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Threewheeler, Roadster und Coupés von Morgan

Eines der ältesten Familienunternehmen im britischen Automobilbau, eine der weltweit am längsten gefertigten Fahrzeugbaureihen, die traditionellsten, in Holzrahmenbauweise aufgebauten Roadster am Markt, es waren solche Superlative, die das Markenimage des Sportwagenherstellers Morgan Motors prägten. Das 1909 gegründete britische Unternehmen machte zuerst durch dreirädrige Fahrzeuge auf sich aufmerksam: Die Threewheeler von Morgan kamen als Lieferwagen genau so zum Einsatz wie als Renngefährt. Da war es naheliegend, dass die Briten ihre Produktpalette ausweiteten und ab Mitte der 1930er Jahre die Tradition der puristischen englischen Roadster hochhielten. Auch in den folgenden Jahrzehnten blieb Morgan der Roadster-Spezialist, baute jedoch später auch Sportcoupés. Im Jahr 2011 erinnerte Morgan sich sogar wieder an seine Anfänge und brachte erstmals seit den 1950er Jahren einen als Motorrad zugelassenen Threewheeler heraus.

Der Morgan 4/4 ist der Klassiker im Roadster-Programm des Herstellers

Der Roadster Morgan 4/4 wurde der große Klassiker im Programm der Briten. Im Jahr 1936 auf dem Markt eingeführt, modifizierte Morgan im Laufe der Jahrzehnte zwar die Technik des Morgan 4/4. Das Konstruktionsprinzip und das Äußere blieben jedoch fast unverändert. Der Morgan 4/4 wurde für viele zum Inbegriff englischer Roadster. Dazu trug bei, dass der Konstrukteur zur Fertigung des Leichtgewichts ein Material benutzte, das aus dem Automobilbau eigentlich längst verschwunden war: Das harte, aber gut formbare Eschenholz. Es diente auch bei den stärker motorisierten Morgan Plus4 sowie den modernen Morgan 4/4 als Karosserierahmen. Eine der leichtesten und damit schnellsten Varianten des Roadsters 4/4 brachte Morgan im Jahr 2009 mit dem Morgan 4/4 Sport auf den Markt.

Der Roadster Morgan Plus8 wird ab 1969 als zweite Baureihe eingeführt

Als zweite Baureihe mit größeren Abmessungen und kräftigerer Motorisierung etablierte Morgan ab dem Jahr 1969 die Roadster Plus8. Kernstück der Modelle war der namensgebende V8-Motor, der von Rover zugeliefert wurde und bis zu 110 kW (150 PS) mobilisierte. Im Laufe der Zeit wurde der zweisitzige Morgan Plus8 bis Produktionsende im Jahr 2004 mit V8-Aggregaten unterschiedlicher Hubraumklassen ausgestattet, die bis zu 140 kW (190 PS) leisteten.

Mit dem Morgan Roadster kommt 2006 ein neuer Viersitzer auf den Markt

Im Jahr 2006 stellten die Briten einen äußerlich nur leicht veränderten Nachfolger vor, der den schlichten Namen Morgan Roadster trug. Der Morgan Roadster wurde nun allerdings als Viersitzer konstruiert. Auch bei der Motorisierung änderte sich etwas: Statt der V8-Triebwerke setzte der Hersteller beim Morgan Roadster auf V6-Motoren. Zulieferer wurde der US-Motorenbauer Ford, der auch für die neueren Morgan 4/4 die Triebwerke lieferte.

Der Morgan Aero 8 und die Coupé-Nachfolger

Im Jahr 2002 stellte Morgan einen luxuriöser ausgestatteten und vom Design her vollkommen neuen Roadster vor. Das Morgan Aero 8 getaufte Modell wurde mit einem V8-Motor von BMW mit bis zu 274 kW (373 PS) bis 2009 produziert. Bereits bei der Coupé-Version Morgan AeroMax zeigte sich, dass der Hersteller sich neu orientierte: Ab 2011 sollten neue Coupé-Baureihen wie die Morgan Aero SuperSports und Morgan Eva GT die Roadster-Produktion ergänzen.

Der erste neue Morgan-Threewheeler seit 60 Jahren

Im März 2011 präsentierte Morgan im Rahmen des Genfer Automobilsalons einen neuen Threewheeler. Das in Großbritannien als Motorrad homologierte Fahrzeug sieht aus wie sein historischer Vorgänger. Angetrieben wird es von einem 60 kW starken V-2-Motor des Herstellers S&S, der für Custombike-Motoren und Tuningteile insbesondere für Harley-Davidson bekannt ist. Das Getriebe stammt aus dem Roadster Mazda MX-5 und hat hierdurch – erstmals bei Morgan Threewheelern – auch einen Rückwärtsgang.