierzylindrigen Reihenmotoren des W 176 besteht ebenfalls Verwandtschaft zur Mercedes-Benz B-Klasse. Hier kamen die bereits bekannten Motoren OM 651 als Diesel- und M 270 als Benzin-Variante zum Einsatz. Dazu gesellte sich erstmals der aus einer Kooperation mit Renault stammende Dieselmotor OM 607. Bei den Benzinmotoren mit Direkteinspritzung startete die A-Klasse 2012 mit 122 bis 211 PS und bekam durch die neuen Topmodelle von AMG 2013 und 2015 einen ordentlichen Leistungsschub auf 360 bzw. 381 PS. Im Diesel-Bereich leistete die A-Klasse zur Markteinführung 2012 109 bis 170 PS, baute ihr Angebot in den kommenden Jahren jedoch zwischen 90 und 177 PS weiter aus. Beim 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe hat der Fahrer die Wahl zwischen drei verschiedenen Getriebemodi: das sparsame Economy-Programm, das zugstärkere Sport-Programm sowie die manuelle Gangschaltung am Lenkrad. Zwar kann bei den anderen beiden Programmen auch eigenhändig geschaltet werden, jedoch springt das Programm nach jeweils zehn Sekunden wieder zurück in den automatischen Modus.

Umfangreiche Ausstattung aus höheren Klassen für den W 176

In Sachen Sicherheit legt der W 176 bereits ab Serie einiges drauf: Als Klassenerster verfügt der Mercedes-Benz über ein Kollisionswarnsystem, das vor herannahenden Hindernissen warnt, während es sich zugleich auf eine Notbremsung vorbereitet. Hinzu kommen sieben Airbags und einige Sicherheitssysteme, die man bis dato nur aus höheren Klassen der Daimler-Abkömmlinge kannte, zum Beispiel den Müdigkeitswarner und eine Berganfahrhilfe. Gegen Aufpreis gibt es weitere Assistenten dazu:

  • einen zum Einparken,
  • einen fürs Fernlicht,
  • einen für den toten Winkel & das Halten der Spur,
  • einen zum Halten von Geschwindigkeit & Abstand,
  • einen zum Erkennen von Verkehrszeichen.

ABS, ESP, ASR, BAS, ein Start-Stopp-System, ein rundum verstellbares Multifunktionslenkrad, eine Klimaanlage sowie vierfach elektrische Fensterheber sind bereits bei der Basisversion mit an Bord. Darüber hinaus können Interessenten aus den drei Ausstattungslinien “Style”, “Urban” und “AMG Sport” wählen, die jeweils gegen Aufpreis ein bestimmtes Paket an Sonderausstattungen wie etwa Sitzheizung, abgedunkelte Scheiben, ein Panorama-Schiebedach, ein Multime-dia-System oder Bi-Xenon-Scheinwerfer zusammenfassen. Ebenfalls unter der Regie von AMG wurden die beiden Son-dermodelle A250 Sport und A220 CDI Sport entwickelt.

Komfortablere Rückbank im W 177

Sechs Jahre nach Einführung der 3. Generation bekam die A-Klasse einen neuen Vertreter: den Mercedes-Benz W 177. Wie sein Vorgänger orientiert sich der W 177 mit seiner niedrigen Karosserie an den kompakten Limousinen. Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,22 gehört die Limousinen-Variante sogar zu den strömungsgünstigsten Serienfahrzeugen der Welt. Der Radstand ist im Vergleich zum Vorgänger um drei Zentimeter gewachsen. Zusammen mit einer tieferen Sitzposition reagierte Mercedes-Benz auf die Kritik an der Rückbank des W 176 und erleichterte damit den hinteren Fahrgästen den Einstieg. Von der 4. Generation der A-Klasse war anfangs nur die fünftürige Steilheck-Limousine (W 177) verfügbar. In China kam 2018 noch das Stufenheck in Langversion (Z 177) dazu, während die restlichen Märkte eine Kurzversion (V 177) erhielten. Bereits auf dem Pariser Autosalon 2018 präsentierte AMG mit dem Mercedes-AMG A 35 das vorläufige Topmodell der Baureihe, das es seit 2019 auch als Stufenheck-Variante gibt. Ebenfalls in Paris war mit dem Mercedes-Benz W 247 das Pendant aus der B-Klasse zu sehen.

Der erste Mercedes mit dem persönlichen Assistenten

Alle für die 4. Generation erhältlichen Motoren sind mit Partikelfiltern ausgestattet. Zur Markteinführung bietet der Hersteller einen 1,3- und einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit Turbolader und Direkteinspritzung an, wobei der kleine Motor serienmäßig ein 6-Gang-Schaltgetriebe an Bord hat und der große Motor schon mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgtriebe ausgerüstet ist. Die Leistung bei den Benzinmotoren liegt zwischen 109 und 224 PS, wobei das AMG-Modell 306 PS ermöglicht. Bei den Dieselmotoren startete die A-Klasse mit einem 1,5-Liter-Vierzylinder mit Turbo-lader, Common-Rail-Direkteinspritzung und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Ende 2018 folgte ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und wahlweise 150 oder 190 PS. Der W 177 ist das erste Fahrzeug von Mercedes-Benz, das mit der Mercedes-Benz User Experience ausgestattet ist – einer intelligenten, persönlichen Assistenz-Software, die per Sprachsteuerung bedient wird. Zudem ist die A-Klasse nun erstmals mit Sicherheitssystemen der S-Klasse ausgestattet und kann teilautomatisiert fahren. Beim Euro-NCAP-Crashtest 2018 erhielt der Kompaktwagen dafür 5 von 5 möglichen Sternen.

Fazit

Unter dem Dach der Mercedes-Benz A-Klasse tummeln sich zwei sehr verschiedene Fahrzeuge: der Minivan aus den ersten beiden Generationen und der Kompaktwagen ab 2012. Ein Gebrauchtwagen aus der A-Klasse ist also entweder aufgrund der hohen Alltagstauglichkeit im kompakten Design (Baureihe 168 & 169) interessant oder doch eher als klassi-scher, eleganter Kompaktwagen mit einem hohen technischen Standard, der eben mehr nach einem Mercedes aussieht (W 176 & W 177).

Technische Daten Mercedes-Benz A-Klasse

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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