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VW Corrado

Sportcoupé auf Golf-Basis als seltener Oldtimer

Volkswagen nutzt in den 1980ern die Golf-Plattform und entwickelt daraus ein kompaktes Sportcoupé. Der VW Corrado kommt 1988 als 4-Sitzer ins Programm und wird beim Osnabrücker Hersteller Karmann bis 1995 in einer Auflage von knapp 100.000 Fahrzeugen gebaut. Ein Oldtimer mit Besonderheiten wie ausfahrbarem Heckspoiler für Coupé-Fans, die ein Classic Car für Alltag oder Tuning suchen. Und im VR6 einen VW mit serienmäßigem Sportwagenprofil bekommen. Weiterlesen

Die häufigsten Fragen und Antworten.

Im Internet gibt es ein Corrado Forum, das Ratschläge und Tipps zu Reparaturen oder Tuning des historischen VW Sportcoupés gibt.

Die üblichen Rostschwachstellen von Autos aus der Bauzeit der 1990er Jahre sollten auch beim Corrado-Kauf kritisch geprüft werden. Vorsicht ist bei Tuning-Varianten und tiefergelegten Corrado geboten. Da sollte im Zweifel ein technisches Gutachten klären, ob die Maßnahmen fachgerecht durchgeführt worden sind und etwa das Dämpfungssystem den Sicherheitsanforderungen entspricht.

Der VW Corrado im Preis- und Konkurrenzvergleich

Dass der Corrado bei den Verkaufszahlen hinter den Erwartungen von Volkswagen zurückbleibt, ist wohl auch der ehrgeizigen Preispolitik der Wolfsburger zu verdanken. Denn die verlangen beim Marktstart 1988 für das Topmodell vom Typ G60 mit Serienausstattung umgerechnet rund 21.000 Euro. Als Classic Car ist der 2-Türer kurz nach dem Eintritt ins Oldtimer-Alter 30 Jahre später dann zu Preisen ab gut 2000 Euro zu haben. Wer zu dieser Zeit einen Corrado mit VR6-Ausstattung gebraucht kaufen will, kann allerdings auch schon mal mit Kosten von bis zu 35.000 Euro rechnen. Konkurrenz bekommt das Sportcoupé von Modellen wie Volkswagen Scirocco , Audi quattro und Opel Calibra oder den Honda CRX und Nissan Skyline .

In diesen Motorvarianten legt VW das Sportcoupé Corrado auf

Auf dem deutschen Markt lässt VW den Corrado als 1989er Modelljahrgang in den Hubraumklassen von 1,8 und 2,0 Liter mit den stärkeren Benzinmotoren starten. Ein schwächer motorisiertes Einstiegsmodell sowie die VR6-Topversion reichen die Niedersachsen dann Anfang der 90er Jahre nach. Welche Motorvarianten im Laufe der Bauzeit bis 1995 produziert werden, zeigt der Blick auf die wichtigsten technischen Daten der in Deutschland ausgelieferten Modelle:

  • R4-Benziner mit 1,8 Liter Hubraum in den Leistungsstufen von 102 kW (139 PS) und 118 kW (160 PS) beim Corrado G60.
  • R4-Benziner mit 2,0 Liter Hubraum mit 85 kW (115 PS) ab 1993 und der Corrado 2.0 16V mit 100 kW (136 PS) ab 1991.
  • Fahrleistungen: Höchstgeschwindigkeiten zwischen 196 und 225 km/h und Spurtzeiten von 8,5 bis 11,5 Sekunden.
  • Fünfgang-Schaltgetriebe serienmäßig, ab 1991 Viergangautomatik als Option.
  • Sechszylinder-Benziner als Topmodell Corrado VR6 mit 2,9 Liter Hubraum und 140 kW (190 PS) ab 1991.

In diesen Varianten ist der VW Corrado zu finden

Im Laufe der Corrado-Bauzeit verändert Volkswagen Details bei Anbauteilen oder Innenausstattung und richtet die Baureihe mit Einführung stärker motorisierter Versionen wie den VR6 und den Corrado 2.0 16V technisch sportlicher aus. Dazu gibt es unterschiedliche Sondermodelle mit höherwertiger Ausstattung. So entwickelt VW die Corrado von 1988 bis 1995 weiter:

  • Corrado bis Juli 1991: Serienfeatures wie Sportsitzen mit Stoffbezügen, geteilt umlegbare Rücksitzbank, grünes Wärmeschutzglas, elektrisch einstellbare Außenspiegel, integrierte Nebelscheinwerfer, ABS und Kofferraum mit gut 300 Liter Stauvolumen.
  • Modellpflege 1991: u.a. mit sportlicherem Auftritt durch breitere Kotflügel und Modifikationen für Frontschürze, Kühlergrill, Stoßstangen und Beleuchtungsanlage sowie um 20 Liter vergrößertem Tankbehälter.
  • Ausstattungsvarianten: Sondermodelle wie Corrado Jet oder Exclusiv sowie den VR6 als Sportmodell ab Sommer 1991 und eine R Edition im letzten Baujahr 1995.

Diese Optionen bietet VW für die Corrado an

Zur Premiere des Corrado 1988 bietet Volkswagen zur Serienausstattung weitere Optionen an, mit denen sich die Sportcoupés aufwerten lassen. Das ist zum Marktstart an Extras verfügbar:

  • Stereo-Audiosysteme Gamma oder Delta mit Radio und Kassettenspieler.
  • Teilleder- oder Volllederaustattung mit Lederbezügen für Sitze, Lenkrad und Türenverkleidungen.
  • Elektrisches Schiebedach, manuelle Klimaanlage und Sitzheizung vorne.
  • Zentralverriegelung und Zusatzanzeigen u.a. für Öldruck.
  • Elektrische Leuchtweitenregulierung und Tempomat.

Diese Käufergruppen spricht VW mit dem Corrado an

Ausfahrbarer Heckspoiler und Vier- oder Sechszylindermotoren mit Leistungen von bis zu 190 PS beim Topmodell VR6, mit diesen Features will VW optisch wie technisch den sportlichem Charakter des Corrado unterstreichen. Damit werden die gut vier Meter langen und knapp 1,32 m hoch aufbauenden 4-Türer eine Alternative zu kompakten Sportcoupés der Mittelklasse. Wer den Corrado gebraucht kaufen will, der sollte beim Oldtimer einen kritischen Blick auf den Erhaltungszustand werfen und auf Ausstattung wie Motorisierung achten. Denn mit den VR6-Versionen etwa schärft VW das Sportprofil des Corrado noch einmal nach und bietet zur Leistungssteigerung weitere Besonderheiten wie Recaro-Sitze an.

VW Corrado

2 Bewertungen

4,5