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Audi SQ5

Audi SQ5

Performance-SUV mit Diesel

Mit dem Audi SQ5 baute der Ingolstädter Hersteller ein SUV, das vor allem in einem Punkt glänzte: Leistung. Ein Wunder war das freilich nicht, stellte der SQ5 doch bis 2018 die Sportversion des Audi Q5. Kurioserweise setzte Audi bei dieser vor allem auf Diesel, erst mit der zweiten Generation ab 2017 bot die VW-Tochter in Europa einen Benziner an. Lange freuen konnten sich Fans über diesen aber nicht: 2019 nahm Audi das Sport-SUV aus dem Programm. Weiterlesen

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Der Audi SQ5: Sport-SUV in zwei Generationen

Premiere feierte der Audi SQ5 bei den 24 Stunden von Le Mans im Sommer 2012, zum September rollte das Sport Utility Vehicle ins Autohaus. Das Debüt bei dem legendären Langstrecken-Klassiker war natürlich kein Zufall, setzte Audi bei dem Modell doch vor allem auf schiere Leistung. Wobei die Ingolstädter mit der S-Variante des Q5 neue Wegen gingen. Denn der Audi SQ5 war das erste S-Modell, das Audi in Europa als Diesel verkaufte. Und zwar allein als Diesel. Hier setzte Audi quasi auf seine sportliche Tradition, 2006 gewannen die Bayern die 24 Stunden von Le Mans als erster Hersteller überhaupt mit einem Diesel im Heck.

Der erste Audi SQ5 (intern 8R) basierte auf dem Audi Q5 8R, der bereits 2008 in Produktion ging. Entsprechend diente dem SQ5 der eigens von Audi entwickelte modulare Längsbaukasten (kurz MLB) als Plattform, produziert wurde direkt im Stammwerk Ingolstadt. Mit der zweiten Generation (intern Typ FY) verlegte Audi die Q5-Fertigung allerdings nach Mexiko. Sein Debüt gab der Audi SQ5 FY auf der NAIAS im Januar 2017, Marktstart in Deutschland war im Juni 2017. Doch schon zum Modelljahr 2019 ist das Performance-SUV nicht mehr zu kaufen. Wann und ob Bestellungen wieder möglich sind, ist Stand Februar 2019 offen. Der Ingolstädter Hersteller verweist lediglich darauf, dass Audi SQ5 Gebrauchtwagen und sogar noch Neuwagen bei den offiziellen Partnern erhältlich sind. Neu war das SUV zuletzt ab 64.900 Euro eingepreist.

Der Audi SQ5 innerhalb der Produktpalette

Innerhalb der Audi-Familie stellt der SQ5 wie gesagt ein Performance-SUV, das besonders mit Leistung und Fahrspaß begeistern soll. Auf Basis des Q5 stellt der SQ5 zudem ein SUV der Mittelklasse. Entsprechend ist das Modell über Q2 und Q3 platziert, die als Kompakt-SUVs kleiner als der Q5 bzw. SQ5 sind. Q7 und Q8 als Oberklasse-SUVs sind hingegen wieder über dem Q5/SQ5 angesiedelt.

Konkurrenz findet der Audi SQ5 als betont sportliches Modell schließlich in nur wenigen Modellen, obwohl die Auswahl an Mittelklasse-SUVs nicht unbedingt klein ist. Doch der SQ5 gilt als Premiumfahrzeug, was die Konkurrenz deutlich verkleinert. Mit Blick auf die Leistung sind schließlich nur noch BMW X3 M, Mercedes-AMG GLC und Porsche Macan Turbo zu nennen. Geht es um die reine Leistung, liegen diese teilweise jedoch deutlich vorn. BMW liefert in den M-Modellen des X3 bis zu 510 PS bei 600 Nm. Der GLC kommt als AMGler auf 367 bis 510 PS bei 520 bis 700 Nm. Porsche mobilisiert im Macan schließlich bis zu 440 PS bei 600 Nm. Audi glänzt dafür beim Diesel. Hier kann allein der BMW X3 M40d mit 326 PS und 680 Nm mithalten. Der GLC kommt als Diesel auf maximal 258 PS, ist in dem Fall allerdings nicht als AMG-Version erhältlich. Der Macan ist seit 2018 gar nicht mehr als Diesel verfügbar.

Audi SQ5 Motoren: Erst Diesel, später Benziner

Der erste Audi SQ5 war in Europa sogar allein als Diesel zu haben. Konkret als

  • SQ5 TDI mit 313 PS (230 kW) und 650 Nm (2012 bis 2015)
  • SQ5 TDI competition mit 326 PS (240 kW) und 650 Nm (2015 bis 2017) sowie
  • SQ5 TDI plus mit 340 PS (250 kW) und 700 Nm (2015 bis 2017).

Die Motoren waren generell als V6 mit drei Litern Hub ausgelegt. Allrad und die 8-Gang-Automatik tiptronic waren jeweils Serie. Auf anderen Märkten wie den USA, Kanada, Südamerika, Russland oder China war der Audi SQ5 8R hingegen durchaus als Benziner zu ordern. Und zwar als SQ5 TFSI mit einem ebenfalls drei Liter großen V6, der 354 PS (260 kW) und 470 Nm generierte.

Mit der zweiten Generation wagte Audi einen Kurswechsel. Die Ingolstädter strichen den Diesel und boten den SQ5 nur noch als Benziner an. Der 3.0 TFSI mit 354 PS und 500 Nm war allerdings nicht der aus dem Vorgänger, sondern der EA839. Dieser sorgte seit 2016 bereits in Audi S4 (B9) und Audi S5 (F5) für Vortrieb. Mit etwas weniger Leistung (340 PS) ist der EA839 auch im neuen Audi Q8 verbaut. Im SQ5 war der Turbo generell mit Allrad samt einem selbstsperrenden Mittendifferenzial und Automatik kombiniert. So beschleunigte das SUV in nur 5,4 Sekunden von null auf Tempo 100 sowie 250 km/h Spitze. Dafür gönnte sich der Euro 6 entsprechende TFSI im Mix 8,3 bis 8,5 l/100 km, was einer CO2-Emission von 189 bis 195 g/km gleichkam.

Obacht gilt übrigens beim Kauf eines Audi SQ5 gebraucht. Die Diesel der ersten Generation erfüllen teilweise nur die Abgasnorm Euro 5. Möglich, dass diese künftig in einigen Großstädten ausgesperrt sind.

Ausstattung: Der Audi SQ5 setzt auf Sportlichkeit

Als Topmodell der Baureihe Q5 brachte der SQ5 wenig überraschend eine ansehnliche Vollausstattung mit. Zum bis dato letzten Modelljahr 2017 umfasste diese u. a.:

  • spezifische Gussräder aus Aluminium in 20 Zoll,
  • LED-Scheinwerfer,
  • LED-Rücklichter mit dynamischen Blinkern,
  • Leuchtweitenregulierung,
  • Scheibenwischer-Intervallschaltung mit Lichtsensor,
  • elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel,
  • abblendbarer Innenspiegel,
  • Komfortklimaautomatik,
  • Lenkrad in Leder mit Multifunktion plus,
  • Fahrerinformationssystem mit Farbdisplay,
  • Bluetooth-Schnittstelle,
  • Sitzbezüge in Alcantara und Leder,
  • spezifische Einstiegsleisten mit Aluminiumeinlage und Beleuchtung,
  • Dekoreinlagen aus matt gebürstetem Aluminium,
  • Dachhimmel in schwarzem Stoff,
  • Bergabfahrassistent,
  • Audi pre sense city,
  • Audi connect Notruf & Service,
  • Audi drive select,
  • Sportfahrwerk mit Dämpferregelung,
  • elektromechanische Parkbremse,
  • elektronische Wegfahrsperre,
  • Zentralverriegelung Keyless Go,
  • Wärmeschutzverglasung,
  • elektrische Heckklappe,
  • Bordwerkzeug und Wagenheber.

Serie war beim SQ5 außerdem das sogenannte Glanzpaket. Optional waren zudem das Optikpaket Titanschwarz Audi exclusive oder das Paket SQ5 black erhältlich. Beide Pakete enthielte diverse Anbauteile in Glanz oder eben Schwarz. Ansonsten waren Extras für den Audi SQ5 eher wenige zu haben, da das SUV als Topmodell der Q5-Baureihe schon sehr gut ausgestattet war. Einige der wenigen Optionen waren

  • Ambiente-Lichtpaket,
  • Audi virtual cockpit,
  • Metallic Lackierung,
  • Perleffekt Lackierung,
  • Kristalleffekt Lackierung oder
  • spezifische Winterräder in 19 Zoll.

Außerdem waren gegen Aufpreis weitere Assistenten verfügbar. Zum Beispiel ein Fernlichtassistent oder ein Regensensor für die Scheibenwischer. Serie waren wiederum Airbags sowie Seitenairbags vorn samt einem Kopfairbagsystem, eine Gurtanlegekontrolle oder eine manuelle Kindersicherung.

Das Fazit zum Audi SQ5

Der Schlusssatz zum SQ5 ist eindeutig. Als Sportversion zielt das SUV auf Käufer, die gern etwas mehr PS unter der Haube haben und diese auch nutzen wollen. Ein Aber folgt prompt: Als Mittelklasse-SUV sowie Topmodell der Q5-Reihe ist bzw. war der SQ5 alles andere als günstig. Selbst als Gebrauchter kostet der Ingolstädter mindestens 35.000 Euro. Ein gewisses Einkommen setzt also selbst ein Audi SQ5 Gebrauchtwagen voraus. Dafür erhält der Käufer allerdings ein Modell mit Vollausstattung, Platz und Leistung. Der Benziner der zweiten Generation gilt übrigens trotz seiner 354 PS als etwas zurückhaltend und eher komfortabel denn feurig. Bei einem Leergewicht von 1.945 kg ist das aber kein Wunder. Zumal die Audi-Kunden ein solches Verhalten von Audi forderten.

Fahrzeugbewertungen zu Audi SQ5

25 Bewertungen

4,9

Technische Daten Audi SQ5

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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