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Opel Geländewagen

Die Geschichte und Zielgruppe

Seit Anfang der 1990er Jahre wagte sich der traditionsreiche Autobauer Opel auch auf den Markt der Geländewagen. Hier sollte sich vor allem das Modell Frontera als erfolgreich erweisen.Die Zielgruppe lag damals tatsächlich vor allem bei Kunden, die häufig in das Gelände fuhren. Somit zielte man mit dem Frontera überwiegend auf Kunden im ländlichen Raum sowie auf den Einsatz als Betriebsfahrzeug ab und weniger auf die moderne, urbane Zielgruppe der aktuellen SUVs. Beide Frontera-Modelle, mit welchen der Mutterkonzern General Motors Neuland auf dem deutschen Markt betrat, wurden in England hergestellt. Allerdings handelt es sich beim Opel Frontera um keine eigene Modellversion, da er im Grunde ein lizensierter Nachbau des Isuzu MU ist - mit einigen optischen Veränderungen. Der Frontera wurde im Jahre 2004 eingestellt, gilt heute jedoch unter den Gebrauchtwagen als beliebter Geländewagen. So auch sein Nachfolger, der bis in das Jahr 1999 gebaute Monterey.Mit diesem weiteren Modell versuchte GM zur gleichen Zeit für eine Auswahlmöglichkeit im Geländewagensegment zu sorgen und entschied sich gemeinsam mit Isuzu ein gemeinsames Modell zu bauen, das sowohl als Trooper (Isuzu) als auch als Monterey (Opel) vertrieben wurde. Dieser Wagen konnten Opelkunden ab 1992 erstehen.

Facelifts und Updates

Das erste Facelift erhielt der Frontera im Jahre 1995. Hierbei handelte es sich um ein umfangreiches Update-Paket, welches ein völlig neues Cockpit, Airbags, eine Neuanbringung des Notrads sowie neue Motoren im Zuge des Downsizing beinhaltete. Ab der Modellvariante B war der Frontera auch mit einem V6-Motor erhältlich (siehe unten), der allerdings nicht von Opel, sondern von Isuzu gefertigt wurde. Auch diese Version erhielt ein Facelift, allerdings ein kleineres als die Version A. Hierzu zählten vor allem Scheinwerfer in Klarglasoptik und eine leicht veränderte Frontpartie (Kühlergrill).Auch der Monterey, welcher nur in einer Version gebaut wurde, erlebte 1998 ein kleines Facelift. Die Front wurde etwas fließender und runder gestaltet. Doch die wesentlichen Veränderungen fanden unter der Motorhaube mit einer Überarbeitung der angebotenen Motoren statt, welche den Monterey zu einem effizienteren Fahrzeug machten.

Die Motorisierung

Der Frontera wurde wahlweise mit einem 2,4-Liter-Motor sowie mit einem 2,0-Liter-Motor angeboten. Die (Benzin-)motoren boten eine Leistung von 116 und 136 PS. Neben den Benzinmotoren gab es ferner auch einen Turbodiesel mit 2,3-Liter Hubraum. Die zweite Generation des Frontera war mit etwas stärkeren Motoren ausgestattet, die 136 bis 205 PS leisteten. Den Frontera gibt es zudem als Drei- und als Fünftürer und überdies sogar aus Cabrio.Der Monterey wurde mit einem großen Turbo-Dieselmotor (3,1-Liter) angeboten, welcher jedoch nur 114 PS leistete, sowie einem ebenso großen (3,2-Liter) aber wesentlich stärkeren Benzinmotor mit einer Leistung von 177 PS. Die stärkste Variante, ein neuer und von Isuzu produzierter V6-Motor lieferte 215 PS bei 3,5 Litern Hubraum. Auch wurde mit dem Update von 1998 der bisherige Turbodiesel überarbeitet, welcher nun etwas downgesized wurde (nun 3,0 Liter) aber dank Commonrail-Direkteinspritzung nun 156 PS leistete. Durch Product Placement ist der Monterey der bekanntere der beiden Modelle, weil er unter anderem im Vorspann einer ZDF-Dokumenationssendung regelmäßig zu sehen war.