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Mercedes Sportwagen

Informationen zum Mercedes Sportwagen

1954 war das Geburtsjahr einer der legendärsten Mercedes Sportwagen. Der W 198, auch Mercedes 300 SL genannt, wurde wie die einige der Sportwagen von Mercedes als Coupé mit Flügeltüren veröffentlicht. Später war dieser auch als Roadster erhältlich. Viel Chrom, seitliche Luftauslässe und betonte Radkästen hoben deutlich die Exklusivität des Fahrzeugs hervor. Weitere bedeutsame Sportwagen waren der Mercedes-Benz CLK GTR, die Baureihe 199 und 197 sowie die SL-Modelle. Der gebrauchte Luxuswagen spricht mit seinem hohen Anschaffungspreis vor allem eine sehr wählerische und sportbegeisterte Zielgruppe an.

Entwicklung des Mercedes Sportwagen

Die Bezeichnung SL lässt sich seit 1954 in den Namen der Sportvarianten von Mercedes wiederfinden. Der erste SL stammt vom 52er-Rennsport-Coupé ab und war als offener Zweisitzer mit einem wetterfesten Verdeck ausgestattet. Bis zur Veröffentlichung des Roadsters 1957 wurde außerdem ein Coupé mit Flügeltüren angeboten, der den Namen Gullwing trug. Zur Herstellung der Karosserie wurde Stahlblech und Aluminium verwendet. Der Innenraum bot nur wenig Platz und Komfort. Lederbezüge waren erst mit dem Roadster verfügbar und lösten so die zuvor verwendeten Stoffbezüge fast vollständig ab. 2003 wurden mit dem Mercedes-Benz SLR Mc-Laren der 199er-Baureihe die Flügeltüren wieder aufgegriffen, waren aber vom Dach des Sportwagens separiert. Das Fahrzeug wirkte durch eine steilere Windschutzscheibe flacher, unterschied sich jedoch kaum von der Größe des W198. Trotz der sehr leichten Karosserie aus kohlenstoffverstärktem Kunststoff, wog der Supersportwagen fast 500 kg mehr das Ur-Modell. Das Gewicht konnte jedoch bei nahezu identischer Größe zur Baureihe 199 im neueren SLS AMG wieder um 100 kg gesenkt werden. Die neuen Flügeltüren waren wieder stärker an die des Gullwing angelehnt und öffneten senkrecht nach oben. Jedoch ist im Vergleich der Einstieg Dank größerer Beinfreiheit und niedrigerer Einstiegshöhe komfortabler. Auch der Kühlergrill und die Luftauslässe erinnerten wieder stärker an den ersten Mercedes SL. Auffällig waren jedoch die eckigen Scheinwerfer, die dem Wagen ein aggressives Aussehen verliehen.

Motorisierung

Schon 1954 bot Mercedes seinen Kunden mit dem 300 SL eine atemberaubende Motorkraft. Der verwendete Ottomotor mit 3,0 Litern Hubraum leistete 158 kW, erreichte bis zu 135 km/h, beschleunigte in 10 Sekunden von 0 auf 100 km/h und verbrauchte dabei ca. 15 Liter auf 100 km. Fast 50 Jahre später brachte ein V8-Motor mit 5,4 Liter Hubraum und 460 kW eine Höchstgeschwindigkeit von 334 km/h und beschleunigte in nur 3,8 Sekunden von 0 auf 100. Auch mit 40 kW und nur 4,2 Liter Hubraum weniger wies der 2009 veröffentlichte SLS AMG die gleiche Beschleunigung auf. Der V8 mit Sieben- statt Fünfganggetriebe erreichte eine Maximalgeschwindigkeit von 318 km/h. Zum 45. Geburtstag der High-Performance-Marke von Mercedes AMG wurden fünf Exemplare des Mercedes SLS AMG GT3 45th Anniversary hergestellt. Das Modell erschient in einer matten Speziallackierung und mit einem seitlichen Schriftzug. Das Design des gebrauchten Mercedes Sportwagen präsentiert sich exklusiv und sportlich und ist damit das Abbild der verbauten Technik.